Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pinkafeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pinkafeld enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pinkafeld, wobei drei Objekte per Bescheid sowie 18 Objekte nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Ehem. Grenzgasthaus
ObjektID: 8428
Status: Bescheid
Hochart, Alte Bundesstraße 26
Standort
KG: Hochart
GstNr.: 704
BW Datei hochladen Bauernhaus
ObjektID: 8429
Status: Bescheid
Hochart 27
Standort
KG: Hochart
GstNr.: 266
BW Datei hochladen Kalvarienbergkirche
ObjektID: 8385
Status: § 2a
Am Kalvarienberg 5b
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 7013; 7014
Der älteste noch bestehende Kirchenbau Pinkafelds. Errichtet um 1748 unter Graf Ádám II. von Batthyány. An die Südseite der Kirche ist eine Eremitage (Einsiedelei) angebaut. Auch der Kreuzweg zur Kalvarienbergkirche stammt aus der Zeit um 1748.
Kruzifix/Kreuz Datei hochladen Kruzifix/Kreuz
ObjektID: 8411
Status: § 2a
Engleitenstraße
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 1
Das erste Kreuz an dieser Stelle soll um 1879 mit einem Blechcorpus errichtet worden sein. Zu Kriegsende 1945 wurde der blecherne Christus von russischen Gewehrkugeln durchlöchert. Danach wurde ein Corpus aus Holz angebracht. 1984 wurden ein neues Kreuz mit neuem Corpus errichtet.[1]
BW Datei hochladen Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 8410
Status: § 2a
Grazer Straße
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 1449
In der Nische der Kapelle befindet sich eine Sandsteinfigur des hl. Nepomuk aus dem 19. Jahrhundert.[1]
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 8393
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 94; 95; 93
Errichtet 1951.[1]
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 8409
Status: § 2a
vor Hauptplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 93
Miethaus, ehem. Sparkassengebäudes Datei hochladen Miethaus, ehem. Sparkassengebäudes
ObjektID: 8394
Status: Bescheid
Hauptplatz 2
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 92
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 8396
Status: § 2a
Hauptplatz 15
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 155
In dem Gebäude war in den 1920er Jahren das Heimatmuseum untergebracht.
BW Datei hochladen Evang. Pfarrhaus A.B.
ObjektID: 8383
Status: § 2a
Kirchengasse 5
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 433
Evang. Pfarrkirche A.B.
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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 8382
Status: § 2a
Kirchengasse 7
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 432
Die Evangelische Kirche wurde 1785 fertiggestellt. 1822 entstand ihr gemauerter Turm. Kaiser Joseph II. erteilte den Protestanten das Recht, eigene Gotteshäuser zu errichten, jedoch durften diese keinen Turm haben, der Eingang musste vom Ortszentrum abgewendet sein und durfte nicht direkt an der Straße liegen. Deshalb befindet sich die Kirche in einer Nebenstraße, ihr Eingang befindet sich nicht unmittelbar an der Straße und ist vom Ortszentrum abgewendet.
Mariensäule Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 8413
Status: § 2a
vor Marktplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 93
Die Säule wurde 1757 in der kanonischen Visitation erstmals erwähnt. Historiker nehmen an, dass sie aus Dankbarkeit über die endgültige Abwehr der Türken errichtet wurde, die Pinkafeld im Jahre 1532 zerstört und auch später überfallen hatten.
Straßenbrücke, Römerbrücke Datei hochladen Straßenbrücke, Römerbrücke
ObjektID: 12151
Status: § 2a
Pinkafelder Weg
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 6100
Die Römerbrücke liegt in den beiden Gemeinden Grafenschachen und Pinkafeld.
Altes Rathaus, Stadtmuseum Datei hochladen Altes Rathaus, Stadtmuseum
ObjektID: 8401
Status: § 2a
Rathausplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 108
Das älteste noch erhaltene Bauwerk Pinkafelds. Errichtet zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Ab 1629 im Besitz der Landadelsfamilie Rindsmaull. 1728 erwarb die Gemeinde Pinkafeld das Haus und nützte es bis ca. 1848 als Landgericht und bis 1954 als Rathaus. Ab 1954 Nutzung für Wohnzwecke, später als städtischer Kindergarten.[2] Seit 1989 befindet sich in dem Gebäude das Pinkafelder Stadtmuseum.[3]
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 8400
Status: § 2a
Rathausplatz 11
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 122; 125; 121
Von 1897 bis 1928 beherbergte das Gebäude eine Staatsbürgerschule. Die Staatsbürgerschule wurde ab 1928 als Hauptschule für Knaben und Mädchen weitergeführt und befand sich bis 1972 hier.[4]
Ehem. Schloss Batthyány - heute Landesberufsschule Datei hochladen Ehem. Schloss Batthyány - heute Landesberufsschule
ObjektID: 8402
Status: § 2a
Schloßgasse 1
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 698; 702/1; 703; 757/27
Das Schloss dürfte schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts, in der Zeit der Königsberger errichtet worden sein. Es ist ein mehrgeschossiges Renaissancegebäude, umgeben von einer Meierei und mit einem Arkadengang versehen. Zwischen 1646 und 1648 ließ Ádám Batthyány das Schloss um ein Torgebäude erweitern, das mit einer Zugbrücke versehen war.
Kapelle hl. Josef Datei hochladen Kapelle hl. Josef
ObjektID: 8384
Status: § 2a
vor Steinamanger Straße 48a
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 1945
Die barocke Kapelle (im Volksmund auch als „Spatzenkapelle“ oder „Rosskapelle“ bezeichnet) gegenüber dem Bahnhof Alt-Pinkafeld wurde kurz vor 1730 unter Graf Sigismund von Batthyány anstelle eines früheren Kapellenbaus errichtet.
Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 8381
Status: § 2a
Weinhoferplatz
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 1
Bereits im frühen 16. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine Kirche. Nach der Belagerung von Güns im Jahr 1532 zerstörten die Truppen Sultan Süleymans I. Pinkafeld vollkommen. Danach wurde die Kirche neu errichtet. Die heutige römisch-katholische Kirche wurde 1772 erbaut, nachdem die Kirche von 1532 zu klein geworden war. Nördlich der Kirche steht ein Steinkreuz aus dem Jahr 1825, das an den ehemaligen Friedhof erinnert, der sich bis 1779 rund um die Kirche befand.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 8405
Status: § 2a
Weinhoferplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 83
Errichtet zwischen 1904 bis 1907 oder 1907 bis 1910.[1]
Alte Volksschule, Pfarrheim Datei hochladen Alte Volksschule, Pfarrheim
ObjektID: 8406
Status: § 2a
Weinhoferplatz 2
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 81
Das Gebäude wurde von der Familie Batthyány als gräfliches Kastell erbaut. Von 1855 bis 1872 befand sich darin die röm. kath. Volksschule. Ab dem Schuljahr 1972/73 bis 1984 waren in der Weinhoferschule Klassen der öffentlichen Volksschule untergebracht. In Gedenken an den Pinkafelder Pfarrer Joseph Michael Weinhofer (1778 - 1859) wird das Pfarrheim heute auch Weinhoferschule genannt.[4]
Friedhofskapelle Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 8386
Status: § 2a
Wiener Straße
Standort
KG: Pinkafeld
GstNr.: 800
Die Kapelle ist ein frühes Werk des Wiener Architekten Carl Roesner und gilt als kunsthistorisch bemerkenswertes Bauwerk des romantischen Historismus. Sie ist ein einfacher neugotischer Bau über rechteckigem Grundriss. Der Grundstein zum Bau der Kapelle wurde am 27. April 1835 gelegt.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[5]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pinkafeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d Susanne Marosi, Rudolf Köberl: Pinkafelder Kultursparziergang PDF, Verein zur Förderung des Stadtmuseums Pinkafeld, Pinkafeld 2001
  2. Josef Karl Homma: Geschichte der Stadt Pinkafeld, Eigenverlag Stadtgemeinde Pinkafeld, Pinkafeld 1987
  3. Altes Rathaus mit Pranger - Stadtmuseum auf der Homepage offiziellen Homepage der Stadtgemeinde Pinkafeld
  4. a b Geschichte der Volksschule Pinkafeld auf der Homepage der Volksschule Pinkafeld
  5. Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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