Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gußwerk

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gußwerk enthält die 26 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Gußwerk im steirischen Bezirk Bruck an der Mur, wobei die Objekte per Bescheid oder durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Datei hochladen 3 Kammern (A, B, T), 2 Zugänge, 1 Einsteigturm
ObjektID: 129441
Status: Bescheid

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Aschbach
GstNr.: 240/3; 1940/4; 1947/1; 1947/2; 1764/1; 1570/1
II. Wiener Hochquellenwasserleitung, Fassungen Brunngrabenquellen, oberhalb Gleißnerhof (Salza links)
Hochofenstock Marienhütte Datei hochladen Hochofenstock Marienhütte
ObjektID: 86012
Status: § 2a
bei Aschbach 15
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 804/8; 804/2
Der Hochofenstock als letzter Rest der 1850 errichteten Marienhütte ist ein annähernd quadratisch errichteter Turm aus Steinmauerwerk und war bis 1891 in Betrieb.[2]
Ehem. Arbeiterwohnhaus Datei hochladen Ehem. Arbeiterwohnhaus
ObjektID: 86011
Status: § 2a
Aschbach 20
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .184/1
Wohnhaus für die Arbeiter der Marienhütte.
Landhaus Datei hochladen Landhaus
ObjektID: 86010
Status: § 2a
Aschbach 22
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .185/4
Montanmuseum, ehem. Verweserhaus Datei hochladen Montanmuseum, ehem. Verweserhaus
ObjektID: 47287
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 7
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 39/4
Amtshaus des ehemaligen k.k. Eisengußwerkes, das Museum der Montangeschichte wurde 1998 eröffnet.
Schloss Brandhof und Nebengebäude Datei hochladen Schloss Brandhof und Nebengebäude
ObjektID: 36012
Status: Bescheid
Brandhof 1-5
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .346; .347/1; .347/2
Erzherzog Johann kaufte 1818 den Brandhof, ein seit 1390 ununterbrochen bewirtschaftetes Bauerngut[3], das er zu einem Mustergut für Viehzucht ausbaute und nach seinen Plänen durch Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld zu einem Jagdschloss umgestalten ließ.[4]
Datei hochladen Gedenkbild Unglück 1769
ObjektID: 86003
Status: § 2a
bei Gollrad 11
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Aschbach
GstNr.: 2204
Kath. Filialkirche hl. Barbara Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Barbara
ObjektID: 86008
Status: § 2a
Gollrad 489, OG
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .489; 1384/5
Die katholische Filialkirche hl. Barbara wurde 1830 bis 1833 von Bergknappen gebaut.
Hauptartikel: Filialkirche Gollrad
Sogen. Lendhaus Datei hochladen Sogen. Lendhaus
ObjektID: 46625
Status: Bescheid
Hauptstraße 10
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .25/3
Das ehemalige Arbeiterwohnhaus des Eisengusswerkes und eines der letzten noch erhaltenen seiner Art wurde um 1740 erbaut. Das Gebäude ist nicht unterkellert, ursprünglich ein-, heute zweigeschoßig und besitzt ein ausgebautes Dachgeschoß. Es ist heute im Besitz der Gemeinde und dient als Gemeindewohnhaus.[5]
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 110016
Status: § 2a
bei Hauptstraße 10
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 6
Der Bildstock wurde 1862 aufgestellt.
Gemeindeamt und Volksschule Datei hochladen Gemeindeamt und Volksschule
ObjektID: 85992
Status: § 2a
Hochschwabstraße 1
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .12/1
Das Gebäude wurde 1818 erbaut und 2003 umfassend renoviert.[6]
Kath. Pfarrkirche Zum Hl. Kreuz Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Zum Hl. Kreuz
ObjektID: 57157
Status: § 2a
Kirchplatz 468, OG
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .468
Die einschiffige, klassizistische Kirche wurde 1850 vom damaligen Besitzer des Eisengußwerkes in Auftrag gegeben. Die Portalfassade verfügt über einen Dreieckgiebel und je zwei Pilaster rechts und links des durch einen Treppenaufgang erhöhten Eingangstores. Die Beleuchtung wird durch - als Kreissegmentbogen ausgebildete – Fenster gewährleistet, die im Inneren auf einem mächtigen durchlaufenden Gesims aufsitzen. Wie die Außenfassade ist auch der Innenraum durch einfach gehaltene Pfeiler und Pilaster gegliedert, die entsprechend farblich hervorgehoben und so zusätzlich den nüchternen Charakter des Bauwerkes betonen. Die Joche des Kirchenschiffes sind mit flachen Kuppeln eingewölbt und durch Gurtenbögen voneinander abgegrenzt. Der Turm mit spitzem Helm steht direkt über die an den Chor angebaute Sakristei und überragt den Dachfirst des Langhauses. Bemerkenswert sind im Innenraum vor allem die gußeisernen Leuchter, die Wandfresken, 1951-52 von Lukas Reicht, Mönch in Seckau, gemalt und ein - ebenfalls aus heimischer Produktion stammendes - Tauf- und Weihwasserbecken. Der in die Rundung des Chores eingefügte Altar ist mit einem Dreieckgiebel bekrönt. Sein Mittelpunkt ist das von zwei Pilastern mit kunstvoll gearbeiteten Kapitellen eingefasste Altarblatt. Auch das in klaren Formen ausgebildete Prospekt der Orgel fügt sich harmonisch in den Kirchenraum ein.
Hauptartikel: Pfarrkirche Gußwerk
BW Datei hochladen Ehem. Konsumhaus, Schule
ObjektID: 86007
Status: § 2a
Knappengraben 9
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .321/1
in Gollrad
Kath. Filialkirche hl. Josef Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Josef
ObjektID: 110014
Status: § 2a
Leitnerweg 1638X, OG
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 1638/6
Die Ortskirche von Greith, im Volk auch unter dem Namen "Heiratskirchlein" bekannt. Errichtet 1956 auf Beschluss der Bevölkerung von Greith, Ramsau und Dürradmer, da die Hauskapelle im Gasthaus Scholz die wachsende Anzahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte. Planung, Anfertigung des Modell etc., vom Architekten Weber aus Mariazell, die Bauleitung übernahm Ing. Hödl, ebenfalls aus Mariazell. Die Kirche konnte am 26. Oktober 1958 durch Diözesanbischof Schoiswohl eingeweiht werden. Die Glocke wurde von der Familie Ortenburger aus Mariazell gestiftet. 1961 konnte auch die durch Spenden finanzierte Orgel (Fa. Krenn, Graz) und am 30. April 1978 die von der Familie Fluch am Vorplatz der Kirche erbaute Kapelle eingeweiht bzw. ihrer Bestimmung übergeben werden.
Hauptartikel: Filialkirche Greith
BW Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 86013
Status: § 2a
bei Pfannhammer 1
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 2000
BW Datei hochladen Straßenbrücke über den Moosbach
ObjektID: 104385
Status: § 2a
bei Salzatal 15
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 2032/7; 2038/2
Kath. Filialkirche Mariae Heimsuchung Datei hochladen Kath. Filialkirche Mariae Heimsuchung
ObjektID: 86000
Status: § 2a
Wegscheid 152, OG
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: .152
Hauptartikel: Filialkirche Wegscheid
f1
Aufbahrungshalle Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 118358
Status: § 2a
Zur Waldpromenade
Standort
KG: Aschbach
GstNr.: 47/24
Betriebsgebäude Kläfferquelle Datei hochladen Betriebsgebäude Kläfferquelle
ObjektID: 129443
Status: Bescheid

Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: .168
II. Wiener Hochquellenwasserleitung, bei der Kläfferbrücke
Datei hochladen 9 Zugänge, 1 Kammer (C)
ObjektID: 129442
Status: Bescheid

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Weichselboden
GstNr.: 138/1; 438/3; 174/4; 191/3; 191/5; 256/1; 288/2
II. Wiener Hochquellenwasserleitung, Fassungen Kläfferquelle und Höllbachquellen, oberhalb Kläfferbrücke (beide Salzaseiten), Prescenyklause (links) und Barbarakapelle (Höllgraben rechts)
Prescenyklause
Datei hochladen
Prescenyklause
ObjektID: 36704
Status: Bescheid

seit 2012


Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: 309; 439/2; 439/3
Hauptartikel: Prescenyklause

Das seltene Beispiel einer Steinklause wurde 1841 bis 1848 errichtet und war über 110 Jahre in Betrieb; davor befand sich bereits eine Holzklause an der Stelle. Die Prescenyklause besteht aus Quadersteinen und befindet sich zwischen zwei massiven Felswänden. Mehrere Quermauern verbinden die Hauptmauern über eine Länge von 48 m und eine Höhe von 9 m. Die Stärke in der Mitte beträgt 8,5 m. Die Prescenyklause ist die bislang einzige bekannte Klause Österreichs, die zur Flößerei verwendet wurde, und die größte Massivklause Österreichs. Sie ist das letzte Monument der Wassertransportanlagen im Enns-, Salz- und Mürzgebiet und ein Denkmal forsttechnischer Leistungen der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.[7]

Historische Straßentrasse B24 mit Tunnel Datei hochladen Historische Straßentrasse B24 mit Tunnel
ObjektID: 124676
Status: § 2a
B24
Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: 416/4; 425/2
Straßenabschnitt der Hochschwab Straße bei Weichselboden und Prescenyklause, zwischen südlich Rothmoos km 17,8 und Kläfferbrücke km 23,0
BW Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 124686
Status: § 2a
bei Gschöder 2
Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: 231/1
BW Datei hochladen Hubertuskapelle und Bildstock in Gschöder
ObjektID: 124677
Status: § 2a
bei Gschöder 5a
Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: 191/5; 184
Wegkapelle und Kruzifix Datei hochladen Wegkapelle und Kruzifix
ObjektID: 109855
Status: § 2a
bei Weichselboden 22
Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: 100
Kath. Filialkirche hl. Johannes in der Wüste und Pfarrhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Johannes in der Wüste und Pfarrhof
ObjektID: 109853
Status: § 2a

Standort
KG: Weichselboden
GstNr.: .1; .2
Hauptartikel: Filialkirche Weichselboden
f1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[8]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Gußwerk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. eisenstrasse.co.at. Abgerufen am 8. Dezember 2012.
  3. Artikel „Der Brandhof“ auf Mariazell online (privatwirtschaftlich betriebene touristische Website, abgefragt 8. Juli 2012)
  4. Österreich-Lexikon aeiou, abgefragt 8. Juli 2012
  5. eisenstrasse.co.at. Abgerufen am 8. Dezember 2012.
  6. Jahreszahlen über dem Eingang
  7. eisenstrasse.co.at. Abgerufen am 8. Dezember 2012.
  8. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing