Liste der denkmalgeschützten Objekte in Poggersdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Poggersdorf enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Poggersdorf.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche St. Martin in Leibsdorf Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Martin in Leibsdorf
ObjektID: 12966
Status: § 2a
Leibsdorf
Standort
KG: Leibsdorf
GstNr.: .68
Befestigung Heidenschloss Datei hochladen Befestigung Heidenschloss
ObjektID: ArD-2-040
Status: Bescheid
Puberschka Gmana
Standort
KG: Pubersdorf
GstNr.: 1/4; 1/5
Wallanlage auf flacher Anhöhe am Ost-Ufer der Gurk, nahe heute noch wichtiger Straßenverbindungen, in der Hallstattzeit errichtet, in den Napoleonischen Kriegen bei Gefechten im Osten Klagenfurts wiederverwendet. Erdwall drei Meter hoch und 10 Meter breit mit Graben an der Außenseite, umschließt annähernd rechteckige Fläche von zirka 900 Quadratmetern im Norden, Osten und Süden und nach Westen durch Steilabfall geschützt.
Kath. Pfarrkirche St. Jakob in Poggersdorf
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Kath. Pfarrkirche St. Jakob in Poggersdorf
ObjektID: 12965
Status: § 2a
Poggersdorf
Standort
KG: Pubersdorf
GstNr.: .24
Hauptartikel: Pfarrkirche Poggersdorf
f1
Gurkkraftwerk Rain II - Kraftwerk Gurk der Stadtgemeinde Klagenfurt Datei hochladen Gurkkraftwerk Rain II - Kraftwerk Gurk der Stadtgemeinde Klagenfurt
ObjektID: 12969
Status: Bescheid
Rain
Standort
KG: Pubersdorf
GstNr.: .52
Bettlerkreuz Datei hochladen Bettlerkreuz
ObjektID: 13186
Status: Bescheid
Landesstraße
Standort
KG: Windisch St. Michael
GstNr.: 2357/2
Südlich von Wabelsdorf, an der Bundesstraße gelegen. Bildstock, vermutlich 17. Jahrhundert, mit kunstvollem Schindeldach mit Laterne.
Römischer Tempelbezirk Wabelsdorf Datei hochladen Römischer Tempelbezirk Wabelsdorf
ObjektID: ArD-2-057
Status: Bescheid
Posniaki
Standort
KG: Windisch St. Michael
GstNr.: 1598; 1615/2; 1616/1; 1616/4; 1616/5; 1616/6; 1617/1; 2443
1930 beim Bau der Volksschule im Nordosten des Ortes entdeckt, 1947 mittels Suchschnitten freigelegter Heiliger Bezirk; bisher einziges in Österreich bekanntes Heiligtum einer in vorrömischer Tradition stehenden Schutzgottheit, des Genius cucullatus. Den Keramikfunden nach Sakralbezirk vom 1. Jahrhundert vor bis ins 4./5. Jahrhundert nach Christus; sechs einfache Kapellenbauten in einem ummauerten, polygonalen Hof. - Zum Heiligen Bezirk gehörten ferner zwei Brunnen, tiefe Rundzisterne im Hofbereich und großer Bassinbrunnen im Norden der Anlage, durch ein Dach auf sechs Pfosten geschützt. - 1936 etwa 200 Meter östlich der Schule Freilegung römischer Grabbau mit Brandbestattung 1. Jahrhundert mit Grabinschrift sowie Körpergräber 4. Jahrhundert. 1937 in unmittelbarer Nähe urnenfelderzeitliches (Hallstatt A) Grab. In der Nähe des Heiligtums gleichzeitiges Gräberfeld und älterer Friedhof.
Kath. Pfarrkirche St. Michael in Windisch St. Michael und Kirchhofmauer mit sog. Karner Datei hochladen Kath. Pfarrkirche St. Michael in Windisch St. Michael und Kirchhofmauer mit sog. Karner
ObjektID: 12971
Status: § 2a
St. Michael ob der Gurk
Standort
KG: Windisch St. Michael
GstNr.: .42
In erhöhter Lage, von Friedhofsmauer umgeben. Spätgotischer, mit Steinplattln gedeckter Bau mit mächtigem Nord-Turm: spitzbogige Schallöffnungen, Spitzhelm; leicht eingezogener, mit dem Langhaus gleich hoher Chor mit 5/8-Schluss. Strebepfeiler nur am Chor, Maßwerkfenster an Chor und Langhaus-Süd-Seite. 1994 Neueindeckung mit Steinplattln. Westlich barocke Vorhalle erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, Gotisches West-Portal mit 1627 eingefügtem Schlussstein, Wappen des Propstes von Völkermarkt (Gentilotti). Tür mit Bandbeschlägen. An der Süd-Seite spätgotischer Christophorus, Fragment.
Kath. Filialkirche hl. Ruprecht Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Ruprecht
ObjektID: 12972
Status: § 2a
Eiersdorf
Standort
KG: Windisch St. Michael
GstNr.: .91
Auf felsigem Hügel gelegen. Wahrscheinlich eine Salzburger Gründung, urkundlich jedenfalls 1256 als Salzburger Lehen. Heute Filiale von Tainach. Kirchenschiff mit Steinplattln gedeckt. Innenrestaurierung 1973. 1993 Neueindeckung. 1995 Restaurierung der Turmfassaden, bemerkenswerter Dekor vom Anfang des 16. Jahrhunderts mit mehrfarbigen Eckquadern, einem Zackenfries und Sonnensymbolen freigelegt und rekonstruiert. 1999 Außenrestaurierung. - Einheitlich spätgotischer kleiner Bau der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, hoher Nord-Turm über Sakristei mit Pyramidenhelm und spitzbogigen Schallfenstern. Am etwas erhöhten, eingezogenen Chor mit3/8-Schluss ein- und zweizeilige Maßwerkfenster, an der Süd-Seite Runddienste auf Sockelgesims und an den Ecken zierliche abgestufte Streben. Holzschindelgedeckter westlicher barocker Vorbau Anfang des 17. Jahrhunderts mit rundbogigen Öffnungen und gratigem Kreuzgewölbe.Profiliertes Kielbogenportal und großer Opfertisch. - Über dem südseitigen Chorfenster reliefiertes gotisches Kreuz; an der Nord-Seite des Chores Spuren einstiger Bemalung. An der Nord-Wand des Langhauses breiter Stützpfeiler, an der Süd-Seite großes spätgotisches Christophorusfresko um 1520. 1993 Restaurierung. - An der West-Wand der Vorhalle eingemauerte römerzeitliche Grabinschrift für Quartus und Sexta (CIL III 11591).
Kath. Filialkirche St. Egydius in Linsenberg Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Egydius in Linsenberg
ObjektID: 12973
Status: § 2a
Linsenberg
Standort
KG: Windisch St. Michael
GstNr.: .13
Kath. Filialkirche St. Georg zu Wabelsdorf Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Georg zu Wabelsdorf
ObjektID: 12974
Status: § 2a
Wabelsdorf
Standort
KG: Windisch St. Michael
GstNr.: .67

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Poggersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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