Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hainfeld (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hainfeld enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hainfeld im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld. Zwei Objekte wurden per Bescheid, zwölf durch § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Friedhofskreuz Datei hochladen Friedhofskreuz
ObjektID: 24184
Status: § 2a

Standort
KG: Gölsen
GstNr.: 21/2
Datiert mit 1903.
Torbau Datei hochladen Torbau
ObjektID: 24185
Status: § 2a

Standort
KG: Gölsen
GstNr.: 21/2
Pfeilerportal mit Schmiedeeisentor.
Aufbahrungshalle Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 24186
Status: § 2a

Standort
KG: Gölsen
GstNr.: 21/2
Neugotische Aufbahrungshalle mit Maßwerkkreuzblume.
Städtisches Freibad Datei hochladen Städtisches Freibad
ObjektID: 24150
Status: § 2a
Badpromenade 27
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .14
Um 1930 errichtet, gerundeter Trakt zur Badpromenade mit Bandgesimsen, Sonnenterrasse mit attikaartiger Brüstung.
Kath. Pfarrkirche hl. Andreas und ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Andreas und ehem. Friedhof
ObjektID: 24155
Status: § 2a
Feldgasse 36
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .51; 325
Vermutlich über älterem Vorgängerbau errichteter gotischer zweischiffiger Bau mit Anbauten. Chor mit 5/8-Schluss und südlicher Seitenkapelle sowie wuchtiger Westturm. Um 1120 Gründung einer Eigenkirche der steirischen Ottokare, 1161 urkundlich an das Stift Göttweig.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 24177
Status: Bescheid
Feldgasse 36
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .52
Im Kern 16. Jahrhundert und Barock ausgebaut. In den Jahren 1977 bis 1979 zu einer U-förmiger Anlage erweitert.
Aufbahrungshalle Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 24159
Status: § 2a
Friedhofgasse 3
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .195
Rathaus Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 24152
Status: § 2a
Hauptstraße 5
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .63
1906 in späthistorischen und Heimatstilformen errichtet.
Amtsgebäude Datei hochladen Amtsgebäude
ObjektID: 24189
Status: § 2a
Wiener Straße 16
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .108
Ein zweigeschoßiger Bau mit Mittelrisalit und historistischem Putzdekor, der um 1870/80 errichtet wurde.
Brauhaus Datei hochladen Brauhaus
ObjektID: 24146
Status: Bescheid
Wiener Straße 8
Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: .2/1
Eine zweigeschoßige Anlage mit einer Kernsubstanz aus dem 16./17. Jahrhundert. Eine erste Braugerechtigkeit findet sich seit 1752, das erste Bier wurde fünf Jahre später gebraut. 1808 erwarb Karolus Johannes Riedmüller die Brauerei, seine Brüder kauften sich in den Brauereien Wieselburg und Waidhofen an der Ybbs ein. Nach der verabschiedung des Hainfelder Programmes, bei der auch Hainfelder Bier gereicht wurde, erreichte das Bier überregionale Beliebtheit. 1945 war die Brauerei zerstört, der Betrieb konnte erst 1951 wieder aufgenommen werden.[3]
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 24149
Status: § 2a

Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: 32/1
Sockel bezeichnet 1763, bei der Brücke in der Wiener Straße.
Grabdenkmal Girtschall Datei hochladen Grabdenkmal Girtschall
ObjektID: 24179
Status: § 2a

Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: 294
Statue des Unternehmers und Besitzers des Auwerks in Gölsen aus dem Jahr 1909.
Mausoleum Hartmann Datei hochladen Mausoleum Hartmann
ObjektID: 24180
Status: § 2a

Standort
KG: Hainfeld
GstNr.: 310/2
Um 1895 errichtet, neogotische Grabkapelle mit 5/8-Schluss, Strebepfeilern und spitzbogigen Maßwerkfenstern.
Eisenbetonfachwerkbrücke über die Gölsen Datei hochladen Eisenbetonfachwerkbrücke über die Gölsen
ObjektID: 80794
Status: § 2a

Standort
KG: Ob der Kirche
GstNr.: 302/8; 302/10; 302/13
Betonfachwerkbrücke mit Brüstungspfeilern, die anlässlich der Flussregulierung mit der Wehranlage in den 1920er Jahren errichtet wurde.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hainfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. Gerhard Stadler, 2006: Das industrielle Erbe Niederösterreichs, Kapitel Hainfeld, Brauerei, ISBN 3-205-77460-4, S. 299–300.


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