Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göpfritz an der Wild

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göpfritz an der Wild enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Göpfritz an der Wild, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Ortskapelle Almosen Datei hochladen Ortskapelle Almosen
ObjektID: 53148
Status: § 2a

Standort
KG: Almosen
GstNr.: 60
Die Ortskapelle von Almosen ist ein schlichter, innen platzlgewölbter Bau vom Ende des 18. Jahrhunderts mit halbrundem Schluss, Dachreiter mit Zwiebelhelm über dem Westgiebel und Kreuzwegbildern vom Ende des 19. Jahrhunderts.
BW Datei hochladen Ortskapelle Christi Geburt
ObjektID: 53399
Status: § 2a

Standort
KG: Breitenfeld
GstNr.: 153
Die mit 1844 bezeichnete Ortskapelle Christi Geburt in der Mitte des Angers von Breitenfeld ist ein schlichter, rechteckiger Bau mit geradem Schluss, Rundbogenfenstern und vorgestelltem Westtürmchen mit Biedermeierhaube sowie einer Glocke aus dem 16. Jahrhundert. Der zweijochige, stichkappengewölbte Innenraum mit Gurten auf Wandvorlagen verfügt über einen um 1600 angefertigten, frühbarocken Knorpelwerkaltar mit Altarblatt Anbetung der Hirten. In Wandnischen stehen Figuren der Heiligen Johannes und Paulus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auf das späte 18./frühe 19. Jahrhundert werden die vorhandenen Kreuzwegbilder datiert. Die übrige Ausstattung wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts angefertigt.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 75363
Status: § 2a
Allwangweg
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
GstNr.: 1171
Aufnahmsgebäude Göpfritz an der Wild Datei hochladen Aufnahmsgebäude Göpfritz an der Wild
ObjektID: 54058
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 18
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
GstNr.: 1187/1
Der Bahnhof von Göpfritz an der Wild liegt am Anschluss der ehemaligen Lokalbahn Göpfritz–Raabs an die Franz-Josefs-Bahn. Das Aufnahmegebäude wurde um 1885 erbaut.
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 75362
Status: § 2a
Hauptstraße 51
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
GstNr.: 138
Die dem heiligen Johannes Nepomuk geweihte Pfarrkirche am Anger von Göpfritz ist eine josephinische Saalkirche, die 1783 nach Plänen von Karl Reininger als Erweiterung einer Kapelle von ca. 1730 erbaut und später mehrfach umgestaltet und erweitert wurde. 1880 wurde der Turm erhöht. Die Apsis wurde 1881 abgetragen und der Chor nach Osten erweitert. Aus der gleichen Zeit stammt der zweigeschoßige Sakristei- bzw. Oratoriumsanbau. Die seitenschiffartigen Erweiterungen an der Nord- und Südseite des Langhauses gehen auf 1929 zurück. Die schlichte Fassade des leicht vorgezogenen, dreigeschoßigen Westturms mit Rechteckportal, Rundbogenfenster, rundbogigen Schallfenstern und Glockenhelm von 1880 weist geschweifte Giebelschenkel und eine orthagonale Gliederung auf. An der Nordseite der Kirche ist die Fassade von Flachbogenfenstern durchbrochen. Das innen flach gedeckte Langhaus ist mit dem leicht erhöhten Chor durch eine Pilastergliederung und umlaufendes Gesims zusammengefasst. Zur Ausstattung gehören unter Anderem ein spätbarocker Hochaltar vom Ende des 18. Jahrhunderts, der 1981 aus der Pfarrkirche Unterloiben hierher übertragen wurde sowie eine 1828 angefertigte Glocke von Johann Gottlieb Jennichen.
Gasthaus Wildrast Datei hochladen Gasthaus Wildrast
ObjektID: 56465
Status: § 2a
Hauptstraße 71
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
GstNr.: 154/3
Der Gasthof Wildrast an der Durchgangsstraße schräg gegenüber dem Schloss ist ein im Grundriss längsrechteckiger, zweigeschoßiger Bau mit einem dominanten Walmdach, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Gaststätte und Poststation errichtet wurde. Die biedermeierliche Fassadengliederung aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts ist trotz unpassender Umbauten des 20. Jahrhunderts weitgehend erhalten geblieben. Ende des 20. Jahrhunderts wurde das leerstehende Gebäude von der Gemeinde gekauft, als Gasthof reaktiviert und in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt dem ursprünglichen Erscheinungsbild entsprechend renoviert.[1]
Schloss Göpfritz an der Wild Datei hochladen Schloss Göpfritz an der Wild
ObjektID: 31742
Status: § 2a
Hauptstraße 72
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
GstNr.: 8/1
Das Schloss in Göpfritz an der Wild ist ein langgestrecktes, zweigeschoßiges Barockschloss mit Satteldach und wuchtigen, dreigeschoßigen Ecktrakten mit hohen Mansardendächern, schmalem Mittelrisalit mit Zwerchgiebel und frühhistoristischer Fassadengliederung, das in seiner heutigen Form gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Die erste urkundliche Erwähnung geht laut Dehio auf das Jahr 1454 zurück, nach anderen Quellen auf 1303.[2] Von 1682–1732 war das Schloss im Besitz der Familie Mallenthein und wechselte danach häufig seine Besitzer. Von 1919–1957 diente es als Dominikanerkloster. Seit 1979 ist es im Gemeindebesitz und wird als Gemeindehaus verwendet. Das Erdgeschoß ist platzlgewölbt. Im Obergeschoß liegt eine ehemalige Klosterkapelle von 1928 mit Tonnengewölbe, abgerundeten Stichkappen und stuckierten Querrippen. Zu den weiteren Merkmalen zählen die Ovalfenster und der secessionistische Stiegenaufgang.
Schloss Kirchberg an der Wild Datei hochladen Schloss Kirchberg an der Wild
ObjektID: 32165
Status: Bescheid
Kirchberg an der Wild 1
Standort
KG: Kirchberg an der Wild
GstNr.: 16
Das Schloss Kirchberg an der Wild ist eine ehemalige Burg-Kirchenanlage, urkundlich erwähnt 1153, die um 1552 zu befestigtem Schloss im Renaissance-Stil umgebaut wurde.

