Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pack (Steiermark)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pack enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pack im steirischen Bezirk Voitsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 57461
Status: § 2a
Pack
Standort
KG: Pack
GstNr.: .4
BW Datei hochladen Pfarrhof, ehem. Schloss Rosegg
ObjektID: 119104
Status: § 2a
Pack 39
Standort
KG: Pack
GstNr.: .1/1
Das Schloss Rosegg / Roseck war als kleiner Wehrbau ursprünglich im Besitz der Eppensteiner, im 12. Jahrhundert im Besitz der Wildonier, ab 1300 im Besitz der Walseer, ab 1362 Plankenwarter, ab 1403 Stubenberger, ab 1420 Montfort, 1543 Ungnad, 1584 Herberstein, 1694 Gschloß Pack. 1870 verkauften die Saurau das Schloss an die Gemeinde und diese machte daraus den Pfarrhof.

An den in den Fels gebauten Nordflügel ist der Ostflügel rechtwinkelig angeschlossen, großteils aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, aber vielfach verändert.

BW Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 119107
Status: § 2a
Pack 41
Standort
KG: Pack
GstNr.: .11
BW Datei hochladen Flurdenkmal Steinernes Weibl
ObjektID: 12523
Status: Bescheid
bei Pack 55
Standort
KG: Pack
GstNr.: 202/3
Nach einer weststeirischen Sage soll es sich um ein verzaubertes Weib handeln. Der Ursprung ist unklar, es könnte sich um einen Grabstein oder Grenzstein aus dem Mittelalter, oder um einen keltischen Kultstein handeln.

Der Stein wurde durch eine Initiative der Berg- und Naturwacht Pack unter Denkmalschutz gestellt, 2003 restauriert und etwa 100 Meter von seinem ursprünglichen Standort am Wanderweg wieder errichtet.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Bilder des Steinernen Weibls und der Infotafel, abgerufen am 26. Dezember 2011
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing