Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberneukirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberneukirchen enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Marktemeinde Oberneukirchen in Oberösterreich (Bezirk Urfahr-Umgebung), wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden. [1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Georgsbrunnen
ObjektID: 20863
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: 3759/2
Der Georgsbrunnen besteht aus einem hexagonalen Becken mit konkaven Steinplatten zwischen volutenartigen Pfeilern. Der dreisäulige Mittelsteher ist mit einer Figurengruppe bekrönt, die den heiligen Georg bei der Tötung des Drachens darstellt. Die Figurengruppe wurde von Ludwig Linzinger geschaffen, der Brunnen selbst ist mit der Jahreszahl 1901 bezeichnet.
BW Datei hochladen Mühlviertler Büabl-Brunnen
ObjektID: 20864
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: 3759/2
Der Mühlviertler Büabl-Brunnen wurde von H. Cyzerle im Jahr 1913 geschaffen und besteht aus einem an den Ecken gerundeten Steinbecken sowie einem breiten Rechtecksockel als Mittelsteher. Der Mittelsteher trägt das Wappen der Gemeinde Oberneukirchen und trägt einen pfeilerartigen Sockel mit der Figur eines Hirtenjungen.
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 20736
Status: § 2a
Marktplatz 1
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .108
Der Pfarrhof wurde im frühen 17. Jahrhundert errichtet und vermutlich im 18. Jahrhundert erweitert. Die Fassade wurde durch ein borbbogiges Hauptportal sowie einem seitlichen Segmentbogentor akzentuiert. Im Inneren finden sich barocke Kreuzgratgewölbe sowie Türen aus dem 17. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Geburtshaus von Hans Schnopfhagen
ObjektID: 20737
Status: § 2a
Marktplatz 9
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .120
Das Gebäude umfasst unter anderem Bauteile aus dem 16. bis 17. Jahrhundert und wurde an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert umgestaltet. Die Hauptfront trägt eine Gedenktafel für den hier geborenen Komponisten Hans Schnopfhagen, im Inneren finden sich verschiedene Gewölbearten sowie Riemlingdecken.
BW Datei hochladen Steintisch
ObjektID: 20866
Status: § 2a
Marktplatz 14, vor
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: 3759/4
Der vermutlich barocke Steintisch besteht aus einer quadratischen Platte auf niedrigem Säulenstumpf.
BW Datei hochladen Hubertusbrunnen
ObjektID: 20865
Status: § 2a
Marktplatz 35, vor
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: 3759/2
Der Hubertusbrunnen wurde 1904 aus einem rechteckigen Becken mit dekorierten Steinplatten geschaffen. Der hohe Mittelsteher ist mit einer Figur des heiligen Hubertus bekrönt.
BW Datei hochladen Ehem. Brauhaus und Rathaus, sog. Pammerhaus
ObjektID: 20750
Status: Bescheid
Marktplatz 42
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .76
Der barocke Bau des 17. und 18. Jahrhunderts mit teilweise älteren Bauteilen besitzt eine klassizistische Giebelfassade aus dem späten 18. Jahrhundert mit Putzquaderung und Stuckdekor.
BW Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 20751
Status: § 2a
Marktplatz 43
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .77
Das Wohn- und Geschäftshaus wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Umgestaltung eines älteren Bauwerks geprägt.
BW Datei hochladen Schülerinnenheim St. Clara
ObjektID: 20752
Status: § 2a
Marktplatz 45
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .79
Das Schülerinnenheim St. Clara wurde im 16. bis 17. Jahrhundert errichtet und diente als Lebzelterei, Wachszieherei und Wirtshaus, bis es 1958 von den Schwestern Oblatinnen übernommen und in ein Erholungsheim bzw. Schülerinnenheim umgewandelt wurde.
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Apostel Jakobus
ObjektID: 20735
Status: § 2a
Oberneukirchen
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .110
Das Langhaus der Pfarrkirche stammt sowie das südliche Seitenschiff und der Westturm aus der Spätgotik (spätes 15. Jahrhundert). Um 1900 erfolgte die Umformung des Altbaus und die Errichtung eines neogotischen Erweiterungsbaus.
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Josef der Arbeiter
ObjektID: 20874
Status: § 2a
Großtraberg
Standort
KG: Waldschlag
GstNr.: .35/1
Der Spätbarocke Saalbau mit eingezogenem Chor entstand zwischen 1784 und 1787. Der hohe, neobarocke Mittelturm wurde zwischen 1869 und 1871 angebaut. Im Inneren des dreijochigen Langhauses und dem einjochigen Chor befindet sich eine bemerkenswerte, historistische Einrichtung des späten 19. Jahrhunderts.
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 20875
Status: § 2a
Großtraberg 1
Standort
KG: Waldschlag
GstNr.: .34; .36
Der Pfarrhof entstand nach 1874 als spätbarocker Bau mit Mittelbakon über Steinsäulen.
Brunnen Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 21222
Status: § 2a
Waxenberg
Standort
KG: Waxenberg
GstNr.: 282
Der barocke Brunnen mit oktogonalem Becken und schlichtem, in einer Pyramide endenden Mittelsteher ist mit der Jahreszahl 1776 bezeichnet.
Kath. Pfarrkirche hl. Josef, ehem. Schlosskapelle
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Kath. Pfarrkirche hl. Josef, ehem. Schlosskapelle
ObjektID: 21214
Status: Bescheid
Waxenberg
Standort
KG: Waxenberg
GstNr.: .1/1; .1/2
Die ehemalige Schlosskapelle ist ein spätbarocker Saalbau mit Walmdach und Dachreiter. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1892.
Altes Schloss Datei hochladen Altes Schloss
ObjektID: 21215
Status: Bescheid
Waxenberg 1
Standort
KG: Waxenberg
GstNr.: .1/1; .1/2
Das Alte Schloss ist ein barocker Dreiflügelbau mit hakenförmiger Pfarrkirche. Die Anlage stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Ruine Lobenstein Datei hochladen Ruine Lobenstein
ObjektID: 20868
Status: Bescheid
Lobenstein 100
Standort
KG: Oberneukirchen
GstNr.: .175
Die Burg Lobenstein war eine mittelalterlich, gotische Ringburg, deren erhaltene Reste aus dem späten 14. Jahrhundert stammen. Der Verfall der Burg, der aus einem Wohnturm und einer Ringmauer bestand, begann bereits im 16. Jahrhundert. Ab den 1980er Jahren erfolgte die Bestandssicherung, wobei der Turm für Wohnzwecke adaptiert wurde und später ein historisierender bzw. rekonstruierender Wohnhaus-Neubau hinzukam.
Anlage Burgruine Waxenberg Datei hochladen Anlage Burgruine Waxenberg
ObjektID: 129337
Status: Bescheid
Waxenberg 6
Standort
KG: Waxenberg
GstNr.: .37; .38; .39; 341; 342/1; 343; 344; 345; 346; 2254/1; 297; 298/1; 299; 342/2
Die Burg Waxenberg wurde im späten 13. Jahrhundert angelegt, wobei der Bergfried und die Burg im 15. Jahrhundert ausgebaut wurde. Die Burganlage besteht einer Hauptburg, einem Bergfried, der Vorburg und einer äußeren Wehrmauer, wobei um 1500 zusätzlich ein Wehrturm zur Lagerung von Getreide und Wein gebaut wurde. Der Verfall der Anlage begann im 18. Jahrhundert.
Hinweis: Bis 2011 wurde die Burgruine (ObjektID 20883) und der nordöstliche Wehr- bzw. Batterieturm (ObjektID 38401) als Einzelobjekte vom BDA geführt.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1, Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Oberneukirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 30. Mai 2011) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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