Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landl enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Landl im steirischen Bezirk Liezen, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Hackenschmiede mit Nischenkapelle
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Hackenschmiede mit Nischenkapelle
ObjektID: 95922
Status: § 2a
Erb 21
Standort
KG: Landl
GstNr.: .119; 835/2
Kohlwaage
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Kohlwaage
ObjektID: 95924
Status: § 2a
Großreifling
Standort
KG: Landl
GstNr.: .55
Kath. Filialkirche hl. Nikolaus und ehem. Friedhofsfläche
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Kath. Filialkirche hl. Nikolaus und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 57143
Status: § 2a
Großreifling
Standort
KG: Landl
GstNr.: .28/2; 1008/2
Die Filialkirche hl. Nikolaus stammt aus dem Jahr 1507. Das zweijochig Schiff endet in einem gleich breiten Chor mit 5/8-Schluss. Die Decke besteht überall aus Schlingrippengewölbe, der im Schiff 6- und im Chor 8-teilige Stern endet ohne Konsolen in der Wand. Der spitzbogig eingedrehte Fronbogen besteht aus zwei gegeneinander gedrehten Stäben. Die Maßwerkfenster sind zweibahnig, die Westempore ruht auf einem Tonnengewölbe. Der in den Chor eingestellte schlanke Turm mit Zwiebelhelm stammt aus dem Jahre 1722.

Der neugotische Hochaltar aus dem Jahre 1889 ist ein Ersatz für den spätgotischen, mit 1518 datierten und mit A. A. monogrammierten Flügelaltar, der sich im Landesmuseum Joanneum in Graz befindet. Die barocken Seitenaltäre mit Knorpelwerkornamenten sind mit 1664 und 1665 datiert und zeigen in den Altarblättern die hll. Barbara und Katharina (Ende 19. Jahrhundert). Die Positivorgel ist mit 1669 datiert und wurde 1970 restauriert. Die Ewiglichtampel stammt aus dem 1. Drittel des 18. Jahrhunderts.

Arbeiter- /Personalwohnhaus Datei hochladen Arbeiter- /Personalwohnhaus
ObjektID: 57142
Status: Bescheid
Großreifling 13
Standort
KG: Landl
GstNr.: .35
Der hohe schmale Bau mit Schopfwalmdach war vermutlich ein ehemaliger Schüttkasten.
Alter Kasten
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Alter Kasten
ObjektID: 57144
Status: Bescheid
Großreifling 22
Standort
KG: Landl
GstNr.: .28/1
Der Alte Kasten ist mit der Kirche durch einen dreigeschoßigen, mit 1608 bezeichneten, Trakt verbunden, der auch Reste von Kratzputzornamenten zeigt. Der Kasten hat im Erdgeschoß eine gewölbte Durchfahrt. Das Gebäude selbst, das angeblich ursprünglich als Getreidekasten diente, ist ebenfalls dreigeschoßig, im Kern spätgotisch, und hat ein hohes Schopfwalmdach. Am Spitzbogenportal sind Steinmetzzeichen zu erkennen und darüber die Jahreszahlen 1529, 1608 und 1739, die Erker ruhen auf Kragsteinen und die Fenstergewände sind profiliert.
Wohnhaus, Alte Schule, Kitzmagengut
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Wohnhaus, Alte Schule, Kitzmagengut
ObjektID: 95950
Status: § 2a
Großreifling 38
Standort
KG: Landl
GstNr.: .59/1
Auf einer am Haus angebrachten Tafel steht zu lesen: In diesem Haus, dem sogenannten Kitzmagengut, wohnte der berühmte Wasserbaumeister Hans Gasteiger bis zu seinem Tod 1577.

Er war der Erbauer des großen Holzrechens in Großreifling und des Treppelweges von Hainbach bis Hieflau !

Ehem. Posthof
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Ehem. Posthof
ObjektID: 95900
Status: Bescheid
Großreifling 41
Standort
KG: Landl
GstNr.: .73/1
Die Südfassade des ehemaligen Posthofs stammt aus der Zeit um 1600 und zeigt ornamentale Sgraffiti, über dem Portal gekuppelte Rundbogenfenster.
Annakapelle
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Annakapelle
ObjektID: 95910
Status: § 2a
Kirchenlandl
Standort
KG: Landl
GstNr.: 1373/1
Kreuzweg mit Kalvarienbergkapelle
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Kreuzweg mit Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 95911
Status: § 2a
Kirchenlandl
Standort
KG: Landl
GstNr.: 25/10
Die Kalvarienbergkapelle wurde 1823 gemeinsam mit den einfachen Stationskapellen erbaut. Die Kapelle hat eine Flachtonne und eine offene Vorhalle.
Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus und Friedhof
ObjektID: 57266
Status: § 2a
Kirchenlandl
Standort
KG: Landl
GstNr.: .143; 2/1
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 57265
Status: § 2a
Kirchenlandl 41
Standort
KG: Landl
GstNr.: .144
Der Pfarrhof stammt aus der Zeit um 1600. In einem gekuppeltem Fenster Halbfigur Maria mit Kind um 1480/90 sowie ein Gemälde Herz Jesu, bezeichnet mit Barth. Altomonte fecit 1776, aetatis 76.
Ehem. Gewerkenschloss, Gasthaus Busenlechner
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Ehem. Gewerkenschloss, Gasthaus Busenlechner
ObjektID: 98067
Status: Bescheid
Lainbach 6
Standort
KG: Landl
GstNr.: .278/2
Bei dem Gebäude handelt es sich um einen landschlossartigen Bau aus dem Jahre 1618 mit einem hohen Schopfwalmgiebel. Der nordseitig vorgestellte schlanke Uhrturm mit barockem Fassadendekor entstand nach 1700. In der Einfahrt Arkaden mit Steinsäulen.
Bauernhaus, Radstatthof
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Bauernhaus, Radstatthof
ObjektID: 36348
Status: Bescheid
Mooslandl 31
Standort
KG: Landl
GstNr.: .224/3
Der Radstatthof ist an seiner Rückseite mit 1594 datiert. Das zweigeschoßige Bauernhaus hat steinerne Fenstergewände und ein abgefastes Rundbogenportal, sowie allseitigen Sgraffitodekor an den Fensterumrahmungen, an den Ecken und in den horizontal gliedernden Ornamentbändern.

Auf einer Informationstafel bei der Hofeinfahrt ist zu lesen:

Der älteste Bauernhof in Mooslandl ist der Radstatthof am Fuße des Radstatts, einer Anhöhe zwischen Mooslandl und Gams an der ehemaligen Proviantstraße nach Niederösterreich. Schon 1420 hatten die Besitzer das Recht, Wein auszuschenken und Fuhrleute zu beherbergen. Zum Radstatthof gehörte eine Alm im Schwabeltal, eine Schmiede, eine Wagnerei, ein Holzbezugs- und Fuhrrecht. Das Bauernhaus in seiner heutigen Form wurde 1135 erstmals urkundlich erwähnt und in den Jahren 1964/1965 und 1984 renoviert. Außen trägt der Bauernhof die typische Sgraffitomalerei von 1594 und dem 17. Jhdt. und zählt in dieser Art zu den bedeutendsten Bauten der gesamten Steiermark. Faszinierend sind die unsymmetrisch angeordneten, verschiedenen großen Fenster und eine Sonnenuhr.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Landl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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