Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gressenberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gressenberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Gressenberg im steirischen Bezirk Deutschlandsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Priegl-Kapelle
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Priegl-Kapelle
ObjektID: 3440
Status: Bescheid
bei Gressenberg 61
Standort
KG: Gressenberg
GstNr.: 506
Die Kapelle ist auf einem Mauerstein mit dem Jahr 1612 datiert.
Das Objekt liegt ungefähr 6,5 km nordwestlich des Ortes Gressenberg außerhalb des Siedlungsgebietes an der Abzweigung der Prieglkapellenweges von der Straße von Schwanberg über Gressenberg nach Glashütten auf einem Grundstück der EZ 36 KG 61015 Gressenberg.
Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Pfarrhofes Datei hochladen Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Pfarrhofes
ObjektID: 3432
Status: Bescheid
Gressenberg 78
Standort
KG: Gressenberg
GstNr.: .36
Es handelt sich um ein Gebäude in der Holzbauweise des 18. Jahrhunderts.
In der Übersichtsliste des Bundesdenkmalamtes sind 2010 „Ehem. Pfarrhof und Wirtschaftsgebäude“ genannt (Grundstücke .36 und 117/3), in der Übersichtsliste 2011 ist nur mehr das „Wirtschaftsgebäude des ehem. Pfarrhofs“ genannt (Grundstück .36, eigenes Grundstück für dieses Gebäude). Das Wirtschaftsgebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 45 KG 61015 Gressenberg. Der gemauerte Bau des Pfarrhofes (Grundstück Nr. 117/3), zu dem auch das Gelände südöstlich des Stadels gehört, ist in den Unterlagen 2011 nicht als denkmalgeschützt genannt.
Katholische Pfarrkirche Mariae Namen
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Katholische Pfarrkirche Mariae Namen
ObjektID: 3430
Status: § 2a
Gressenberg 78a
Standort
KG: Gressenberg
GstNr.: .35
Die Kirche wurde 1767–1769 durch Baumeister Anton Liebhart aus Deutschlandsberg errichtet und 1770 geweiht. Sie ist seit 1788 Localie, ab 1892 Pfarrkirche. In ihren Gewölben befand sich Rokoko-Malerei, die 1892 übermalt wurde. 1963 wurde die Malerei restauriert. Der barocke Hochaltar stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, die Kanzel aus der Bauzeit. Das Weihwasserbecken nennt in der Inschrift „Jakob Lenzenbauer 1769“ den Stifter der Kirche.
Das Kirchengebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 80 KG 61015 Gressenberg. Im Norden der Kirche an der Straße nach Stullnegg liegen die Reste eines Kalkofens, dessen Bau in die Zeit der Kirchenerrichtung datiert wird und der nach seiner Auflassung als Müllablagerstätte verwendet wurde. Untersuchungen im Jahr 2000 ergaben dort Fundstücke wie Metallschüsseln und Porzellangegenstände bis in die Zeit um 1950.[2]
Ehemalige Volksschule
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Ehemalige Volksschule
ObjektID: 8730
Status: § 2a
Gressenberg 79
Standort
KG: Gressenberg
GstNr.: 91
Das Gebäude ist ein Holzbau auf gemauertem Kellergeschoß in der Bauweise des 18. Jahrhunderts.
Es befindet sich im Ortszentrum von Glashütten, im Nordteil des Geoparks Glashütten auf einem Grundstück der EZ 46 KG 61015 Gressenberg

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1. Seiten 135–136 (für Glashütten).
  • Bundesdenkmalamt: Fundberichte aus Österreich. (FÖ) Herausgegeben von der Abteilung des Bundesdenkmalamtes für Bodendenkmale in Wien, Hofburg, Säulenstiege. Die einmal jährlich erscheinenden Bände dieser Reihe enthalten erste kurzgefasste archäologische Fundmeldungen und eingehendere Grabungsberichte aus dem Berichtsjahr sowie wissenschaftliche Beiträge aus den Fachgebieten Ur- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und den historischen sowie naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen. Verlag Berger, Horn. ISSN 0429-8926.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Fundberichte aus Österreich. Band 40, Jahrgang 2001. Wien 2002.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing