Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lavamünd

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lavamünd enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Lavamünd.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Markus und Friedhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Markus und Friedhof
ObjektID: 61585
Status: § 2a
Ettendorf
Standort
KG: Ettendorf
GstNr.: .98
Am Berghang erhöht über dem Dorf, von ehemaliger Friedhofsmauer umgeben. Nach Brand 1861 weitgehend erneuerter Bau, der gotische Chor mit einfachen Strebepfeilern erhalten. Langhaus und westlich vorspringender Fassadenturm des 19. Jahrhunderts. Sakristeianbau an der Nord-Seite, zweigeschoßig, im Obergeschoß Oratorium. An der Südwest-Ecke Eckblock aus römerzeitlichem Grabbau mit Schreiberdarstellung und vegetabilem Ornament (CSIR II/5, 657).[2]
Friedhofskapelle Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 77739
Status: § 2a
Ettendorf
Standort
KG: Ettendorf
GstNr.: 818
Die um 1930 errichtete Rechteckkapelle wird von einem gotisierenden Giebelreiter mit Pyramidenhelm bekrönt.[3]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 61581
Status: § 2a
Ettendorf 25
Standort
KG: Ettendorf
GstNr.: 800
Kath. Filialkirche hl. Vinzenz
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Vinzenz
ObjektID: 63362
Status: § 2a
Sankt Vinzenz
Standort
KG: Großlamprechtsberg
GstNr.: .72
Es handelt sich um eine Filialkirche der Pfarre Ettendorf, Kärnten, aus dem 17. Jahrhundert für jenes Gebiet, in dem sich vom 17. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert Glaserzeugungsbetriebe (obere und untere Glashütte mit unterschiedlichen Betriebsperioden) befanden. Die ursprüngliche Kirche wird in das Jahr 1687 datiert, sie wurde 1954 weitgehend neu errichtet (der Turm geht auf den Vorgängerbau zurück) und 1994 restauriert. Ihr Altar, der ebenfalls stark erneuert ist, stammt aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich ein Glasluster, der Teile des Lusters aus dem Vorgängerbau enthält.[4]

Die Kirche liegt in einem Weiler, der aus nur wenigen Häusern besteht, in 1095 m Seehöhe an der Mündung des Schwarzenbaches in die Feistritz am nordwestlichen Arm des Soboth-Stausees. Sie ist für Kraftfahrzeuge nur aus der Steiermark von Soboth aus zu erreichen. Ungefähr sechs Gottesdienste im Jahr werden in St. Vinzenz gefeiert.

