Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kematen an der Krems

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kematen an der Krems enthält die fünf denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kematen an der Krems in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bildstock, Weißes Kreuz, Pestsäule Datei hochladen Bildstock, Weißes Kreuz, Pestsäule
ObjektID: 15254
Status: § 2a
Am Kematnerberg
Standort
KG: Kematen an der Krems
GstNr.: 124/2
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Friedhof
ObjektID: 15258
Status: § 2a
Kirchenplatz
Standort
KG: Kematen an der Krems
GstNr.: .76
Die Pfarrkirche wurde erstmals 1179 erwähnt und ist dem hl. Martin geweiht. Insgesamt dreischiffig besteht sie aus Bauelementen unterschiedlicher Epochen: Hauptmauern und Turm aus weißem Nagelfluh waren vermutlich Teil einer römischen Festung, das Mittelschiff, die Gewölbe und die Sakristei wurden erst später fertiggestellt. Bemerkenswert sind die drei Altäre, davon der barocke Hochaltar mit Figuren aus der Werkstätte der Schwanthaler.[1]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 15259
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Kematen an der Krems
GstNr.: .75
Schloss Weyer
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Schloss Weyer
ObjektID: 15257
Status: Bescheid
Linzerstraße 2
Standort
KG: Kematen an der Krems
GstNr.: .9
Das Wasserschloss wurde 1299 erstmals erwähnt und 1596 mit Piberbach zu einer Grundherrschaft vereint.[2] Das Erdgeschoß ist aus dem 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert setzte man ein zweites Stockwerk auf und renovierte den Bau insgesamt leicht neugotisch.[3] Die Fassade ist mit Rieselputz (Rauputz mit grobem, rundem Korn) gestaltet. Von den vier Ecktürmen sind drei rund, der Turm im Südwesten hat einen quadratischen Grundriss und eine Scheinquadierung an den Ecken.
Schloss Achleiten Datei hochladen Schloss Achleiten
ObjektID: 15250
Status: Bescheid
Achleiten 1
Standort
KG: Achleiten
GstNr.: 151/1
Ein erster urkundlicher Nachweis des Schlosses erfolgte 1189. Am Rande einer eiszeitlichen Gletscherschüttung gelegen konnte man von hier zusammen mit der Befestigung von Rohr das gesamte Kremstal kontrollieren. Die ehemalige Burg besaß einen doppelten Graben und Zugbrücken, welche durch Steinbrücken ersetzt wurden.[2][4]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[5]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kematen an der Krems – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.linz-land.at/index.php?id=162
  2. a b http://www.burgenkunde.at
  3. Erwin Hainisch (bearbeitet von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 127.
  4. Hermann Kohl: Das Eiszeitalter in Oberösterreich, Teil II: Die eiszeitliche Vergletscherung in OÖ, Linz 1998
  5. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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