Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pitten

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pitten enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pitten im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen. 8 Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Ortskapelle hl. Johannes d. T. Datei hochladen Ortskapelle hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 70793
Status: § 2a

Standort
KG: Leiding
GstNr.: .29
Ein frühhistorischer Saalbau mit eingezogener Apsis, Satteldach und Dachreiter. Bauinschrift Johann II. von Liechtenstein 1897.
Pfarrhof mit Kapelle hl. Martin (Pfarrhofkirche) und Gartenbaudenkmalen
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Pfarrhof mit Kapelle hl. Martin (Pfarrhofkirche) und Gartenbaudenkmalen
ObjektID: 55329
Status: § 2a
Alleegasse 57
Standort
KG: Pitten
GstNr.: 210
Seit 1149 bestehend wurde die Kapelle 1948 nach den Plänen von Martha Bolldorf-Reitstätter erneuert und durch Theodor Innitzer dem Heiligen Martin geweiht.
Burg Pitten
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Burg Pitten
ObjektID: 33153
Status: Bescheid
Bergstraße 37
Standort
KG: Pitten
GstNr.: .30
Urkundlich 1094 erwähnt. Eine westostorientierte Anlage, zur Gänze von hohem Bering mit Bastionen umgeben (z.T. 12. Jahrhundert, überwiegend frühneuzeitlich) ist. Von der hochmittelalterlichen Anlage sind nur mehr Reste erhalten: Kapelle im Norden, Bergfried und Palas (?), heutiger Bau überwiegend 16./17. Jahrhundert. Burg im Besitz der Grafen von Formbach, 1158 an die steirischen Otakare, 1192 landesfürstlich, 1265 an die Stubenberger, 1315 Verpfändung von Burg und Herrschaft, danach wechselnde Besitzer, in den 1480er Jahren an die Familie Teufel, 1485 von Matthias Corvinus erobert (?), 1605 von Stephan Bocskai vergebens belagert, 1662 Grafen Hoyos, 1822 an die Grafen von Pergen, danach wechselnde Besitzer. Im 19. Jahrhundert Verwendung als Jagdschloss.
Befestigte Höhensiedlung Schlossberg Datei hochladen Befestigte Höhensiedlung Schlossberg
ObjektID: ArD-3-156
Status: Bescheid
Schlossberg
Standort
KG: Pitten
GstNr.: 5721/77
Westlich der Burghöhe große späturnenfelder- und hallstattzeitliche Siedlung bzw. Gräberfeld (Hallstatt-Fürstengrab), römischer Gutshof (?), kleiner karolingisch-slawische Höhensiedlung bei der Burg, Wallgräben, äußerer riesiger Wallgraben, wohl eines Militärlagers der Ungarnkriege 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 66466
Status: § 2a
bei Schulgasse 48
Standort
KG: Pitten
GstNr.: .45
Die Pestsäule wurde im 18. Jahrhundert in Erinnerung an die Pest, die Pitten mehrmals heimsuchte, errichtet. Das Mosaik stammt vom Sepp Buchner.
Kath. Pfarrkirche (Bergkirche) hl. Georg, Felsenkapelle und Wehrmauern
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Kath. Pfarrkirche (Bergkirche) hl. Georg, Felsenkapelle und Wehrmauern
ObjektID: 55326
Status: § 2a

Standort
KG: Pitten
GstNr.: .31; 127; 108/1
Die 1732 erbaute Pfarrkirche wurde 1951 in ihrer heutigen Form errichtet und durch Theodor Innitzer dem Heiligen Georg geweiht. 1972 abermals renoviert. Für den restaurierten mittelalterlichen Lärchenholzglockenstuhl erhielt die Pfarre im Jahr 2011 vier neue Glocken aus der Glockengießerei Rudolf Perner, welche gemeinsam mit der großen Glocke des alten Stahlgeläutes ein 5-stimmiges Geläute bilden.
Bildstock – Wolfgang Teufel-Säule Datei hochladen Bildstock – Wolfgang Teufel-Säule
ObjektID: 93767
Status: § 2a
Anton Trefny-Platz
Standort
KG: Pitten
GstNr.: 558/3
Spätgotischer Steinpfeiler, bezeichnet 1487 mit Wappen und Inschrift des Errichters Pfleger Wolfgang Teufel, Tabernakel mit konkavem Pyramidenhelm und Steinkreuz auf abgefaster Stütze.
Georgi-Stollen Datei hochladen Georgi-Stollen
ObjektID: 93790
Status: § 2a

Standort
KG: Pitten
GstNr.: 109
Stolleneingang für Spateisenstein- und Brauneisenerzlagerstätte. Laut Inschrift 1804 errichtet, 1945 eingestellt.
Friedhofskapelle Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 93799
Status: § 2a

Standort
KG: Pitten
GstNr.: 432/3
Eine neugotische Kapelle, die mit 1891 datiert ist. Der Friedhof wurde von 1843 bis 1846 angelegt.
Ortskapelle hl. Laurentius Datei hochladen Ortskapelle hl. Laurentius
ObjektID: 93766
Status: § 2a

Standort
KG: Sautern
GstNr.: .22
Mittelalterlicher Saalbau mit innen ausgerundetem 3/8-Schluss. Satteldach mit kleinem Dachreiter und drei Strebepfeilern westseitig und an der Apsis. Ursprünglich mit eigenen Friedhof, unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. 1838 Wiederaufbau (nach Verschonung von der Cholera 1831).

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pitten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing