Liste der denkmalgeschützten Objekte in Loretto (Burgenland)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Loretto enthält die zwölf denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Marktgemeinde Loretto, die alle per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Figurenbildstock, sogen. "Mater Dolorosa"
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Figurenbildstock, sogen. "Mater Dolorosa"
ObjektID: 25810
Status: § 2a
Hauptplatz 22
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 54/1
Eine Mater-Dolorosa-Statue auf einem hohen Vierkantpfeiler mit einem sechsseitigen reliefierten Aufsatz.
Wallfahrtskirche, Zur Unbefleckten Empfängnis
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Wallfahrtskirche, Zur Unbefleckten Empfängnis
ObjektID: 25799
Status: § 2a
Hauptplatz 22
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 54/1
Ursprünglich eine Kapelle, 1651 erfolgte die Grundsteinlegung für ein Servitenkloster mit der Kirche. 1740 wurde die Fassade mit dem Dachreiter durch eine Zweiturmfassade ersetzt. Der Hochaltar mit mächtigem, dreigeschossigem Aufbau wurde 1766 von Johann Lipthay, einem Kavallerieoberst, gestiftet.[2]
Servitenkloster Datei hochladen Servitenkloster
ObjektID: 25800
Status: § 2a
Hauptplatz 22
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 51/2; 53
Ein einfacher zweigeschossiger und dreiflügiger Barockbau aus dem 17. und 18. Jahrhundert an der Ostseite der Kirche. Der Kreuzgang, westseitig der Kirche, hat Rundbogenarkaden über toskanischen Pfeilern. Innerhalb des Kreuzganges befindet sich die Loretto-(Gnaden)-Kapelle, eine Nachbildung von Loretto in Italien, die 1644 erbaut und 1659 an jetzige Stelle versetzt wurde.[2]
Pietà
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Pietà
ObjektID: 25802
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 76
Eine Pietà-Statue auf einem reliefierten Sockel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[2]
Gnadenstuhl Datei hochladen Gnadenstuhl
ObjektID: 25803
Status: § 2a
Waldstraße
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 324
Eine Dreifaltigkeitssäule am Friedhof mit der Inschrift „A. G. 1703. C. G.“[2]
Figurenbildstock, Pietá-Pfeiler Datei hochladen Figurenbildstock, Pietá-Pfeiler
ObjektID: 25804
Status: § 2a
Waldstraße
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 323
Eine Steinplastik auf einem hohen Vierkantpfeiler, datiert mit 1650.[2] Grundstücksnummer in der BDA-Liste falsch angegeben.
Bildstock, Purbacher Kreuz Datei hochladen Bildstock, Purbacher Kreuz
ObjektID: 25805
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 180/20
Ein Pfeiler mit einer Verlobungsinschrift von 1645. Das ursprüngliche Gnadenbild auf dem Pfeiler (jetzt in der Pfarrkirche Stotzing) wurde durch eine moderne Marienfigur ersetzt.[2]
Figurenbildstock, Sebastianisäule Datei hochladen Figurenbildstock, Sebastianisäule
ObjektID: 25806
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 76
Ein 1680 errichteter Bildstock in Form einer hohen Säule mit Kompositkapitell und dem hl. Sebastian. Als Sockelfiguren sind die Heiligen Rochus, Rosalia, Karl Borromäus und der Bischof Pirminius dargestellt.[2]
Grabstein/Grabplatte, Pietá Datei hochladen Grabstein/Grabplatte, Pietá
ObjektID: 25807
Status: § 2a
Waldstraße
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 324
Grabstein mit einer Pieta-Statue am Friedhof.
Figurenbildstock, Marien-Pfeiler Datei hochladen Figurenbildstock, Marien-Pfeiler
ObjektID: 25808
Status: § 2a
Waldstraße
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 322/1
Eine Mariensäule mit dem Wappen der Erdöy, die 1675 errichtet wurde.[2] Grundstücksnummer in der BDA-Liste falsch angegeben.
Dreifaltigkeitssäule Datei hochladen Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 25809
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 76
Auch als Florianisäule bezeichnet. Ein sechseckiger Pfeiler mit der Dreifaltigkeitsgruppe und einem dreieckigen Pyramidensockel mit den Figuren hll. Florian, Johannes Nepomuk sowie Antonius aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[2]
Graßkapelle Datei hochladen Graßkapelle
ObjektID: 25811
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Loretto
GstNr.: 232/1
Ein vom Steinmetzmeister Anton Graß 1749 (lt. Inschrift) errichteter quadratischer Bau mit gerundeten Ecken und einem Rundbogenportal. Auf der Mensa befindet sich eine steinerne polychrome Pietá und in den seitlichen Pfeilernischen die Heiligen Johannes und Magdalena.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Cultural heritage monuments in Loretto, Burgenland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d e f g h i j Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Burgenland, Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1980, 2. Auflage
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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