Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grafendorf bei Hartberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grafendorf bei Hartberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Grafendorf bei Hartberg, wobei die Objekte durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes), teilweise per Bescheid, unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Hügelgräber im Penzendorfer Ghart Datei hochladen Hügelgräber im Penzendorfer Ghart
ObjektID: ArD-6-031
Status: Bescheid
Penzendorfer Ghart
Standort
KG: Obersafen
GstNr.: 263; 264; 288; 289
bestehend aus etwa 50 Grabhügeln.[2]
Die Hügelgräber im Penzendorfer Ghart liegen entlang der Gemeindegrenze von Greinbach und Grafendorf bei Hartberg. Dementsprechend scheinen sie in beiden Gemeinden als denkmalgeschützte Objekte auf.
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 81709
Status: § 2a
Erdwegen 1-4
Standort
KG: Erdwegen
GstNr.: 1392
Die Mariensäule vor dem Kirchberger Schloss stammt laut Chronogramm aus dem Jahre 1667.
BW
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Gutshof/Meierhof (herrschaftlich), Schloss Kirchberg am Walde
ObjektID: 81703
Status: § 2a
Erdwegen 1-4
Standort
KG: Erdwegen
GstNr.: 1392
Schloss Kirchberg am Walde/Landwirtschaftsschule
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Schloss Kirchberg am Walde/Landwirtschaftsschule
ObjektID: 81700
Status: § 2a
Erdwegen 1-4
Standort
KG: Erdwegen
GstNr.: 1392
Das Schloss Kirchberg am Walde[3] wurde um 1130 zunächst als Burg erbaut. Sie war Herrschaftssitz und Ausgangspunkt für die Besiedlung des Gemeindegebietes. Nach der Zerstörung durch die Türken wurde das Schloss 1532 durch die Grafen Trautmansdorff, die von 1443 bis 1669 Besitzer waren, wieder aufgebaut.[4]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 56646
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: .2
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger, barocker Bau aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Fassade mit Putzfeldern und Erdgeschoßquaderung.
Kath. Pfarrkirche hl. Michael
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Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 56647
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: .1

[5]
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 81689
Status: § 2a

Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: 1548/3
Die vergoldete Marienstatue aus dem Jahre 1920 steht neben der Pfarrkirche. Aus Anlass der Markterhebung des Ortes wurde sie 1964 wieder errichtet. Der Entwurf für die Statue stammt von Ludwig von Kurz zum Thurn und Goldenstein.
Flur-/Wegkapelle Kirchberger-Kreuz Datei hochladen Flur-/Wegkapelle Kirchberger-Kreuz
ObjektID: 81691
Status: § 2a

Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: 1541/1
Das Kirchberger-Kreuz, namensgebend ist die Lage an der Straße nach Kirchberg, ist eine offene Kapelle mit Ringpultdach auf 8 Pfeilern aus dem 18. Jahrhundert. Kruzifix und Altartisch sind späteren Ursprungs. Die Kapelle wurde 1969 renoviert.
Kreuzkapelle, ehem. Friedhofskapelle Datei hochladen Kreuzkapelle, ehem. Friedhofskapelle
ObjektID: 88452
Status: § 2a

Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: .35
Die ehemalige Friedhofskapelle ist ein einfacher quadratischer Raum mit Kreuzgratgewölbe und eingezogener Altarapside. Fresken von Johann Cyriak Hackhofer aus dem Jahre 1724 zeigen die letzten vier Dinge. Die Kapelle wurde 1940 und 1978 restauriert.

Seit 1981 wird die Kapelle wieder als Aufbahrungskapelle benutzt, bei einer neuerlichen Restaurierung 2002 wird die ursprünglich offene Kapelle mit einer Glasfront abgeschlossen.[6]

archäolog. Kleindenkmal/Spolie der Röm. Kaiserzeit, Zwei Römersteine Datei hochladen archäolog. Kleindenkmal/Spolie der Röm. Kaiserzeit, Zwei Römersteine
ObjektID: 94513
Status: § 2a

Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: 3
römerzeitlicher Grabstein aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. (Für Rusticus, Sohn des Secundus, 60 Jahre); römerzeitlicher Grabstein aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. (Für Gaius Sacretius Spectatinus, Bürgermeister von Flavia Solva, 50 Jahre); römerzeitliches Grabsteinfragment
Einzelbauwerk der Röm. Kaiserzeit, Römerzeitliche Villa Rustica II Datei hochladen Einzelbauwerk der Röm. Kaiserzeit, Römerzeitliche Villa Rustica II
ObjektID: 94516
Status: § 2a

Standort
KG: Grafendorf
GstNr.: 572; 574
Mauerreste einer römischen Villa. Tonscherben und der Fund einer Doppelknopffibel weisen auf eine Nutzung des Gebäudes seit dem 2. Jahrhundert n. Chr.[7]
Nischen- /Kapellenbildstock Datei hochladen Nischen- /Kapellenbildstock
ObjektID: 81713
Status: § 2a

Standort
KG: Gräflerviertel
GstNr.: 761/2
Bildstock
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Bildstock
ObjektID: 81695
Status: § 2a

Standort
KG: Seibersdorf
GstNr.: 929/2
Der Bildstock wurde zur Erinnerung an Wolfgang Graf von Wurmbrand-Stuppach, dem Besitzer von Schloss Reitenau, errichtet, der am 7. August 1704 von einem Bauerngericht, das ihn der Kollaboration mit den Kuruzen verdächtigte, zum Tode verurteilt und an dieser Stelle hingerichtet wurde.[8]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz[9]) unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Grafendorf bei Hartberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 30. Mai 2011) (pdf)
  2. Archäologieland Steiermark - Hartberg. Abgerufen am 16. September 2012.
  3. Schloss Kirchberg am Walde
  4.  Kramer - Mirsch - Rupp: DAHEIM IN .... Dokumentation der Gemeinden im Bezirk Hartberg. Scripta Verlag, 1996, S. 107.
  5. Pfarre Grafendorf. Pfarrkirche Grafendorf. Abgerufen am 12. September 2011.
  6. Kapellen der Pfarre Grafendorf. Kreuzkapelle. Abgerufen am 12. September 2011.
  7. Archäologieland Steiermark - Hartberg. Abgerufen am 16. September 2012.
  8. Schloss Reitenau. Abgerufen am 12. September 2011.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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