Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ludmannsdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ludmannsdorf enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ludmannsdorf.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche St. Helena zu Großkleinberg
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Kath. Filialkirche St. Helena zu Großkleinberg
ObjektID: 12481
Status: § 2a
Großkleinberg
Standort
KG: Großkleinberg
GstNr.: 570
Nordöstlich von Ludmannsdorf am Michelsberg, in 804 m Höhe gelegen. Urkundlich 1541 erwähnt. Vermutlich eine Zeitlang in Viktringer Besitz; heute Filiale von Ludmannsdorf. - Einschiffiger, geräumiger Bau der Spötgotik mit steilem Holzschindeldach und Dachreiter. An der hohen Westwand Maueröffnung und Löcher (ehemaliger Holzvorbau?) und niedere gemauerte Vorhalle. Chor mit 5/8-Schluss. Über dem gotisch profilierten Portal mit Holztüre und gotischen Beschlägen reliefiertes Malteserkreuz. Rechts neben dem Portal spätgotische Opfernische mit Spuren berocker Ummalung. An der Südseite verblasstes Christophorusgemälde. Im dreijochigen Langhaus und zweijochigen Chor hohe spitzbogige Maßwerkfenster und Netzrippengewölbe auf Runddiensten; ornamentierte Schlusssteine. Hoher spitzbogiger Triumphbogen; darüber in der Mitte Reliefkopf (Meisterzeichen?).[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Jakob
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Kath. Pfarrkirche hl. Jakob
ObjektID: 12479
Status: § 2a
Ludmannsdorf
Standort
KG: Ludmannsdorf
GstNr.: .3
Im Kern romanischer Bau in gotischer Zeit erweitert. Der massive Ostturm mit Spitzgiebelhelm und gekuppelten Schallfenstern romanisch. Gotische Erneuerung der Kirche datiert laut Inschrift am südwestlichen Strebepfeiler des Langhausers 1518 von Meister Lamprecht: Allhier Meister Lamprecht Stainmetz ... das Paw gemacht mit sein gesellen ... = ..IIIIP und XV. jar. Von diesem die Erweiterung des Langhauses und der gotische Chor mit 5/8-Schluss und Strebepfeilern sowie der südliche Sakristeianbau. Barocke offene Vorhalle im Westen, darüber spätgotische Rundfenster. Gestufte Strebepfeiler auch an den Langhauswänden; südlich ein Steinkopf mit gotischer Inschrift: Jörg Mozuptenleu get ein Mas Wein. Profiliertes spätgotisches Eingangsportal mit Steinmetzzeichen und Muschel. Rechts spätgotische Opfernische mit Kielbogen, bezeichnet 1520. - An der Südseite Wandgemälde heiliger Christophorus, bezeichnet 1523; restauriert 1974.[3]
Kath. Filialkirche Hll. Ruprecht und Lucia Datei hochladen Kath. Filialkirche Hll. Ruprecht und Lucia
ObjektID: 12508
Status: § 2a
Rupertiberg
Standort
KG: Oberdörfl
GstNr.: .1
Kleiner einschiffiger Bau mit rundem Chorschluss, gedrungener westlicher Vorhallenturm, letzterer im Erdgeschoß mit Arkaden geöffnet, rundbogige Fenster (teils blind) und flaches Pyramidendach. Südseitig kleiner Sakristeianbau. Mit Ausnahme des Turms einheitliche Holzschindeleindeckung. - Inneres mit Tonnengewölbe und Gurtbögen auf Pilastern, einheitlich in Langhaus und Chor; hohe gerade Fenster. Hölzerne Sängerempore mit Schablonenmalerei.[4]
Kath. Filialkirche St. Leonhard zu Selkach Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Leonhard zu Selkach
ObjektID: 12509
Status: § 2a
Selkach
Standort
KG: Selkach
GstNr.: 810
Inmitten des Dorfes, 1638 erbaut. Der Vorgängerbau stand laut Urkunde 1567 einst südlich der Drau. Kleiner einschiffiger Bau, holzschindelgedeckt, mit offener westlicher Vorhalle, einem hölzernen Dachreiter, dem leicht eingezogenen Chor mit 5/8-Schluss sowie einem profilierten spätgotischen Kielbogenportal. An der äußeren Nordwand Christophoruswandbild von F. Jerina bezeichnet J. F. 1950.[5]
Kath. Filialkirche St. Peter und Paul zu Wellersdorf Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Peter und Paul zu Wellersdorf
ObjektID: 12506
Status: § 2a
Wellersdorf
Standort
KG: Wellersdorf
GstNr.: .29
Auf einer Anhöhe über der Ortschaft. Urkundliche Nennung 1469. Innen- und Außenrestaurierung 1968/1970. Spätgotischer Bau, von Friedhof umgeben, mit mächtigem Vorhallenturm von 1889, letzterer mit Giebeln und eingezogenem Spitzhelm, im Süden Sakristeianbau; Chor mit 5/8-Schluss. Rundbogiges Eingangsportal. Tür mit gotischen Beschlägen, daneben eine gotische Opfernische mit Steinmetzzeichen und wahrscheinlich nachträglicher Jahreszahl 1611. Etwas erhöht an der Bauecke ein mittelalterlicher Steinkopf (Baumeisterporträt?), Süd-Wand gemaltes Meisterzeichen und Bezeichnung 1564.[6]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ludmannsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 483
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 482
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 698
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 871
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1063
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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