Liste der denkmalgeschützten Objekte in Freiland bei Deutschlandsberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Freiland bei Deutschlandsberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Freiland bei Deutschlandsberg im steirischen Bezirk Deutschlandsberg. Drei Objekte sind nach § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes (DMSG) unter Schutz gestellt.[2] Diese Objekte sind (mit näheren Angaben zu ihrer Lage) in einer Verordnung des Bundesdenkmalamtes[3] kundgemacht. Eine Übersichtsliste fasst diese Objekte gemeinsam mit den anderen Objekten der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg zusammen, auch jenen, die durch Bescheide (nicht kundgemacht) geschützt sind. Diese Übersicht beruht auf § 3 Abs. 4 DMSG, ist jährlich aufzulegen, aber ist nicht rechtsverbindlich.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Katholische Pfarrkirche Hl. Jakob
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Katholische Pfarrkirche Hl. Jakob
ObjektID: 3411
Status: § 2a
Freiland bei Deutschlandsberg
Standort
KG: Mitterspiel
GstNr.: .36
Die Kirche wurde um 1188 erbaut. Sie war bis in das 16. Jahrhundert dem Hl. Leonhard geweiht. Ein Neubau erfolgte nach dem Brand 1734, die Orgel stammt aus dem Jahr 1757. Nach Schäden durch einen Blitzschlag 1962 wurde eine Renovierung vorgenommen.
Die Kirche liegt auf dem Grundstück der EZ 33 KG 61039 Mitterspiel.
Friedhof Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 3412
Status: § 2a
Freiland bei Deutschlandsberg
Standort
KG: Mitterspiel
GstNr.: .36
Der Friedhof liegt um die Pfarrkirche St. Jakob.
Er befindet sich auf dem Kirchengrundstück der EZ 33 KG 61039 Mitterspiel. Im Flächenwidmungsplan ist die Lage der Fundamente eines Vorgängerbaues der Kirche vermerkt.
Bauernhaus vlg. Herk
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Bauernhaus vlg. Herk
ObjektID: 3416
Status: Bescheid
Freiland 36
Standort
KG: Mitterspiel
GstNr.: 221
Das Gebäude ist ein original erhaltenes Bauernhaus, das als Museum verwendet wird.
Es liegt auf einem Grundstück der EZ 23 in der KG 61039 Mitterspiel.
Ehemaliger Stiftshof, Jacobihaus Datei hochladen Ehemaliger Stiftshof, Jacobihaus
ObjektID: 3415
Status: § 2a
Freiland 37
Standort
KG: Mitterspiel
GstNr.: .35
Es handelt sich um den ehemaligen Pfarrhof der Pfarre St. Jakob in Freiland, er wird derzeit als Seminarhaus genützt.
Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 83 KG 61039 Mitterspiel.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch - Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1. Seite 114.
  • Verordnung des Bundesdenkmalamtes vom 20. Februar 2001, GZ 11.337/2/01, mit der 117 unbewegliche Denkmale des politischen Bezirkes Deutschlandsberg, die kraft gesetzlicher Vermutung unter Denkmalschutz stehen, unter die Bestimmungen des § 2a Denkmalschutzgesetz gestellt werden. Verordnungsblatt für den Dienstbereich des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Jahrgang 2001, 5. Stück Nr. 64/2001. Wien 2001. ISSN 1023-6937. Seiten 142–148. Die in § 2a Absatz 4 Denkmalschutzgesetz vorgesehene Zweitveröffentlichung erfolgte im Amtsblatt zur Wiener Zeitung Nr. 055 vom 19. März 2001. Seite 25. In Kraft ab 1. April 2001. Berichtigungsverordnung betreffend einige Grundbuchsdaten vom 14. Jänner 2004. Die Nachtragsverordnungen zu diesen Verordnungen sind für die Gemeinde nicht relevant.
  • Kulturgüterschutzkarte 1:50.000. Blatt 198 Deutschlandsberg. Laut Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten vom 14. Mai 1954, österreichisches Bundesgesetzblatt Nr. 58/1964, bearbeitet vom Dokumentationszentrum und Konventionsbüro des Bundesdenkmalamtes, Wien 1977.

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. Übersicht zu den Verordnungen des Bundesdenkmalamtes. Die näheren Beschreibungen werden beim Bundesdenkmalamt und in der Urkundensammlung zur jeweiligen Grundbuchseinlage aufbewahrt. Daher sind die Grundbuchsdaten mit Gerichtsbezirk, Einlagezahl (EZ) und Nummer der Katastralgemeinde in den Verordnungen genannt. Diese Angaben sind in den Übersichtslisten nicht enthalten. Für das Objekt, das durch Bescheid geschützt ist, kann die Einlagezahl über die öffentlich zugänglichen elektronischen Suchfunktionen des österreichischen Grundbuches festgestellt werden.
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