Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lackendorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lackendorf enthält die zwei denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Lackendorf, wobei beide Objekte nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Rochus Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Rochus
ObjektID: 67331
Status: § 2a
Am Kirchenberg 1
Standort
KG: Lackendorf
GstNr.: 228
Ursprünglich 1663 aus Mitteln der Gläubigen neu errichtet (ohne Turm und Friedhof) und am 19. Februar 1673 durch Bischof Georg (György) Pongràcz eingeweiht. Zu jener Zeit hingen zwei Glocken in einem hölzernen Campanile neben der Kirche. 1886 wurde der westliche Turm mit dem Westgiebel an die Kirche angestellt und das alte Westportal nach außen versetzt. — Restaurierungen fanden statt in den Jahren 1887, 1943 sowie 1986.[1]
Marienkapelle
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Marienkapelle
ObjektID: 85562
Status: § 2a
Unterfrauenhaider Landstraße (L336)
Standort
KG: Lackendorf
GstNr.: 2547
Gemäß Schmeller-Kitt, S. 165, Nikolauskapelle, erbaut 1693. Laut Schöbel et al.[2] wurde an beschriebenem Ort[Anm. 1] 1883 von der Familie Franz und Maria Niklos eine Nikloskapelle errichtet.

Begehbare Wegkapelle, Front pilastergerahmt mit Dreiecksgiebel und drei Engelsköpfen als Dekor. Quadratischer Innenraum mit Platzlgewölbe über Schildbögen, seitlich kleine Rundbogenfenster. Apsisnische mit Mondsichelmadonna mit Kind, 17. Jahrhundert. An der Stirnseite des Altartisches hochrechteckige Inschrifttafel: HANC STATUAM / CURAVIT FIERI / IN MEM SUI PAU/LUS STANCOVIE/S • IN HONOREM / MAGNAE R M U / DIE 10 APRILIS ANNO 1693.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Literatur

  • Adelheid Schmeller-Kitt (Bearb.), Friedrich Berg (Mitarb.): Burgenland. 1. Auflage. Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Topographisches Denkmälerinventar. Schroll, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5.
  • Judith Schöbel, Petra Schröck, Ulrike Steiner: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Oberpullendorf. Berger, Horn 2005, ISBN 3-85028-402-6.

Einzelnachweise

  1. Schöbel et al.: Kunstdenkmäler, S. 267.
  2. a b Schöbel et al., Kunstdenkmäler, S. 269.
  3. Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Anmerkungen

  1. (…) auf dem Weg von Lackendorf nach Unterfrauenhaid, ca. 150 m vor der Bahnlinie (…)