Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kloster

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kloster enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kloster im steirischen Bezirk Deutschlandsberg. Das derzeit einzige Objekt, das nach § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes (DMSG) unter Schutz gestellt wurde, ist (mit näheren Angaben zu seiner Lage) in einer Verordnung des Bundesdenkmalamtes[2] kundgemacht. Eine Übersichtsliste[3] fasst dieses Objekt gemeinsam mit den anderen Objekten der Bezirkshauptmannschaft zusammen, auch jenen, die durch Bescheide (nicht kundgemacht) geschützt sind.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Oswald
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Kath. Pfarrkirche hl. Oswald
ObjektID: 4005
Status: § 2a

Standort
KG: Klosterwinkel
GstNr.: .30; 368; 370/1
Eine Kirche an dieser Stelle ist bereits 1434 erwähnt, 1534 erfolgte nach Zerstörungen durch die Türken ein Neubau, 1642 wurde der Turm errichtet. 1735 wurde die Kirche umgebaut. Ihre Altäre sind im Knorpelwerkstil des 18. Jahrhunderts gehalten, ein spätgotisches Ziborium wird derzeit im Diözesanmuseum Graz aufbewahrt.
Die Pfarrkirche befindet sich auf Grundstück .30, Einlagezahl (EZ) 17, Katastralgemeinde 61027 Klosterwinkel, Bezirksgericht Deutschlandsberg. Diese Einlagezahl umfasst auch den Friedhof (Grundstück 371), als Eigentümer ist „Römisch-katholische Pfarrkirche Sankt Oswald“ eingetragen. Die Verordnung des Bundesdenkmalamtes gibt allerdings als Standort der Kirche das Grundstück 370/1 der EZ 16 derselben KG an. Dieses Grundstück bildet nur die Wiese um die Kirche (unter der ein alter Friedhof vermutet wird), sein Eigentümer ist laut Grundbuch eine andere juristische Person, die „Römisch-katholische Pfarrpfründe Sankt Oswald in Freiland“. Die Übersichtsliste (Version 2011) nennt sowohl das Grundstück der Kirche als auch die umgebenden Grundstücke.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch - Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1. Seite 473.
  • Verordnung des Bundesdenkmalamtes vom 20. Februar 2001, GZ 11.337/2/01, mit der 117 unbewegliche Denkmale des politischen Bezirkes Deutschlandsberg, die kraft gesetzlicher Vermutung unter Denkmalschutz stehen, unter die Bestimmungen des § 2a Denkmalschutzgesetz gestellt werden. Verordnungsblatt für den Dienstbereich des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Jahrgang 2001, 5. Stück Nr. 64/2001. Wien 2001. ISSN 1023-6937. Seiten 142–148. Die in § 2a Absatz 4 Denkmalschutzgesetz vorgesehene Zweitveröffentlichung erfolgte im Amtsblatt zur Wiener Zeitung Nr. 055 vom 19. März 2001. Seite 25. In Kraft ab 1. April 2001. Die Nachtragsverordnungen zu dieser Verordnung sind für diese Gemeinde nicht relevant.
  • Kulturgüterschutzkarte 1:50.000. Blatt 198 Deutschlandsberg. Laut Haager Konvention vom 14. Mai 1954, österreichisches Bundesgesetzblatt Nr. 58/1964, bearbeitet vom Dokumentationszentrum und Konventionsbüro des Bundesdenkmalamtes, Wien 1977.

Einzelnachweise

  1. § 2a des Denkmalschutzgesetzes
  2. Übersicht zu den Verordnungen des Bundesdenkmalamtes. Die näheren Beschreibungen werden beim Bundesdenkmalamt und in der Urkundensammlung zur jeweiligen Grundbuchseinlage aufbewahrt. Daher sind die Grundbuchsdaten mit Gerichtsbezirk, Einlagezahl (EZ) und Nummer der Katastralgemeinde in den Verordnungen detailliert genannt. Diese Angaben sind in den Übersichtslisten nicht enthalten. Für die Objekte, die durch Bescheid geschützt sind, kann die Einlagezahl über die öffentlich zugänglichen elektronischen Suchfunktionen des österreichischen Grundbuches festgestellt werden.
  3. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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