Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberdrauburg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberdrauburg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Oberdrauburg.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Burgruine, Schloss Flaschberg Datei hochladen Burgruine, Schloss Flaschberg
ObjektID: 34684
Status: Bescheid
Flaschberg
Standort
KG: Flaschberg
GstNr.: .21
Die Burgruine Flaschberg ist ein erstmals 1154 urkundlich erwähnte romanischer Wehrbau, von dem nur noch die Ruine des Palas mit einem rundbogigen Portal und gekuppelten Fenstern, sowie ein teilweise erhaltener mehrgeschossiger Turm sichtbar sind.

Unterhalb der Burg befindet sich das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, das als Verwalterhaus und Pfleggerichtsgebäude diente. Es ist ein zweigeschossiger, rechteckiger Renaissancebau, der Erker aufweist.[2]

Hauptartikel: Burgruine Flaschberg
Kath. Pfarrkirche hl. Georg mit altem Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Georg mit altem Friedhof
ObjektID: 63809
Status: § 2a
Ötting
Standort
KG: Flaschberg
GstNr.: .17
Hauptartikel: Pfarrkirche Ötting
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 109541
Status: § 2a
Ötting 13
Standort
KG: Flaschberg
GstNr.: .16
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger barocker Bau mit einem Schopfwalmdach. Bei der Restaurierung 1988 wurde das marmorierte Architekturdekor des 18. Jahrhundert wiederhergestellt.[3]
Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche Maria Rosenkranzkönigin Datei hochladen Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche Maria Rosenkranzkönigin
ObjektID: 63526
Status: § 2a
Unterpirkach 55
Standort
KG: Flaschberg
GstNr.: .55
Hauptartikel: Filialkirche Pirkach
f1
BW Datei hochladen Bürgerhaus, Lengauer Haus
ObjektID: 109536
Status: Bescheid
Marktstraße 10
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .48
Über dem Portal des traufseitigen Gebäudes befindet sich ein Wappen. Am Erker ist ein im Jahr 1909 Friedrich Marx gewidmeter Gedenkstein von H. Brandstetter angebracht.[4]
Kath. Pfarrkirche hl. Oswald mit Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Oswald mit Friedhof
ObjektID: 62603
Status: § 2a
Kirchgasse 62, OG
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .62
Hauptartikel: Pfarrkirche Oberdrauburg
f1
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 34686
Status: Bescheid
Marktplatz 7
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .54
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 34687
Status: Bescheid
Marktstraße 12
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .47
An der Fassade des traufseitigen Gebäudes ist eine gemalte Sonnenuhr sowie ein Rundbild, welches den Heiligen Florian darstellt angebracht.[4]
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 34688
Status: Bescheid
Marktstraße 19
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .11/1
Brauchtumsmuseum, Umfahrerhaus Datei hochladen Brauchtumsmuseum, Umfahrerhaus
ObjektID: 62601
Status: § 2a
Marktstraße 20
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .39
Burgruine Hohenburg Datei hochladen Burgruine Hohenburg
ObjektID: 34685
Status: Bescheid
Rosenberg
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .98
Die Burg Hohenburg wurde erstmals im Jahr 1202 urkundlich erwähnt und diente als Signalposten für die Burgen Flaschberg und Stein. Im 14. Jahrhundert wurde die Grafen von Ortenburg vom Erzstift Salzburg mit der Burg belehnt. Im 15. Jahrhundert ging sie an die Grafen von Cilli und 1460 schließlich an Kaiser Friedrich III. über. Im Jahr 1495 war sie Sitz der Pflegerfamilie „von Hohenburg zum Rosenberg“. Nach mehrmaligen Besitzerwechsel ist die Burg seit 1842 im Besitz der Familien Pichler.

Heute sind noch die Reste des dreigeschossigen Bergfrieds, des Palas und einer Wehrmauer mit Eckturm sichtbar. Im Jahr 1912 gab es Pläne die Ruine wieder aufzubauen, die jedoch nicht verwirklicht wurden. In den 1970er Jahren wurde sie schließlich ausgebaut. Im Jahr 1994 erfolgte die Errichtung eines hölzernen Wehrganges.[5]

Römische Straßenstation OberdrauburgBW Datei hochladen Römische Straßenstation Oberdrauburg
ObjektID: ArD-2-037
Status: Bescheid
Schröttelhofer Feld
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: 147/1
Eine römische Siedlung war vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum frühen 5. Jahrhundert n. Chr. bewohnt. Die Straßenstation der römischen Kaiserzeit befand sich am Kreuzungspunkt der Straßen von Teurnia nach Aguntum und Richtung Süden über den Gailbergsattel nach Aquileia.[6]
Kath. Filialkirche Maria Hilf am Rosenberg Datei hochladen Kath. Filialkirche Maria Hilf am Rosenberg
ObjektID: 62863
Status: § 2a
Rosenberg
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .96
Die Filialkirche Maria Hilf am Rosenberg ist ein genordetes Sakralgebäude mit hölzernem Dachreichter, das 1789 erbaut wurde und mit der Jahreszahl 1799 bezeichnet ist. Von der westlichen Vorhalle gelangt man über das rundbogige Westportal in das mit Kompostibogenfenstern ausgestattete, flach gedeckte Langhaus. Der eingezogenen Chor mit 5/8-Schluss ist im Inneren halbkreisförmig und mit einem Platzlgewölbe versehen. Der Triumphbogen ist rundbogig.

Das Deckengemälde ist mit Georg Egger 1867 bezeichnet und stellt die Themen Maria Hilf, Verkündigung, Vermählung Mariä und Darbringung dar. Der Altar stammt aus der gleichen Zeit. Die lebensgroße Schnitzfigur des Schmerzensmannes stammt aus dem 18. Jahrhundert.[5]

BW Datei hochladen Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk (Postmeisterstöckl)
ObjektID: 109532
Status: § 2a

Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: 1353/10
Wegkapelle, Gailbergstöckl Datei hochladen Wegkapelle, Gailbergstöckl
ObjektID: 109533
Status: § 2a
Waidach
Standort
KG: Oberdrauburg
GstNr.: .144
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
ObjektID: 63807
Status: § 2a
Zwickenberg 1
Standort
KG: Zwickenberg
GstNr.: .1
Hauptartikel: Pfarrkirche Zwickenberg
f1
Kapelle hl. Maria (Sieben Schmerzen-Mariae) am Zwickenberg Datei hochladen Kapelle hl. Maria (Sieben Schmerzen-Mariae) am Zwickenberg
ObjektID: 68214
Status: § 2a
Zwickenberg
Standort
KG: Zwickenberg
GstNr.: .17
Die Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes ist ein kleiner spätbarocker, zweiachsiger Bau mit Dreiachtelschluss. Das Zeltdach wird von einem westlichen Dachreiter bekrönt. Im Inneren birgt der spätbarocke Altar mit ädikulaartigen Aufbau aus dem 18. Jahrhundert eine Pietà.[7]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[8] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Oberdrauburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 140.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 611.
  4. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 586.
  5. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 690.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 584.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1107.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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