Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hengsberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hengsberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hengsberg im steirischen Bezirk Leibnitz, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 82002
Status: § 2a
Hengsberg 1
Standort
KG: Hengsberg
GstNr.: .10;[2] 99[3]
Beim Pfarrhof Hengsberg handelt es sich um einen zweigeschoßigen barocken Bau mit einem Schopfwalmdach aus dem 17. Jahrhundert. Die Geschoße sind an der Außenwand mit einem umlaufenden Band unterteilt. Über dem rundbogigen Eingangsportal mit einer rechteckigen Steinrahmung ist ein rechteckiges Reliefbild „Mariahilf“ sowie zwei Rundreliefs der Heiligen Sebastian und Rochus mit Eierstabrahmung vom Ende des 17. Jahrhunderts zu sehen. Die Innenräume sind größtenteils tonnengewölbt und teilweise mit Trambalkendecken sowie Kachelöfen versehen. Bemerkenswert ist auch eine spätmittelalterliche Wendeltreppe sowie eine Zisterne. Der tonnengewölbte Keller mit zusammenhängenden Kellerräumen umfasst U-förmig das Stiegenhaus.[4]
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 82024
Status: § 2a
Hengsberg 4
Standort
KG: Hengsberg
GstNr.: 36/2
Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius und Kirchhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius und Kirchhof
ObjektID: 57195
Status: § 2a
Hengsberg 35
Standort
KG: Hengsberg
GstNr.: .8
Die katholische Pfarrkirche hl. Laurentius ist ein auf einem Hügel gelegener von einer Mauer umgebener Bau, der im Kern spätromanisch ist. Der 3½-jochige Chor mit 5/8-Schluss stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts und ist mit einem Vier-Rauten-Sterngewölbe bedeckt, das Langhaus in seiner heutigen Form stammt aus dem Jahr 1653. Um 1700 wurden an der Süd- und Nordwand jeweils eine Seitenkapelle zugebaut. Der viergeschoßige Kirchturm (davon drei gotisch, eines barock) erhebt sich aus dem südlichen Chorwinkel und ist mit einem Spitzhelm bekrönt. Die Westempore wird von einem Kreuzgratgewölbe überspannt. Bemerkenswert im Inneren sind der Rokoko-Hochaltar (um 1770) mit zwei flankierenden Konsolfiguren der Heiligen Petrus und Paulus, die Barockaltäre der Seitenkapellen sowie die Südkapelle mit Kreuzaltar.[4]
Evang. Filialkirche
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Evang. Filialkirche
ObjektID: 82004
Status: § 2a
bei Hengsberg 41
Standort
KG: Hengsberg
GstNr.: .29
Das evangelische Christuskirchlein wurde am 5. Juni 1933 eingeweiht.[5]
Frühmittelalterliche Siedlung KombergBW Datei hochladen Frühmittelalterliche Siedlung Komberg
ObjektID: ArD-6-062
Status: Bescheid
Komberg
Standort
KG: Komberg
GstNr.: 31/1
BW Datei hochladen Schloss Freibüchl
ObjektID: 38574
Status: Bescheid
Kehlsdorf 2
Standort
KG: Schönberg
GstNr.: 472
Urgeschichtliche Siedlung KoglfuchsBW Datei hochladen Urgeschichtliche Siedlung Koglfuchs
ObjektID: ArD-6-063
Status: Bescheid
Kogelfuchs
Standort
KG: Schönberg
GstNr.: 158
Römerzeitliche Siedlung Laßnitztal - SchröttenBW Datei hochladen Römerzeitliche Siedlung Laßnitztal - Schrötten
ObjektID: ArD-6-064
Status: Bescheid
Schrötten
Standort
KG: Schönberg
GstNr.: 274

Die römerzeitliche Siedlung Laßnitztal - Schrötten erstreckt sich über die Katastralgemeinden Schönberg und Schrötten.
Prähistorische Siedlung beim LippmichlBW Datei hochladen Prähistorische Siedlung beim Lippmichl
ObjektID: ArD-6-065
Status: Bescheid
vlg. Lippmichl
Standort
KG: Schönberg
GstNr.: 300; 301/4; 301/5; 301/6; 302/4; 302/5; 302/6; 304/4; 304/5; 306/1; 306/2; 306/3
Römerzeitliche Gräber und Siedlung im Laßnitztal/GamsäckerBW Datei hochladen Römerzeitliche Gräber und Siedlung im Laßnitztal/Gamsäcker
ObjektID: ArD-6-066
Status: Bescheid
Gamsäcker
Standort
KG: Schrötten
GstNr.: 754/1; 759/1; 754/4; 774/1; 774/3; 777
Römerzeitliche Hügelgräber bei SchröttenBW Datei hochladen Römerzeitliche Hügelgräber bei Schrötten
ObjektID: ArD-6-067
Status: Bescheid
Schrötten
Standort
KG: Schrötten
GstNr.: 86/1; 120; 126; 655/1; 655/3
Römerzeitliche Siedlung Laßnitztal - SchröttenBW Datei hochladen Römerzeitliche Siedlung Laßnitztal - Schrötten
ObjektID: ArD-6-068
Status: Bescheid
Laßnitztal Schrötten
Standort
KG: Schrötten
GstNr.: 637; 651; 652; 709; 711; 712
Die römerzeitliche Siedlung Laßnitztal - Schrötten erstreckt sich über die Katastralgemeinden Schönberg (siehe dort) und Schrötten.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hengsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. lt. BDA
  3. lt. GIS Steiermark
  4. a b Bundesdenkmalamt
  5. Beiträge - Evangelisches Christuskirchlein Hengsberg. Gemeinde Hengsberg. Abgerufen am 10. Mai 2012.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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