Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kappl (Tirol)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kappl enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kappl im Bezirk Landeck, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
38 Kleinställe Alpe Dias Datei hochladen 38 Kleinställe Alpe Dias
ObjektID: 69826
Status: § 2a
Dias
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 7522/2; .1598; .1599; .1600; .1601; .1602; .1603; .1604; .1605/1; .1605/2; .1606; .1607; .1608; .1610; .1611; .1613; .1614; .1615; .1616; .1617; .1619; .1620; .1621; .1623; .1624; .2205; .2206; .2207; .2208; .2209; .2210; .2211; .2212; .2213; .2214; .2215
Zwischen 1995 und 1997 wurden die Sennhütte (Thaie) und die Ställe gesichert und teilweise neu eingedeckt.[1]
Kapelle auf der Alpe Dias Datei hochladen Kapelle auf der Alpe Dias
ObjektID: 88613
Status: § 2a
Dias
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 7522/3
BW Datei hochladen Almsiedlung Gampenscherm
ObjektID: 19065
Status: Bescheid
Gampenscherm
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 3384/1; .1339; .1340; .1343; .1344; .1345; .1347; .1348; .1349; .1350; .1351; .1352; .1353; .1354; .1355; .1356; .2189
Flurkapelle Hl. Familie Datei hochladen Flurkapelle Hl. Familie
ObjektID: 39498
Status: Bescheid
Holdernach
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .798
Die Kapelle Hl. Familie im Weiler Holdernach mit Rundapsis und Glockenstuhl mit Haube hat einen Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts mit einem Altarbild hl. Wandel.[2]
Wegkapelle Holdernacherau Datei hochladen Wegkapelle Holdernacherau
ObjektID: 88688
Status: § 2a
Holdernacher Au
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 4031/35
Kath. Pfarrkirche hl. Hieronymus
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Kath. Pfarrkirche hl. Hieronymus
ObjektID: 64355
Status: § 2a
Langesthei
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .1043
Die barocke Kirche wurde 1694 erbaut und seit 1891 Pfarrkirche. Gewölbeausmalung und Bildmedaillons aus 1823 von Leopold Puellacher. Der barockisierte Altar aus 1973 trägt ein barockes Pestkreuz aus dem 17. Jahrhundert aus Südtirol und die Statuen Maria, Johannes aus dem Anfang es 18. Jahrhunderts, Ingenuin Lechleitner zugeschrieben. Die Brüstungsorgel schuf 1871 Franz Weber und wurde 1973 verändert.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Antonius
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Kath. Pfarrkirche hl. Antonius
ObjektID: 64356
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .1
Barocke Kirche von 1726 bis 1727 neu gebaut, der spätgotische Turm wurde belassen. Die Vorgängerkapelle aus dem 14. Jahrhundert gab der Gemeinde den Namen Kappl. Außen am Chor ist eine Schnitzgruppe Kruzifix mit Maria von Johann Ladner aus 1754. Gewölbebilder von Philipp Jakob Greil aus 1774. Die Orgel mit Rückpositiv schuf 1797 Johann Anton Fuchs, 1966 restauriert von Reinisch-Pirchner. Wandmalerei von Heinrich Kluibenschädel aus 1907, 1959. Schnitzfiguren von Andreas Kölle 1726/27, Altarblatt von Franz Laukas 1726.[2]
BW Datei hochladen Almanlage, Obere Sessladalpe
ObjektID: 101934
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 7571/1
BW Datei hochladen Almanlage, Untere Sessladalpe
ObjektID: 101938
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .1648; .1654; .1652
Friedhof Langesthei
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Friedhof Langesthei
ObjektID: 88681
Status: § 2a
Langesthei
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 5871
Der Friedhof umgibt die Pfarrkirche hl. Hieronymus.[2]
Flurkapelle Schanz Datei hochladen Flurkapelle Schanz
ObjektID: 88591
Status: § 2a
Nederle
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 7721/1
BW Datei hochladen Bürgerhaus Beim Tonesn (Haus Tobias Bock)
ObjektID: 39499
Status: Bescheid
Niederhof 119
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .438
Der gemauerte bergseitige Hälfte des Mittelflurhauses trägt eine reiche Fassadenmalerei aus dem Jahr 1631, längsseitig hl. Martin, hl. Georg, Kreuzigung, stirnseitig Auferstandener, hl. Antonius von Padua, Maria mit Kind, Wappen und Bindeschild. In der Nähe drei zusammengebaute Kornkästen, einer von 1605, sowie weitere bemerkenswerte Stadel.[2]
Flurkapelle Obermahren Datei hochladen Flurkapelle Obermahren
ObjektID: 39497
Status: Bescheid
Obermahren
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .241
Die zweijochige Kapelle mit eingezogener dreiseitiger Apsis hat einen Glockenstuhl.[2]
BW Datei hochladen Flurkapelle Obermühl
ObjektID: 88633
Status: § 2a
Obermühl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 2489
Kapelle Hl. Dreifaltigkeit
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Kapelle Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 88640
Status: § 2a
Perpat
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .750
Die Kapelle Hl. Dreifaltigkeit im Weiler Perpat ist ein zweijochiger Bau mit eingezogener Rundapsis und Dachreiter mit Zwiebelhelm und Schindeldach. Die Schnitzfigur Mondsichelmadonna aus der Mitte des 17. Jahrhunderts wird Michael Lechleitner zugeschrieben.[2]
Kapelle hl. Martin Datei hochladen Kapelle hl. Martin
ObjektID: 88592
Status: § 2a
Ulmich
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .361
Die barocke Kapelle hl. Martin im Weiler Ulmich ist ein zweijochiger Bau mit polygonaler Apsis und Dachreiter. Ornamentale Deckenmalerei und Deckenbilder von Alois Grissemann aus 1815. Figuren vermutlich von Johann Ladner. Zwei Seitenaltäre werden der Werkstatt Johann Georg Witwer zugeschrieben.[2]
Kapelle Mariahilf Datei hochladen Kapelle Mariahilf
ObjektID: 43320
Status: Bescheid
Unterbichl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .679
Die barocke zweijochige Kapelle hl. Maria im Weiler Unterbichl mit Rundapsis und Glockenstuhl mit Zwiebelhaube hat im spätbarocken Altar ein geschnitztes Mariengnadenbild aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Weiters Votivbilder.[2]
BW Datei hochladen Kapelle Wiese
ObjektID: 88610
Status: § 2a
Wiese
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .167
Die barocke Kapelle mit dreiseitiger Apsis hat einen Altar aus dem 4. Viertel des 18. Jahrhunderts.[2]
Wegkapelle Hl. Kreuz Datei hochladen Wegkapelle Hl. Kreuz
ObjektID: 88612
Status: § 2a
Angerhof
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .2347

Es gibt zwei Kapellen Hl. Kreuz, einmal am Bachbödele, einmal in Ruhestein, beide oberhalb des Weilers Bach. (?)[2]
BW Datei hochladen Bildstock Hirschenbad
ObjektID: 88614
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 3383/1
BW Datei hochladen Flurkapelle Hochebene
ObjektID: 88615
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 3383/2
BW Datei hochladen Bildstock Entenkapelle
ObjektID: 88635
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 7872/1
BW Datei hochladen Wegkapelle Stockach
ObjektID: 88646
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .2494
BW Datei hochladen Wegkapelle Rufenatsch
ObjektID: 88690
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 1632/1
BW Datei hochladen Bildstock Falggermühle/Falggenmühlekapelle
ObjektID: 88691
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 1632/2
Kerkerkapelle Datei hochladen Kerkerkapelle
ObjektID: 88772
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .3
An der Friedhofsmauer, nach außen offen, ist eine barocke Wegkapelle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit reicher Innengliederung, Stichkappentonne, Rundapsis und Stuckaturen und einem geschweiften Giebel. Der Säulenvorbau ist aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Die Figurengruppe Christus an der Geißelsäule mit zwei Schergen ist von Johann Ladner aus 1754.[2]
Wegkapelle Bild Datei hochladen Wegkapelle Bild
ObjektID: 88773
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .2341
Schlichter Bau aus dem 17. Jahrhundert. Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts mit Altarblatt hl. Familie.[2]
Passionskreuz Datei hochladen Passionskreuz
ObjektID: 88774
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 197/4

Der Dehio nennt ein ca. 10 m hohes Passionskreuz mit dem Gekreuzigten und Arma Christi aus dem 19. Jahrhundert im Weiler Höfen. (Höhenangabe und Angabe des Weilers Höfen fehlt in der Bildbeschreibung) [2]
Friedhofskapelle, Totenkapelle Datei hochladen Friedhofskapelle, Totenkapelle
ObjektID: 88775
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: .2
Die einjochige kreuzgratgewölbte Totenkapelle mit 5/8-Schluss im Friedhof der Antoniuskirche mit einem Altar aus 1708 hat ein Altarbild Schmerzhafte Maria unter dem Kreuz. Im Untergeschoß der Apsis ist eine Figur Unser Herr im Elend, vermutlich von Johann Ladner aus dem 18. Jahrhundert.[2]
Friedhof Kappl Datei hochladen Friedhof Kappl
ObjektID: 88776
Status: § 2a
Kappl
Standort
KG: Kappl
GstNr.: 1
Der Friedhof umgibt die Antoniuskirche.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kappl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Dias-Alpe Verein für Heimatschutz und Heimatpflege in Nord- und Osttirol
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p Dehio Tirol 1980, Kappl, Seiten 387 bis 391
  3. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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