Liste der denkmalgeschützten Objekte in Linz-St. Magdalena

Linz und der Stadtteil St. Magdalena

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Linz-St. Magdalena enthält alle 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des Linzer Stadtteils St. Magdalena.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
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Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Auhof mit Brunnen
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Schloss Auhof mit Brunnen
ObjektID: 58986
Status: Bescheid

seit 2012

Altenberger Straße 69
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 1566/1
Ein frühbarockes Schloss, das von der Johannes-Kepler-Universität als Verwaltungsgebäude genutzt wird.
Hauptartikel: Schloss Auhof
Bildstock
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Bildstock
ObjektID: 118373
Status: § 2a
Gallneukirchner Straße
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 1460/2
Der 1970 restaurierte Bildstock mit geschwungener Steinbekrönung ist ca. drei Meter hoch und trägt eine Inschrift aus 1854. Bilder in den Nischen dreier übereinandergestellter Quader zeigen den heiligen Florian, eine sitzende Madonna und einen Gnadenstuhl. Seitlich befinden sich ein Christus- und ein Marienmonogramm und diverse Reliefs. Auf einer Steinkugel befindet sich ein Doppelkreuz aus Metall.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 118374
Status: § 2a
bei Griesmayrstraße 18
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 1494
Ein reliefierter Puttokopf befindet sich über einem Sockel mit Inschrift, darüber eine halbrunde Bildnische, die nach vorne mit einem Schmiedeeisengitter abgeschlossen und von Wulstleisten mit Quasten umrahmt ist, die oben in - einen Kugelaufsatz mit Blechschnittkruzifix tragenden - Voluten endet. Die Hinterglasmalerei in der Bildnische zeigt die Heiligen Georg und Leonhard, darunter die Darstellung eines von einem Fuhrwerk überfahrenen Kindes. Laut einer Inschrift stammt der steinerne Bildstock vermutlich aus dem Jahr 1873.
Evang. Pfarrkirche A.B., evangelische Versöhnungskirche
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Evang. Pfarrkirche A.B., evangelische Versöhnungskirche
ObjektID: 118292
Status: § 2a
Johann-Wilhelm-Klein-Straße 10
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 782/6; 782/8
Kath. Pfarrkirche St. Magdalena und ehem. Friedhof
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Kath. Pfarrkirche St. Magdalena und ehem. Friedhof
St. Magdalena-Kirche
ObjektID: 37761
Status: § 2a
Katzbach
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: .52; 439
Um 1110 wurde eine der hl. Maria Magdalena gewidmete Kapelle errichtet und Ende des 15. Jahrhunderts zu einer spätgotischen Kirche ausgebaut, von welcher heute noch das Mittelschiff mit Netzrippengewölbe, der achteckige, aus rotem Marmor gefertigte Taufstein und die Madonna übrig sind. 1693 bekam die Kirche das bis dahin in der alten Stiftskirche in Garsten befindliche Altarbild, das eine Darstellung der Beweinung Christi zeigt und von einem reichgeschnitzten Rahmen umgeben ist; auch die beiden an den Wänden angebrachten Engel waren ursprünglich Teil dieses Rahmens. Aus demselben Jahr stammen auch die Kanzel und die Mensa des Hochaltars aus rotem Marmor. 1768 bekam der Kirchturm sein barockes Aussehen mit Zwiebelhelm, 1769 kam ein Oratorium über der Sakristei hinzu. 1913/14 wurden ein Musikchor eingezogen und zwei Seitenschiffe mittels Spitzbogenöffnungen an das Mittelschiff angefügt. Nach einer Innenrestaurierung 1960, von der auch der Strahlenkranz bei der Madonnenstatue stammt und bei der die Farbfenster eingebaut wurden, erfolgte 1981 eine neuerliche Erweiterung, bei der die Querschiffe verbreitert und die im Süden gelegene Sakristei in den Kircheninnenraum miteinbezogen wurden. Der Kirchenplatz wurde 1999 saniert, am Kirchturm wurden 2004 Turmgebälk, -helm, -uhr und -kreuz restauriert, die Fassade neu gestrichen.[4]
Kriegerdenkmal
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Kriegerdenkmal
ObjektID: 118389
Status: § 2a
Katzbach
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 1497/4
Das Denkmal, ein Werk des Bildhauers Max Stockenhuber, wurde am 28. Juli 1963 eingeweiht. Vor einer leicht gekrümmten Gedenkwand mit Namenszeilen und Steinschnittrelief sitzt eine monumentale Frauenfigur, die „Trauernde Mutter Niobe“.
Pferdeeisenbahn, Teilstück der Hangtrasse auf Stützmauern
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Pferdeeisenbahn, Teilstück der Hangtrasse auf Stützmauern
ObjektID: 127592
Status: § 2a
Katzbach
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 465/4; .53/1; 432/13; 737/11; 1491/1; 1497/4; 432/5; 432/15
Trockenstadl der Lederfabrik Datei hochladen Trockenstadl der Lederfabrik
ObjektID: 71558
Status: Bescheid
Leonfeldner Straße 328
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: .9/5
Das zweigeschoßige, auf Natursteinsockel mit verputztem Ziegelmauerwerk errichtete Fabriksgebäude mit typischem offenen Dachstuhl für den Trockenboden, ist Teil der 1843 vom Linzer Lederfabrikant Josef Mayrhofer errichteten, 1869 und 1880 erweiterten Lederfabrik.
Ehem. Mesnerhaus, ehem. Schule, jetzt Pfarrhof Datei hochladen Ehem. Mesnerhaus, ehem. Schule, jetzt Pfarrhof
ObjektID: 118058
Status: § 2a
Magdalenastraße 58
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: .54
Das zweigeschoßige, bereits vor 1788 als Mesnerhaus errichtete Gebäude mit Satteldach, Putzfassaden mit Faschengliederung und Fensterputzfaschen wurde 1831 zur Schule, 1902 als Wohnhaus umgebaut. Fenster mit Kreuzgittern im Erdgeschoß und eine Eingangstüre mit Granitgewände prägen die Westseite.
Pfarrhof mit Pavillon
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Pfarrhof mit Pavillon
ObjektID: 118059
Status: § 2a
Magdalenastraße 60
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: .55; 441
Einen ersten Pfarrhof gab es vermutlich schon 1523, dieser wurde jedoch wegen Baufälligkeit abgerissen und 1607/08 neu errichtet. Die heutige Form bekam er 1783, wobei er je nach Lektüre umgebaut oder neu errichtet wurde. Das zweigeschoßige Gebäude ist bedeckt mit einem Krüppelwalmdach und hat Putzfassaden mit Faschengliederung und Fensterputzfaschen, die südseitige Giebelfront ist holzverkleidet. Im Erdgeschoß finden sich Fenstergitter, im Obergeschoß ist eine Stuckverzierung angebracht. Das Innere weist im Erdgeschoß eine mit 1732 datierte Balkendecke mit profiliertem Tram auf, dessen Balken eingekerbte Scheibenmuster und Rillen. Der Gartenpavillon mit Spitzbogenfenstern stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde 1989 restauriert.
Denkmal für Gerstner
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Denkmal für Gerstner
ObjektID: 118390
Status: § 2a
Pferdebahnpromenade
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 428/1
Kath. Pfarrkirche Hl. Geist
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Kath. Pfarrkirche Hl. Geist
ObjektID: 118294
Status: § 2a
Schumpeterstraße 1, 3
Standort
KG: Katzbach
GstNr.: 770/4
Die Kirche des ab 1966 von den Linzer Architekten Franz Treml und Erich Scheichl in Sichtbetonbauweise erbauten Pfarrzentrums wurde am 7. November 1971 geweiht. Eine aus Glas und Holz konstruierte und von vier schlanken, im Querschnitt ein Kreuz bildenden Säulen getragene Decke schließt den quadratischen Kirchenbau ab.[5]

Weblinks

 Commons: Cultural heritage monuments in St. Magdalena (Linz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  3. Diözese Linz - St. Magdalena. Abgerufen am 29. Februar 2012.
  4. Diözese Linz - Heiliger Geist. Abgerufen am 29. Februar 2012.

Quellen

  • Justus Schmidt: Österreichische Kunsttopographie, Band XXXVI „Die Linzer Kirchen“. Anton Schroll & Co, Wien 1964, herausgegeben von der Stadt Linz und dem Institut für Österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, (keine ISBN)
  • Herfried Thaler, Bernhard Prokisch u. a.: Österreichische Kunsttopographie, Band LV „Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz“, III. Teil: Außenbereiche Urfahr–Ebelsberg. Berger & Söhne, Ferdinand, 2001, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung, ISBN 978-3-85028-343-4
  • Beate Auer, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Paul Mahringer: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band II, Linz. 1. Auflage. Berger & Söhne, Ferdinand, 2009, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 978-3-85028-483-7
  • Website der Stadt Linz


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