Siehe den Abschnitt „Schloss“ im Ortsartikel.

Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 54437
Status: § 2a

Standort
KG: Kirchberg an der Wild
GstNr.: 1
Die ursprünglich romanische Chorturmkirche stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts.

Siehe den Abschnitt „Kirche“ im Ortsartikel.

Mariensäule Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 75365
Status: § 2a

Standort
KG: Kirchberg an der Wild
GstNr.: 770/1
Die Maria-Immaculata-Figur auf einem Sockel am Marktplatz ist inschriftlich bezeichnet mit 1724. Sie wurde 1899 renoviert.
BW Datei hochladen Ortskapelle Neunzen
ObjektID: 85701
Status: § 2a

Standort
KG: Merkenbrechts
GstNr.: 1757/2
Die ehemalige Ortskapelle des ausgesiedelten Straßendorfes Neunzen ist ein 1887 errichteter, neugotischer Bau mit dreiseitigem Schluss, profilierten Giebeln, vorgestelltem Westturm mit Spitzhelm, spitzbogigen Fenstern und Portalen sowie einem korbbogigen Triumphbogen. Von der ursprünglichen Ausmalung aus dem 19. Jahrhundert sind noch Reste erhalten.
Ortskapelle Merkenbrechts Datei hochladen Ortskapelle Merkenbrechts
ObjektID: 54991
Status: § 2a

