Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nußdorf-Debant

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nußdorf-Debant enthält die 8 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Nußdorf-Debant im Bezirk Lienz (Tirol).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kapelle hl. Sylvester Datei hochladen Kapelle hl. Sylvester
ObjektID: 2475
Status: § 2a
Alt-Debant 5, bei
Standort
KG: Obernußdorf
GstNr.: .32
Die Kapelle liegt in der Nähe des alten Ortskerns von Debant und wurde 1670 errichtet. Der Überlieferung nach wurde sie von einem Freiherrn von Sternbach und einem Herrn von Staudach gestiftet. Der oktogonale Zentralbau wurde 1670 durch eine in diesem Zeitraum im Lienzer Raum wirkende Bauhütte ausgeführt.
Kath. Pfarrkirche, Pfarrvikariat zum Hl. Geist in Debant Datei hochladen Kath. Pfarrkirche, Pfarrvikariat zum Hl. Geist in Debant
ObjektID: 2476
Status: § 2a
Pestalozzistraße 5
Standort
KG: Obernußdorf
GstNr.: 10/8
Die Bauarbeiten für den modernen Kirchenbau begannen 1969. Zugrundegelegt wurde dem Bauwerk die Form des gleichschenkligen Dreiecks, das zum regelmäßigen Sechseck weiterentwickelt wurde.
Bauernhof Fasching Datei hochladen Bauernhof Fasching
ObjektID: 2486
Status: Bescheid
Nußdorf 2
Standort
KG: Unternußdorf
GstNr.: 95; 47
Der Bauernhof Fasching ist eine Paarhof mit Harpfe und Bildstock südöstlich des Dorfzentrums, wobei das Wohnhaus aus einem spätgotischen Bauteil aus dem 16. Jahrhundert und einem rechtwinkeligem Anbau aus dem 18. Jahrhundert besteht. Nördlich steht zudem eine dreiteilige Doppelharpfe mit Satteldach aus dem Jahr 1819, das Wirtschaftsgebäude stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Faschingbildstock Datei hochladen Faschingbildstock
ObjektID: 7933
Status: Bescheid
Nußdorf 2, bei
Standort
KG: Unternußdorf
GstNr.: 47
Der gemauerte Bildstock mit schindelgedecktem Satteldach und Rundbogennische mit Wabengitter beherbergt ein Kruzifix aus der Zeit um 1700.
Kath. Pfarrkirche hl. Helena Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Helena
ObjektID: 2482
Status: § 2a
Nußdorf 17
Standort
KG: Unternußdorf
GstNr.: .1; 1
Die Kirche im Ortsteil Nußdorf wurde 1274 erstmals urkundlich erwähnt und 1785 zur Pfarrkirche erhoben. Das heutige Bauwerk wurde zwischen 1457 und 1516 neu errichtet oder erweitert und ist der heiligen Helena geweiht. Das Altarbild zeigt die Kreuzigung von Jesus Christus mit seiner Mutter Maria und dem Heiligen Johannes.
Bauernhaus Schlemmer Datei hochladen Bauernhaus Schlemmer
ObjektID: 2487
Status: § 2a
Nußdorf 19
Standort
KG: Unternußdorf
GstNr.: 8/4
Das spätgotische Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein zweigeschoßiges, gemauertes und giebelseitig erschlossenes Mittelflurhaus mit gezimmertem Kniestock und flachem Pfettendach.
Ansitz Staudach/Mesnerhaus Datei hochladen Ansitz Staudach/Mesnerhaus
ObjektID: 2484
Status: Bescheid
Nußdorf 30
Standort
KG: Unternußdorf
GstNr.: 113
Der Ansitz Staudach bzw. Nußdorf stand zwischen 1333 und 1580 im Besitz des adeligen Ministerialgeschlechts Murgot und kam ab 1683 in bäuerlichen Besitz. Das dreigeschoßige Gebäude mit Schopfwalmdach integriert vermutlich einen romanischen Wehrturm als Vorgängerbau, der im spätmittelalter überbaut und in die heutige Form gebracht wurde.
Wegkreuz Datei hochladen Wegkreuz
ObjektID: 2483
Status: § 2a

Standort
KG: Unternußdorf
GstNr.: 653/1
Das Wegkreuz an der östlichen Eingangsmauer des Friedhofes stand ursprünglich am Mair Josl-Hof und besteht aus einem überdachten Kruzifix mit Titulus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Bezirkshauptstadt Lienz und Lienzer Talboden. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-446-2 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII/Teil 1)

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Nußdorf-Debant – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing