Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kapellen (Steiermark)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kapellen enthält die drei denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kapellen im steirischen Bezirk Mürzzuschlag. Zwei Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Aufnahmsgebäude Datei hochladen Aufnahmsgebäude
ObjektID: 9633
Status: Bescheid
Bahnhofstraße
Standort
KG: Kapellen
GstNr.: .148
1879 erbaut, typischer Nebenstreckenbahnhof mit Natursteinfassade aus roh behauenen Material. Fenster- und Türstürze sind in Ziegel ausgeführt. Der Giebel zeigt Holzzierrat in Laubsägemanier.
Kath. Pfarrkirche zur hl. Margaretha Datei hochladen Kath. Pfarrkirche zur hl. Margaretha
ObjektID: 9630
Status: § 2a

Standort
KG: Kapellen
GstNr.: .3
Die Kirche ist der Wetterpatronin St. Margaretha geweiht. 1329 erstmals urkundlich erwähnt, ab 1346 dem Stift Neuberg zugeordnet. Im selben Jahr wird sie im Auftrag von Abt Simon v. Boltersdorf vergrößert und das Presbyterium erbaut. 1460 gehen Kirche und die angeschlossenen Güter endgültig in den Besitz von Neuberg über. 1633 werden auf Anordnung des Abtes Baltasar Hübmann die gotischen Altäre entfernt und durch neue ersetzt, gleichzeitig erfolgt die Umgestaltung des Innenraums in dem Stil wie er auch heute noch erhalten ist. 1786 wird Kapellen nach Auflösung von Neuberg unter Joseph II. wieder zur eigenständigen Lokalkuratie, 1859 erfolgt die Aufwertung zur Pfarre.
Friedhofsmauer Datei hochladen Friedhofsmauer
ObjektID: 9631
Status: § 2a

Standort
KG: Kapellen
GstNr.: 7/2

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kapellen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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