Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kukmirn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kukmirn enthält die neun denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kukmirn, wobei drei Objekte per Bescheid sowie sechs Objekte nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Georg Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Georg
ObjektID: 28678
Status: § 2a
Eisenhüttl 63
Standort
KG: Eisenhüttl
GstNr.: 138
Erbaut 1796 lt. Inschrift über dem Portal. Kleiner einschiffiger, zweijochiger Bau mit Halbkreisapsis. Eingebundener Westfassadenturm mit Spitzhelm. Platzlgewölbe zwischen Gurten auf Pilastern. Dreiachsige Empore über Platzln. Neoromanischer Hochaltar. Darüber Podest mit 1907 aufgestellter Holzfigur des hl. Georg zu Pferde. Ölbild vom Ende des 18. Jahrhunderts des hl. Georgs an der Schiffswand. Schnitzfigur als Nachbildung der Mariazeller Muttergottes aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Sakristei.
BW Datei hochladen Kirchenruine
ObjektID: 28884
Status: Bescheid
Flur Kircheck
Standort
KG: Kukmirn
GstNr.: 2719
Kirchenruine KircheckBW Datei hochladen Kirchenruine Kircheck
ObjektID: ArD-1-023
Status: Bescheid
Kircheck
Standort
KG: Kukmirn
GstNr.: 2919
Wohnhaus, ehem. evang. Pfarrhof Datei hochladen Wohnhaus, ehem. evang. Pfarrhof
ObjektID: 23133
Status: Bescheid
Kukmirn 1
Standort
KG: Kukmirn
GstNr.: 1
Errichtet in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Biedermeierfassade.
Ehem. Evangelisches Schul- und Bethaus Datei hochladen Ehem. Evangelisches Schul- und Bethaus
ObjektID: 28587
Status: § 2a
Kukmirn 2
Standort
KG: Kukmirn
GstNr.: 13
Kath. Pfarrkirche hl. Josef Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Josef
ObjektID: 28585
Status: § 2a

Standort
KG: Kukmirn
GstNr.: 113
Spätbarocker Bau von 1760-1765. Vorgebauter dreigeschoßiger Westturm mit Spitzhelm, im Erdgeschoß offene Vorhalle. Schiff mit gleich breitem Polygonalchor. Triumphbogen über Doppelpilastern. Im Chorjoch Platzl-, in der Apsis Kappengewölbe. Hochaltar um 1770.
Evang. Pfarrkirche A.B., Toleranzkirche Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B., Toleranzkirche
ObjektID: 28586
Status: § 2a

Standort
KG: Kukmirn
GstNr.: 5
Erbaut zwischen 1784-1786. Turm mit Zwiebelhelm (1811). Neben Turm römerzeitliche Pfeilerbasis. Saal ohne Jochteilung. Die umlaufende Empore befindet sich auf schweren toskanischen Säulen. Klassizistischer Kanzelaltar vom Ende des 18. Jahrhunderts.
Kath. Filialkirche Mariae Heimsuchung Datei hochladen Kath. Filialkirche Mariae Heimsuchung
ObjektID: 28670
Status: § 2a

Standort
KG: Limbach
GstNr.: 57
Einfacher Bau von 1835. Vorgebauter dreigeschoßiger Westturm mit Spitzhelm, nicht eingezogene halbrunde Apsis. Ein quadratisches Schiffjoch mit Platzlgewölbe; breite Empore. Gedrückter Triumphbogen, in der Apsis befindet sich eine Schale. Der Altar stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Pilasterwand mit Baldachin. Seitlich Schnitzfiguren des Hll. Stephan, König von Ungarn, und Florian. Tabernakel aus dem 19. Jahrhundert.
Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 28681
Status: § 2a
Neusiedl bei Güssing
Standort
KG: Neusiedl bei Güssing
GstNr.: 144
Anstelle einer mittelalterlichen Kirche zwischen 1830 und 1850 erbaut. Einfacher Rechteckbau mit gleichbreitem Polygonalchor und zweigeschoßigem Westturm mit Spitzhelm. Über dem zweijochigen Schiff Platzlgewölbe zwischen Gurten auf breiten Pilastern. Dreiachsige Empore über Kreuzgratgewölbe. Flacher Triumphbogen. Chorjoch mit schmalem Kreuzgratgewölbe. Über der innen halbrund geschlossenen Apsis befindet sich ein Schalengewölbe. Der barocke Altar stammt um 1720 her. Holzfiguren des Hll. König Stephan und Barbara.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

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Literatur

  • Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky, Hannsjörg Ubl: Dehio Handbuch - Die Kunstdenkmäler Österreichs: Burgenland. Hrsg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes mit Unterstützung der Burgenländischen Landesregierung. Verlag Anton Schroll & Co. Wien 1980. ISBN 3-7031-0493-7. 346 Seiten.

Einzelnachweise

  1. Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.