Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grein enthält die 22 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Grein.[1]

Bei der Verfassung der Beschreibungen der einzelnen Objekte wurden im Wesentlichen die Informationen der Homepage von Grein [2] und der Tourismusseiten von Grein[3] verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Haus St. Antonius, ehemaliges Franziskanerkloster und -kirche Datei hochladen Haus St. Antonius, ehemaliges Franziskanerkloster und -kirche
ObjektID: 17961
Status: Bescheid
Dampfschiffgasse 3
Standort
KG: Grein
GstNr.: .90; .91; 122/1; 122/2; 122/3
Das Haus Antonius ist ein ehemaliges Franziskanerkloster nahe an der Donau und wird seit einer Sanierung seit 1997 für Glaubensveranstaltungen im Strudengau genutzt. Das Kloster war 1622 zum Zweck der Gegenreformation gegründet, 1785 von Kaiser Joseph II. aufgehoben und später als Amtsgebäude und Gefängnis genutzt worden. Bemerkenswert sind Fenster in flach profilierten Steinrahmungen, im Erdgeschoß ein ovales Ochsenaugenfenster in einem primitiven Holzrahmen sowie ein steinerner Türrahmen mit Oberlicht und originaler Holztüre aus der Zeit nach 1800. Im Obergeschoß befindet sich ein Teil des ehemaligen Konventganges (durchlaufende Tonne mit Kreuzgraten). Der Klostergarten verfügt über einen großen Brunnen in achteckiger Granitfassung. Der Klostergang ist abgewinkelt und verläuft um drei Seiten des Hofes.[4]
BW Datei hochladen Gigerlitzbrunnen
ObjektID: 21744
Status: § 2a
Donaulände
Standort
KG: Grein
GstNr.: 59/1
Der Steinbrunnen vor der Donaufront des neuen Rathauses wurde vom italienischen Steinmetzmeister Spozzi um 1636 errichtet.
Villenanlage Datei hochladen Villenanlage
ObjektID: 17966
Status: Bescheid
Donaulände 6
Standort
KG: Grein
GstNr.: .204; .205
Die Villenanlage befindet sich im Osten des Stadtgebietes und ist nur durch eine Allee und die Donau Straße von der Donau getrennt.
Schloss Greinburg Datei hochladen Schloss Greinburg
ObjektID: 37360
Status: Bescheid
Greinburg 1
Standort
KG: Grein
GstNr.: .1
Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Grein und das älteste Wohnschloss Österreichs. Ihr heutiges Aussehen ist bestimmt von der spätmittelalterlichen Burganlage aus den Jahren 1488-1493 und den Umbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Hauptartikel: Schloss Greinburg

Meierhof Datei hochladen Meierhof
ObjektID: 21741
Status: Bescheid
Greinburg 2,3
Standort
KG: Grein
GstNr.: .2/1; .2/2
Der Meierhof der Greinburg steht westlich des Schlosses Greinburg
Schulmeisterhaus, ehemaliges Mesnerhaus Datei hochladen Schulmeisterhaus, ehemaliges Mesnerhaus
ObjektID: 37355
Status: Bescheid
Hauptstraße 2
Standort
KG: Grein
GstNr.: .67
Das ehemalige Schulmeister- bzw. Mesnerhaus befindet sich auf der Ostseite des Greiner Stadtplatzes
Kath. Pfarrkirche Hl. Ägidius Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Ägidius
ObjektID: 17960
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Grein
GstNr.: .68
Die Pfarrkirche Sankt Ägidius in Grein ist eine spätgotische, jedoch stark erneuerte Hallenkirche mit barockem Hochaltar aus dem Jahr 1749 mit einem Gemälde von Bartolomeo Altomonte. Die Kanzel mit den vier Kirchenvätern wurde 1679 von der Schlossherrin der Greinburg gestiftet.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 17962
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Grein
GstNr.: .69
Der Pfarrhof befindet sich nordöstlich der Stadtpfarrkirche
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 17963
Status: § 2a
Kirchenplatz 3
Standort
KG: Grein
GstNr.: .70
Am Standort befindet sich seit 1826 die Volksschule. Das Gebäude erhielt 1889 die heutige Form und wurde zu Beginn der 1970er-Jahre modernisiert. Nach der Hochwasserkatastrophe 2002 war eine gründliche Sanierung samt Umbau erforderlich. Während der Zugang vom Kirchenplatz den Eindruck eines eingeschossiges Gebäudes vermittelt, zeigt sich in der Südansicht ein blockartiges, dreigeschossiges Schulhaus.
Bildstock Blaues Kreuz Datei hochladen Bildstock Blaues Kreuz
ObjektID: 21747
Status: § 2a
Kreuznerstraße 47
Standort
KG: Grein
GstNr.: 650/9
Der Bildstock trägt die Jahreszahl 1650 und erinnert über die Befreiung aus einer Kriegsnot
Christlicher Friedhof Datei hochladen Christlicher Friedhof
ObjektID: 19115
Status: § 2a
Sandbühel
Standort
KG: Grein
GstNr.: 203; .221; 529/2; 529/3; 529/4; 529/7; 529/8; 529/9; .374
Portal des Friedhofs am nordöstlichen Stadtrand
Wohnhaus, heute Landesmusikschule Datei hochladen Wohnhaus, heute Landesmusikschule
ObjektID: 19104
Status: § 2a
Schlossgasse 8
Standort
KG: Grein
GstNr.: 77
Kalvarienberg mit Kalvarienbergkapelle Datei hochladen Kalvarienberg mit Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 19111
Status: § 2a
Schwalleck
Standort
KG: Grein
GstNr.: 238/1
Die Kalvarienbergkapelle enthält die künstlerisch bedeutsame Figurengruppe, die von Johann Worath um 1660 geschaffen wurde. Bei den Figuren handelt es sich um spätbarocke, lebensgroße Figuren des Gekreuzigten, der beiden Schächer sowie den drei Assistenzfiguren Hl. Maria, Hl. Magdalena und Hl. Johannes. Der Kalvarienberg befand sich ursprünglich auf dem Klosterareal an der Klostermauer. Die Figuren gehörten nach der Aufhebung des Franziskanerklosters der Stadt Grein und waren später Teil des Kommunevermögens. Zu Beginn der 1960er-Jahre wurde der Kalvarienberg an der heutigen Stelle neu errichtet.[5]
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 17986
Status: Bescheid
Stadtplatz 3
Standort
KG: Grein
GstNr.: .51
Ackerbürgerhaus Datei hochladen Ackerbürgerhaus
ObjektID: 17987
Status: Bescheid
Stadtplatz 4
Standort
KG: Grein
GstNr.: .50
Wohn- und Geschäftshaus, ehemaliges Gasthaus zum goldenen Löwen Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, ehemaliges Gasthaus zum goldenen Löwen
ObjektID: 17988
Status: Bescheid
Stadtplatz 5
Standort
KG: Grein
GstNr.: .49/1
Kaffeesiederei Blumensträußl Datei hochladen Kaffeesiederei Blumensträußl
ObjektID: 17989
Status: Bescheid
Stadtplatz 6
Standort
KG: Grein
GstNr.: .66
Im Gebäude befindet sich eine Original-Holzbalkendecke aus dem Jahr 1642. Die Einrichtung ist im Stil der Biedermeierzeit gehalten.
Schule, ehemaliges Rathaus, Stadttheater Datei hochladen Schule, ehemaliges Rathaus, Stadttheater
ObjektID: 19101
Status: § 2a
Stadtplatz 7
Standort
KG: Grein
GstNr.: .65
Das Stadttheater von Grein wurde 1790 erbaut und ist eine Sehenswürdigkeit von europäischer Bedeutung, das älteste im Originalzustand erhaltene bürgerliche Theater Mitteleuropas.
Inschrifttafel Kaiser Franz Josef Jubiläumsstraße Datei hochladen Inschrifttafel Kaiser Franz Josef Jubiläumsstraße
ObjektID: 21748
Status: § 2a
Grein
Standort
KG: Grein
GstNr.: 224/17
Die Tafel erinnert an den Bau einer Straße von Grein in das Hinterland, die von der Stadt Grein, den Gemeinden Dimbach und Sankt Georgen am Walde, der oberösterreichischen Landesvertretung und zahlreichen Interessenten errichtet worden ist
Meggau Brunnen Datei hochladen Meggau Brunnen
ObjektID: 19109
Status: § 2a
Grein
Standort
KG: Grein
GstNr.: 880/1
Der Stadtbrunnen am historischen Stadtplatz von Grein wurde von den Greinern wegen dessen sozialem Engagement nach dem ehemaligen Besitzer der Greinburg, Graf Leonhard Helfrich Meggau benannt und stammt aus dem Jahr 1872.
Wetterstation Datei hochladen Wetterstation
ObjektID: 19110
Status: § 2a
Grein
Standort
KG: Grein
GstNr.: 118; 880/33
Die Wetterstation am Beginn der Hauptstraße in der Nähe des Greiner Stadtplatzes nördlich der Pfarrkirche stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde 2002 saniert.[6]
Wasserwerk Datei hochladen Wasserwerk
ObjektID: 21743
Status: § 2a
Kaiser-Friedrich-Straße
Standort
KG: Panholz
GstNr.: 48/2
Das Wasserwerk befindet sich nordöstlich des Stadtgebietes von Grein

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[7]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[8] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. Davon sind 13 per Verordnung und 9 per Bescheid des Bundesdenkmalamtes geschützt.
    • PDF Verordnung des Bundesdenkmalamtes betreffend den pol. Bezirk Perg, Oberösterreich
    • PDF Verordnung („2. Nachtragsverordnung“) des Bundesdenkmalamtes, betreffend die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien]
    • PDF Oberösterreich - unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)
  2. Homepage von Grein
  3. Tiscover Grein
  4. Haus Antonius Grein
  5. Bezirksrundschau Perg, Nr. 44, 31. Oktober/1. November 2012, S 4
  6. Voglhofer – Restaurierung der Wetterstation aus dem 19. Jahrhundert (PDF-Datei)
  7. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623
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