Liste der denkmalgeschützten Objekte in Knittelfeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Knittelfeld enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Knittelfeld, wobei die Objekte nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden. Ausnahme ist nur die Lokmontierungshalle, die per Bescheid unter Denkmalschutz steht.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Johann im Felde, Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Johann im Felde, Friedhof
ObjektID: 75879
Status: § 2a
Freiheitsallee 55
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: .222; 511/1
Vermutlich die älteste Kirche der Stadt, errichtet aus Seckauer Sandstein und Serpentin
BW Datei hochladen Grabstein/Grabplatte
ObjektID: 89685
Status: § 2a
Freiheitsallee 55
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 511/1

Standort grundstücksgenau (gesamter Friedhof!)
Mariensäule, Pestsäule Datei hochladen Mariensäule, Pestsäule
ObjektID: 75819
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 981/1
Die Säule wurde in den Jahren 1714 bis 1718 von Balthasar Prandtstätter aufgrund eines Gelöbnisses aus dem Jahr 1713 errichtet. Sie enthält Statuen der Heiligen Sebastian, Rochus und Rosalia.
Kapuzinerkirche Maria Verkündigung Datei hochladen Kapuzinerkirche Maria Verkündigung
ObjektID: 75878
Status: § 2a
Kapuzinerplatz 4
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: .159
Erbaut 1705 bis 1709, in den Jahren 1834 und 1969 umgebaut und neu gestaltet. Im Jahr 2009 an die Griechisch-Orthodoxe Kirche übergeben.
Postgebäude Datei hochladen Postgebäude
ObjektID: 57275
Status: Bescheid
Kapuzinerplatz 5
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 172/5
Pfarrheim, ehem. Benefiziatenhaus, „Stifthäusl“ Datei hochladen Pfarrheim, ehem. Benefiziatenhaus, „Stifthäusl“
ObjektID: 75854
Status: § 2a
Kirchengasse 7-9
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: .77
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 75897
Status: § 2a
Kirchengasse 8
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 32
Kath. Pfarrkirche Christus als König und Kirchhofmauer
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Kath. Pfarrkirche Christus als König und Kirchhofmauer
ObjektID: 75877
Status: § 2a
Kirchengasse 8-10
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: .72
Neubau als Saalraum mit flacher Holzdecke aus den Jahren 1950 bis 1957, nachdem die alte Kirche, Johannes dem Täufer geweiht, 1945 durch Luftangriffe zerstört wurde.
Teile der Stadtbefestigung Datei hochladen Teile der Stadtbefestigung
ObjektID: 89614
Status: § 2a
Kirchengasse 8-10
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 32; .72
Reste des südwestlichen Rundturms der Stadtmauer aus dem 14. bis 16. Jahrhundert.
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 75935
Status: § 2a
Landschacher Gasse 17
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 726/1
Straßenbrücke, Murbrücke
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Straßenbrücke, Murbrücke
ObjektID: 75855
Status: § 2a
Leobner Straße
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 1023/1

Die Murbrücke verbindet die Gemeinden Knittelfeld und Sankt Margarethen bei Knittelfeld.
Lokmontierungshalle Datei hochladen Lokmontierungshalle
ObjektID: 19353
Status: Bescheid
Lobminger Straße 5a
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 1025/3
Um 1880 durch die Österreichischen Bundesbahnen errichtete Montagehalle. 1999 war die nicht mehr in Verwendung stehende Halle Schauplatz der Steirischen Landesausstellung.[2]
Evang. Pfarrkirche H.B.
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Evang. Pfarrkirche H.B.
ObjektID: 75867
Status: § 2a
Parkstraße 11
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 611/19
Pfarrhof, Evang. Pfarramt
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Pfarrhof, Evang. Pfarramt
ObjektID: 75864
Status: § 2a
Parkstraße 13
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: .576
Lutherstiege Datei hochladen Lutherstiege
ObjektID: 75857
Status: § 2a
Turnergasse 5
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: .99
Hier befindet sich Grabstein und Relief eines reformatorischen Geistlichen aus dem 16. Jahrhundert, das bis 1948 in der im Weltkrieg zerstörten und später abgetragenen Spitalskirche angebracht war.
Friedhof israelitisch Datei hochladen Friedhof israelitisch
ObjektID: 115088
Status: § 2a
Lendgasse 17a
Standort
KG: Knittelfeld
GstNr.: 719/3
Der Friedhof wurde 1905 errichtet und nach Plünderungen und Enteignung vor dem 2. Weltkrieg im Jahr 1952 restituiert. Dabei konnten einige wenige Grabsteine wieder errichtet werden.[3]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Knittelfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. bisdato abgerufen am 23. Februar 2011
  3. Israelische Kultusgemeinde Wien abgerufen am 23. Februar 2011
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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