Kath. Filialkirche hl. Agnes Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Agnes
ObjektID: 63499
Status: § 2a
Unterbergen
Standort
KG: Hart
GstNr.: .55
Nach 1619 gegründet. Kleiner barocker Bau mit Giebelreiter. West-Portal mit spitzbogigen gotisierenden Putzprofilen. - Kapellenraum und polygonaler Schluss flachgedeckt. Hölzerne Empore. Hochaltar Ende des 17. Jahrhunderts mit Altarblatt heilige Agnes. Reich geschnitzter Rahmen um 1725, 1991 Restaurierung. Lebensgroßes Kruzifix 19. Jahrhundert (?). - Glocken von Bendedikt Fiering, bezeichnet 1583, und von Martin Pucher, bezeichnet 1794.
Kath. Filialkirche hl. Lambert Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Lambert
ObjektID: 62356
Status: § 2a
Lamprechtsberg
Standort
KG: Lamprechtsberg-Hartneidstein
GstNr.: .103
Urkundlich 1091 (als Kapelle) erwähnt. Nach Brand 1869 neu errichtet. Reste eines gotischen Baues in den Chorschlussmauern. Vorgestellter West-Turm mit Spitzhelm. - Langhaus durch Gurtbögen und Pilaster dreijochig gegliedert, Chor einjochig, vier Platzlgewölbe; Konchenschluss. Sakristei an der Chor-Süd-Seite.
Kath. Filialkirche, Marktkirche hl. Johannes der Täufer
Datei hochladen
Kath. Filialkirche, Marktkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 68154
Status: § 2a
Lavamünd
Standort
KG: Lavamünd
GstNr.: .55
Hauptartikel: Marktkirche Lavamünd
f1
Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt und Friedhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt und Friedhof
ObjektID: 62375
Status: § 2a
Lavamünd Pfarrdorf
Standort
KG: Lavamünd
GstNr.: .83; 736/2
Hauptartikel: Pfarrkirche Lavamünd
f1
Kath. Filialkirche hl. Laurentius Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Laurentius
ObjektID: 62431
Status: § 2a
Lorenzenberg
Standort
KG: Lorenzenberg
GstNr.: .41
Urkundlich 1619 erstmals erwähnt, Pfarre seit 1790. - Kleiner in den Mauern gotischer Bau mit polygonaler Apsis; hoher westlicher Giebelreiter mit Spitzhelm des 19. Jahrhunderts. Sakristei an der Süd-Seite. Westliche Vorlaube. Abgefastes West-Portal.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62432
Status: § 2a
Lorenzenberg 21
Standort
KG: Lorenzenberg
GstNr.: .42/3
Eingeschoßiger Bau über steilem Walmdach.
Zollwohn- und Gendarmerie-Dienstgebäude Datei hochladen Zollwohn- und Gendarmerie-Dienstgebäude
ObjektID: 46725
Status: Bescheid
Lorenzenberg 22
Standort
KG: Lorenzenberg
GstNr.: 282/2
1939 in dominanter Lage an einem Hang westlich des Weilers Lorenzenberg errichtet. Zweigeschoßiger, längsrechteckiger, als Riegelwandkonstruktion ausgeführter Holzbau über geböschtem Steinsockel. Holzverschalung aus horizontaler und vertikaler Lattung, auf Holzkonsolen auflagernde Eckbalkone in der Bauideologie des Heimatstils.
Kath. Filialkirche, Kalvarienbergkirche Hl. Dreifaltigkeit Datei hochladen Kath. Filialkirche, Kalvarienbergkirche Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 62452
Status: § 2a
Lavamünd
Standort
KG: Magdalensberg
GstNr.: .114
f1
Kath. Filialkirche hl. Helena und Maria Magdalena Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Helena und Maria Magdalena
ObjektID: 62450
Status: § 2a
Magdalensberg
Standort
KG: Magdalensberg
GstNr.: .49
Bei der 1499 erstmals urkundlich erwähnten katholischen Filialkirche Hl. Maria Magdalena handelt es sich um einen kleinen gotischen Bau mit einem eingezogenem, mit Strebepfeilern versehenen, Chor des 14. Jahrhunderts. Der Dachreiter wird von einem Zwiebelhelm gekrönt. Dem spitzbogigen Westportal ist ein auf Pfeilern ruhendes Vordach vorgelagert. Die südliche Gebäudewand wird durch ein ein schulterbogiges Portal aus der Spätgotik und ein kleines Fenstern durchbrochen.

Das Langhaus, mit einer flachen Holzdecke einer Holzempore versehen, mündet über den rundbogigen Triumphbogen in den Chor, der einen 5/8-Schluss und ein auf Konsolen ruhendes Kreuzrippengewölbe aufweist). Die Fenster an der Ostwand haben eine Maßwerkgliederung. Der barocke Hochaltar ist mit der Jahreszahl 1710 bezeichnet und inkorporiert eine Statue der Heiligen Maria Magdalena, die vom Anfang des 16. Jahrhunderts stammt. Der linke Seitenaltar mit einem Altarblatt, das den Heiligen Urban darstellt, stammt aus dem 4 Viertel des 17. Jahrhunderts. Der rechte Seitenaltar weist ein bemerkenswertes Altarblatt mit der Himmelfahrt des Heiligen Nikolaus auf. Der farbige Glasluster ist ein Werk des 19. Jahrhunderts.[5]

BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Jakobus
ObjektID: 34605
Status: Bescheid
bei Rabenstein 6
Standort
KG: Rabenstein
GstNr.: .10
Urkundlich erst 1619 erwähnt. Kleiner, im Kern gotisch, barock veränderter Bau. Seit den Abwehrkämpfen 1918/1919 verfallend. Eingezogener Chor, östlicher Dachreiter, hölzerne Vorlaube. Langhaus mit barockem Tonnengewölbe, je zwei Stichkappen über Wandpfeilern. Barocker Triumphbogen. Gotischer Chor einjochig und 5/8-Schluss, barock kreuzgratgewölbt. Barocke Fensteröffnungen. - Wandmalereireste 15. Jahrhundert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Lavamünd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 113
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 113
  4. Gabriele Russwurm-Biró: Dehio-Handbuch Kärnten. 3. Auflage. Verlag Schroll, Wien 2001. ISBN 3-7031-0712-X. Seite 858.
  5. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing