Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kronstorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kronstorf enthält die neun denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kronstorf in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Wohnhaus, Museum Datei hochladen Wohnhaus, Museum
ObjektID: 96861
Status: § 2a
Brucknerplatz 2, 3
Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: .12
Fried- bzw. Kirchhof mit Aufbahrungshalle Datei hochladen Fried- bzw. Kirchhof mit Aufbahrungshalle
ObjektID: 96863
Status: § 2a
Hauptstraße 31
Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: 79; .91
Vierkanthof, Gasthaus Steinleitner Datei hochladen Vierkanthof, Gasthaus Steinleitner
ObjektID: 37526
Status: Bescheid
Hauptstraße 54
Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: .2/1
Die Anfang des 19. Jahrhunderts gemalten Figuren zeigen den „Ägyptischen Joseph“ beim Empfang seines Vaters und seiner Brüder. Der Kern des zweigeschossigen Vierkanthofes stammt aus dem 17. Jahrhundert.[1]
Vierkanthof, Gasthaus Rahofer Datei hochladen Vierkanthof, Gasthaus Rahofer
ObjektID: 42305
Status: Bescheid
Hauptstraße 56
Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: .1/1; .1/2
Der zweigeschossige Vierkanter besitzt einige baulich interessante Gewölbe. Über den Fenstern im ersten Stock sind Stuckornamente aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu sehen.Das Anwesen gehörte früher zu den Besitzungen der Grafen von Lamberg.[1]
Kath. Pfarrkirche hll. Bartholomäus und Katharina Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Bartholomäus und Katharina
ObjektID: 58760
Status: § 2a

Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: .10
In der Taufkapelle wurde das restaurierte, aus der Tiroler Glasmalerei-Anstalt stammende Kirchenfenster von 1881 angebracht. Bei der Erstellung der Mauracher-Orgel war Anton Bruckner beteiligt.
Schloss Schieferegg Datei hochladen Schloss Schieferegg
ObjektID: 37527
Status: Bescheid
Schieferegg 6
Standort
KG: Schieferegg
GstNr.: .62; .63; 3; 1/1; 14/2; 15/1
Hügelgräberfeld „Auf der Lebing“ Datei hochladen Hügelgräberfeld „Auf der Lebing“
ObjektID: ArD-4-051
Status: Bescheid
Flur Aufeld
Standort
KG: Schieferegg
GstNr.: 381/2; 412/1; 412/6; 412/7; 412/8
Dieses aus ca. 60 Tumuli bestehende Gräberfeld ist zum Teil dicht mit Gebüsch überwuchert und die meist flachen Hügel mit ca. 6-16 Meter Durchmesser und einer Höhe von 0,5 bis 1,5 m sind für den Laien nicht als Gräber zu erkennen.

Nach der Beisetzung der Verstorbenen in hockender Stellung baute man darüber einen mehr oder weniger gewölbten Steinbau. Außen beginnend mit einem Ring aus großen Blöcken, sind die Hügel zur Mitte hin mit kleineren Steinen verkeilt und mit lehmiger Erde verfüllt und abgedeckt. So bestehen die Hügel im Inneren dann aus 2 bis 4 kompakten Lagen aus Steinen und Erde. Der Inhalt der Gräber lässt darauf schließen, dass sie der Mittleren Bronzezeit zuzuordnen sind.[2] Einige Gräber fielen, vermutlich zum Teil schon vor langer Zeit, Grabräubern zum Opfer. So wurden beispielsweise auch in Lauriacum Stücke, die wahrscheinlich aus der Bronzezeit stammen, gefunden.[3]

Hügelgräberfeld „Auf der Lebing“ Datei hochladen Hügelgräberfeld „Auf der Lebing“
ObjektID: ArD-4-050
Status: Bescheid
Flur Aufeld
Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: 21/2; 21/3; 22/2
Auf diesen Grundstücken befinden sich 3 bis 5 Hügelgräber wie unter KG Schieferegg beschrieben, eines davon vermutlich schon überbaut.[2]
Hügelgräberfeld Winkling Datei hochladen Hügelgräberfeld Winkling
ObjektID: ArD-4-052
Status: Bescheid
Flur Winkelholz
Standort
KG: Stallbach
GstNr.: 1094/1; 1094/4; 1095/1; 1095/4; 1095/5; 1361/1
Im dichten Wald befinden sich ca. 100 Hügelgräber aus der Mittleren Bronzezeit. Schon knapp unter der Grasnarbe befinden sich Ringe mit bis zu 8 m Durchmesser aus geschichteten Steinblöcken. Die Flächen innerhalb dieser Ringe sind bis auf ca. 75 cm Höhe dicht mit Steinen und Erde abgedeckt. Unter dem Hügel befindet sich der Bestattete in hockender Stellung zusammen mit eventuellen Beigaben auf einer Rollsteinpflasterung auf dem ursprünglichen gewachsenen Boden. An Beigaben wurden verschiedene Bronze- und Tonobjekte gefunden. Es gibt aber auch komplett leere Hügel zu deren Bedeutung es keine einheitliche Meinung gibt.[2]
Brucknerplatzsäule Datei hochladen Brucknerplatzsäule
ObjektID: 96860
Status: § 2a
Brucknerplatz
Standort
KG: Kronstorf
GstNr.: 1194/3

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[4]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kronstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 147
  2. a b c P. Karnitsch: Zwei Hügelgräberfelder bei Kronstorf. In: Heimatgaue 17 (1936) 53/60
  3. F. Stroh: Direktionsbericht; In: Wissenschaftliche Tätigkeit und Heimatpflege in Oberösterreich; Landesmuseum; 1951; Seite 15.
  4. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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