Standort
KG: Merkenbrechts
GstNr.: 85
Die Ortskapelle von Merkenbrechts ist ein spätbarocker Bau vom Ende 19. Jahrhunderts. Dem lisenengegliederten Langhaus mit dreiseitigem Schluss und Spitzbogenfenstern ist im Westen ein zweigeschoßiger Turm mit rundbogigen Schallfenstern und Zwiebelhelm vorgelagert. Das Westportal unter Lünettennische wird von Pilastern flankiert und von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Im Inneren des stichkappengewölbten Langhauses befindet sich ein Triumphbogen mit Stuckkapitellen. Zur Ausstattung zählen ein neugotischer Altar mit Marienstatue aus der Zeit um 1900 sowie venezianische Glasluster vom Ende des 18. Jahrhunderts.
Kath. Pfarrkirche hl. Florian Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Florian
ObjektID: 55588
Status: § 2a

Standort
KG: Scheideldorf
GstNr.: 1
Die Pfarrkirche von Scheideldorf ist dem heiligen Florian geweiht. Die 1784/85 nach der Pfarrgründung erbaute, josephinische Saalkirche befindet sich im Westen des Ortes. Das mächtige Langhaus hat eine schlichte Fassade mit geschwungenem Giebel. Der dreigeschoßige Ostturm mit Giebelspitzhelm und profiliertem Kranzgesims ist im Glockengeschoß durch Pilaster gegliedert und hat im Erdgeschoß eine Nische mit einer spätbarocken Floriansfigur. Das innere des dreijochigen Langhauses mit Platzlgewölbe auf kräftigen Wandpfeilern mit vorgelegten Doppelpilastern wird von großen Flachbogenfenstern in flachen Nischenräumen durchbrochen. An beiden Seiten des einjochigen, leicht erhöhten Chores mit Platzlgewölbe über Gurten auf flachen Wandpfeilern befinden sich rechteckige Anbauten: im Norden eine Heiliggrabkapelle und im Süden die Sakristei. Die platzlunterwölbte Orgelempore ist dreiteilig geschwungen. Die Deckenmalerei wurde 1853 von Quintus Bruckner angefertigt und 1857 von demselben restauriert. Zur Ausstattung der Kirche zählen unter Anderem ein spätbarocker Hochaltar von 1726 und eine Glocke von 1695.
Ortskapelle hl. Laurenz Datei hochladen Ortskapelle hl. Laurenz
ObjektID: 55655
Status: § 2a

Standort
KG: Schönfeld
GstNr.: 1
Die Ortskapelle von Schönfeld ist ein rechteckiger Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit rundem Schluss und umlaufendem Kranzgesims. Über einem geschwungenen Giebel erhebt sich ein Turm mit Zwiebelhelm von 1884. n der Ostseite befindet sich eine Nische mit einer Figur des Heiligen Florian. Das Innere der flach gedeckten Kapelle ist mit einer Maria-Immaculata-Figur über neugotischem Tabernakel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Kreuzwegbildern vom Anfang des 19. Jahrhunderts sowie einigen spätbarocken Votivbilder aus der Zeit um 1800 ausgestattet.
Ortskapelle Weinpolz Datei hochladen Ortskapelle Weinpolz
ObjektID: 56175
Status: § 2a

Standort
KG: Weinpolz
GstNr.: 62
Die schlichte, rechteckige Kapelle am Anger von Weinpolz mit rechteckigem Schluss, Dachreiter und Rundbogenfries stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Innenraum ist stichkappengewölbt. In einer Nische über dem Eingang befindet sich eine Figur des Heiligen Florian. Zur Ausstattung gehören ein spätklassizistischer Säulenaltar aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, eine Kreuzigungsgruppe mit Maria (Mutter Jesu) und Johannes, eine spätgotische Figur der Maria mit Kind vom Anfang des 16. Jahrhunderts, eine Figur des Christus an der Geißelsäule vom Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts sowie eine Glocke von Ferdinand Drackh aus dem Jahr 1735.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

Einzelnachweise

  1.  Institut für Österreichische Kunstforschung (Hrsg.): Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. Band 52, Nr. 1–2, Verlag Anton Schroll, 1998, S. 77.
  2. Eintrag zu Schloss Göpfritz an der Wild in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online
  3. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing