Liste der denkmalgeschützten Objekte in Königswiesen


Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Königswiesen enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Königswiesen. Davon sind alle per Verordnung des Bundesdenkmalamtes geschützt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Wegkapelle Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 16310
Status: § 2a
bei Haid 8
Standort
KG: Haid
GstNr.: .31/3
Die Haider Dorfkapelle mit Satteldach wurde im 19. Jh. im Steinbloß-Stil errichtet.
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 16329
Status: § 2a
Markt
Standort
KG: Königswiesen
GstNr.: .40
1147 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Sie gilt wegen ihres einzigartigen Schlingrippengewölbes (errichtet um ca. 1520) als eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Spätgotik in Österreich. Der Turm stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jhs., der Chor aus dem letzten Viertel des 14. Jhs. Der Hochaltar wurde 1897 geweiht, die Madonnenstatue mit Kind stammt aus ca. 1500. Die Kirche brannte mehrmals, zuletzt brannte 1880 der Turm ab.
Brunnen Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 16320
Status: § 2a
Markt
Standort
KG: Königswiesen
GstNr.: 1649/5
Der Brunnen auf dem Marktplatz wurde im 17. Jh. gefertigt. 1825 wurde der achteckige Brunnen vom ehemaligen Kloster Windhaag bei Perg angekauft. Entwurf der Schale von Architekt Anton Zemann, ausgeführt 1953 vom Bildhauer Gottfried Pöchinger. Die vier Kopfreliefs stellen die vier Jahreszeiten dar.
Pranger Datei hochladen Pranger
ObjektID: 16321
Status: § 2a
Markt
Standort
KG: Königswiesen
GstNr.: 1649/5
Der Pranger auf dem Marktplatz nahe der Kirche stammt aus der Zeit von ca. 1600.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 16328
Status: § 2a
Markt 1
Standort
KG: Königswiesen
GstNr.: .39
Der in der ersten Hälfte des 17. Jhs. erbaute zweigeschoßige Pfarrhof mit Walmdach ist eine geschlossene Hofanlage einbezogen.
Brunnen Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 16319
Status: § 2a
bei Markt 26
Standort
KG: Königswiesen
GstNr.: 1649/3
Teil eines ehemaligen Brunnens mit Kopfreliefs, womöglich aus dem 17. Jh.
Kath. Pfarrkirche Hl. Katharina Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Katharina
ObjektID: 16332
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Mönchdorf
GstNr.: .32
Die Filialkirche von Königswiesen wurde 1434 erstmals urkundlich erwähnt, romanische Mauerreste werden in den nördlichen und südlichen Langhausmauern angenommen. Der Chor wurde ca. 1510/20 errichtet. Das heutige Langhaus der dreijochigen und dreischiffigen Kirche wurde 1884 in neugotischem Stil neugebaut.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623
  • PDF Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Königswiesen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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