Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niklasdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niklasdorf enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Niklasdorf im steirischen Bezirk Leoben, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 87625
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Niklasdorf
GstNr.: .18/1
Alte Pfarrkirche Datei hochladen Alte Pfarrkirche
ObjektID: 36447
Status: § 2a
Hauptplatz 7
Standort
KG: Niklasdorf
GstNr.: .17
Die alte Pfarrkirche wurde 1148 erstmals urkundlich erwähnt, durch die Türken im Jahre 1480 in Brand gesteckt und darauffolgend bis 1499 durch Meister Hans Dietmayr wiederhergestellt. Seit 1971 ist die Kirche exsekriert.

Das dreijochige Langhaus trägt ein Netzrippengewölbe auf kräftigen Halbrunddiensten und ist durch einen rundbogigen eingezogenen Fronbogen vom schmäleren Chor getrennt, der einjochig mit 5/8-Schluss durch ein weitgespanntes Kreuzrippengewölbe gedeckt, das konsolenlos in der Wand endet. Die Sakristei befindet sich südlich des Langhauses und hat ein Kreuzgratgewölbe und eine schmiedeeiserne Tür. Die Tür des Westportals hat gotische Beschläge. Der in die Fassade eingestellte Westturm ist barock und trägt Zwiebel und Laterne.

Der Hochaltar im barocken Stil von Bildhauer Michael Rosenberger stammt aus dem Jahre 1852, die neugotischen Seitenaltäre von Josef Veiter aus dem Jahre 1878, die barocke Kanzel aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von der 1925 durch Konrad Hopferwieser gebauten Orgel wurden Teile in die neue Pfarrkirche übertragen.

BW Datei hochladen Volksschule - Lehrerwohngebäude und Turnsaaltrakt
ObjektID: 88958
Status: § 2a
Schulstraße 8, 10
Standort
KG: Niklasdorf
GstNr.: .66

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing