Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lasberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lasberg enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Lasberg. Davon sind 8 per Verordnung und 2 per Bescheid des Bundesdenkmalamtes geschützt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 20804
Status: § 2a
bei Dornachweg 3
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: 3590/4
Nischenkapelle aus der Zeit um 1710 mit einer Jesusfigur. Das Figurenoriginal aus dem Jahr 1710 befindet sich im Altenheim von Lasberg, das Objekt in der 1956 errichteten Nischenkapelle ist eine Kopie.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 21182
Status: § 2a
Lasberg
Standort
KG: Lasberg
GstNr.:
Ein Breitpfeiler beim Bauernhof Obersteinecker, Edlau 8, mit der Jahreszahl 1864 zeigt ein ungewöhnliches Bild von der Krönung Marias durch die personifiziert dargestellte Dreifaltigkeit. Laut Informationstafel errichteten die Vorbesitzer das Denkmal, weil der Bau des Anwesens unfallfrei verlief.
Figurenbildstock Hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock Hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 21181
Status: § 2a
Markt
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: .28
Aus dem Jahr 1733. Steht westlich, außerhalb des Friedhofs
Friedhof christlich Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 21175
Status: § 2a
Markt
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: .28
Das Rundbogentor im Nordosten führt in den von einer Mauer umgebenen Friedhof. Teilweise bemerkenswerte Gräber aus dem 19. Jahrhundert.
Kath. Pfarrkirche Hl. Veit Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Veit
ObjektID: 18685
Status: § 2a
Markt
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: .28
Um 1400 von romanisch auf spätgotisch umgebaut. Das zweischiffige, vierjochige Langhaus trägt ein Netzrippengewölbe. Der Chor ist zweijochig und hat ein Kreuzrippengewölbe. Die Einrichtung ist großteils neogotisch, der Hochaltar wurde 1877 errichtet.
Pranger Datei hochladen Pranger
ObjektID: 21178
Status: § 2a
bei Markt 12
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: 3590/1
Der Pranger stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1839 wieder aufgestellt. Am Pranger sind Wappenschilde und er wird durch eine Kugel bekrönt.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 21173
Status: § 2a
Markt 17
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: .29
Der Pfarrhof steht nordwestlich der Kirche und war ehemals eine Burg, somit von Gräben und Wällen umgeben. Das heute zweigeschoßige Haus wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und hat im Inneren Stichkappentonnen, Kreuzgratgewölbe und Tonnengewölbe.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 21172
Status: Bescheid
Markt 23
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: .36
Ein Haus mit spätbarocker Fassade mit Bauteilen aus dem 16. Jahrhundert. Seitlich ist ein Haussegensbild und zeigt die Dreifaltigkeit. Im Garten ist ein Brunnen mit der Jahreszahl 1870. Im Inneren Stichkappentonnen und Holzdecken mit Rüstbäumen.
Ruine Dornach Datei hochladen Ruine Dornach
ObjektID: 18687
Status: Bescheid
Siegelsdorf 16, 24
Standort
KG: Lasberg
GstNr.: .91; .92
Die Hauptburg hatte eine Fläche von 566 Quadratmeter. Der kleine, heute erhaltene Teil der Burg war der wichtigste Adelssitz im Feistritztal. Der Burgfried mit seinen 20 Metern Höhe ragt heraus und bietet einen weiten Überblick über die Umgebung. Die Ringmauer mit einem viereckigen Torturm dürfte um 1400 erbaut worden sein. Im 15. Jahrhundert wurde die Anlage erweitert, bevor sie verfiel.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 21183
Status: § 2a
bei Lindenfeld 29
Standort
KG: Steinböckhof
GstNr.: 592/6
Blechbilder mit den Heiligen Franz von Assisi, Florian und Notburga aus dem 16./17. Jahrhundert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Lasberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing