Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gratwein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gratwein enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Gratwein im steirischen Bezirk Graz-Umgebung, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Sogen. Ligg-Villa Datei hochladen Sogen. Ligg-Villa
ObjektID: 83915
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 9
Standort
KG: Gratwein
GstNr.: .74/5
Friedhof mit Aufbahrungshalle Datei hochladen Friedhof mit Aufbahrungshalle
ObjektID: 115698
Status: § 2a
Friedhofgasse 15
Standort
KG: Gratwein
GstNr.: 4/2
Sog. Römerbrücke und Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
Datei hochladen
Sog. Römerbrücke und Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 115681
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Gratwein
GstNr.: 1892/1; 1810; 1811/1
Pfarrhof und Wirtschaftsgebäude Datei hochladen Pfarrhof und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 56652
Status: § 2a
Kirchengasse 20
Standort
KG: Gratwein
GstNr.: .11/1; .11/2
Der Pfarrhof ist im Kern gotisch, Umbauten erfolgten 1554, im 3. Viertel des 17. Jahrhunderts, um 1845 und 1981.

Der Pfarrhof hat ein rundbogiges Einfahrtstor mit dem Wappen des Pfarrers Johann Duster (1441-1451), das mit 1447 datiert ist. Im Hof dann ein spätgotisches Schulterbogenportal und ein barocker Arkadengang auf rechteckigen Pfeilern mit Kreuzrippengewölbe. Eine Stuckdecke stammt von Anfang des 18. Jahrhunderts. In der Durchfahrt befinden sich zwei figürliche Römersteine sowie ein bärtiger Kopf.

Kath. Pfarrkirche hl. Rupert mit Kirchhof, Ummauerung, Freitreppe und Verbindungsgang zum Pfarrhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Rupert mit Kirchhof, Ummauerung, Freitreppe und Verbindungsgang zum Pfarrhof
ObjektID: 56651
Status: § 2a
Kirchengasse 22
Standort
KG: Gratwein
GstNr.: .13; 13
Hauptartikel: Pfarrkirche St. Rupert
Sebastianskapelle (ehem. Michaelskapelle) Datei hochladen Sebastianskapelle (ehem. Michaelskapelle)
ObjektID: 115667
Status: § 2a

Standort
KG: Gratwein
GstNr.: .12
Die Friedhofskapelle wurde 1487 erwähnt, urkundlich als Michaelskapelle, später als Sebastianskapelle. Die Kapelle hat einen Halbkreisschluss, ein rundbogiges Rotmarmorportal und im Inneren ein Stichkappengewölbe.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing