Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederwaldkirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederwaldkirchen enthält die neun denkmalgeschützten, unbewegliche Objekte der Gemeinde Niederwaldkirchen in Oberösterreich (Bezirk Rohrbach).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 14484
Status: § 2a
Florianiplatz
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1261/1
Der romanische Kern (Langhausmauern) der vierjochigen Pfarrkirche stammt aus der Zeit um 1200, wobei das Langhaus im 15. Jahrhundert im Stil der Spätgotik über Wandpfeilern überwölbt wurde. Der gotische Chor stammt ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert, die Barockisierung des Kirchenäußeren sowie des gotischen Turm erfolgte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Aufbahrungshalle Datei hochladen Friedhofskapelle (Aufbahrungshalle)
ObjektID: 14485
Status: § 2a
Florianiplatz
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1261/1
Die Grabkapelle der Schallenberger (1340) wurde 1631 barockisiert und dem heiligen Joseph geweiht. 1780 säkularisiert, dient sie seit der Restaurierung 1975 als Aufbahrungshalle.
Lichtsäule, Totenleuchte Datei hochladen Lichtsäule, Totenleuchte
ObjektID: 14486
Status: § 2a
Florianiplatz
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1261/1
Die spätgotische Totenleuchte befindet sich auf dem Friedhof und stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 14487
Status: § 2a
Florianiplatz 1
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1251
Der Pfarrhof wurde zwischen 1715 und 1735 wahrscheinlich nach Plänen von Jakob Prandtauer als zweigeschoßiger, spätbarocker Bau mit abgetrepptem Walmdach errichtet. Der mit dem Friedhof durch einen ansteigenden Gang verbundene Bau besitzt eine übergiebelte Mittelachse, eine genutete Erdgeschoßfassade und eine Lisenengliederung an den Gebäudeecken und den Längsfronten.
Ehem. Kaplanstöckl, Josef Eidenberger-Museum Datei hochladen Ehem. Kaplanstöckl, Josef Eidenberger-Museum
ObjektID: 14493
Status: § 2a
bei Florianiplatz 1
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1251
Das zweigeschoßige Josef Eidenberger-Museum mit angestiftetem Walmdach wurde zwischen 1712 und 1718 unter Einbeziehung älterer Bauteile als Kaplanstöckl errichtet und diente als Wohn- und Arbeitsstätte des Malers und Grafikers Josef Eidenberger. Die Fassaden wurden mittels Ecklisenen und Traufgesims akzentuiert, die Fenster verfügen über barocke Fensterkörbe.
Ehem. Mesnerhaus Datei hochladen Ehem. Mesnerhaus
ObjektID: 14488
Status: § 2a
Florianiplatz 2
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1210/1
Das westlich des Kirchhofes gelegene, zweigeschoßige Mesnerhaus stammt aus dem dritten Drittel des 17. Jahrhunderts und ist ein hakenförmiger Bau mit Walmdach, Putzfassade und barockem Rechteckportal.
Mariensäule Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 14498
Status: § 2a
bei Markt 15
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1779/5
Die barocke Mariensäule am Marktplatz besteht aus einer hohen Säule mit ionischem Kapitell und Festons sowie einer Figur der Maria Immaculata aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Sockel ist mit der Jahreszahl 1781 bezeichnet.
Speicher Datei hochladen Speicher
ObjektID: 14500
Status: § 2a
Niederwaldkirchen
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1209/1
Der Troadkasten aus dem 18. Jahrhundert wurde 1988/89 an den westlichen Ortsrand versetzt. Es handelt sich um einen Blockbau mit Schopfwalmdach, Außenstiege und verbrettertem Balkon.
Johanneskapelle Datei hochladen Johanneskapelle
ObjektID: 14496
Status: § 2a
Niederwaldkirchen
Standort
KG: Niederwaldkirchen
GstNr.: 1783
Die Johanneskapelle am westlichen Rand von Niederwaldkirchen wurde 1943 neu errichtet und beherbergt eine Figur des Heiligen Johannes Nepomuk auf originalem Sockel, der mit der Jahreszahl 1761 bezeichnet ist.
Koordinaten nicht 100%ig sicher

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1, Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Weblinks

 Commons: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederwaldkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing