Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pregarten

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pregarten enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Pregarten.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bruckmühle, ehem. Porzellanfabrik Datei hochladen Bruckmühle, ehem. Porzellanfabrik
ObjektID: 15766
Status: § 2a
Bahnhofstraße 12
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: .104
Gebäude im schlichten Industriestil. Die erste urkundliche Erwähnung der ursprünglichen Mühle stammt aus dem Jahr 1230, größere Umbauarbeiten fanden für die Verwendung des Gebäudes als Steingutfabrik ab 1905/06 statt. Als solche wurde die Bruckmühle bis 1932 genutzt. Im Jahr 2000 erfolgte die Adaptierung des Gebäudes für eine Musikschule und das Kulturhaus Bruckmühle.
Kreuzweg Datei hochladen Kreuzweg
ObjektID: 15801
Status: § 2a
Gutauer Straße
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: 291/1
Kreuzweg mit Stationen aus Tabernakelpfeilern von der Gutauer Straße zur Kalvarienbergkapelle, errichtet 1858-60.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 15802
Status: § 2a
bei Gutauer Straße 5
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: 1986
Historischer Bildstock in Tabernakelform in der Gutauer Straße Nr. 5
Kath. Pfarrkirche Hl. Anna Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Anna
ObjektID: 15757
Status: § 2a
Kirchenplatz
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: .189
Neugotische dreischiffige und vierjochige Kirche mit Kreuzrippengewölbe, erbaut zwischen 1893 und 1897 durch Michael Rosenauer nach Plänen von Otto Schirmer. Das wesentliche Element des Baus aus Quaderblöcken und Bruchsteinen bildet der aus der Westfassade über dem Eingang errichtete Kirchturm mit Spitzdach.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 15758
Status: § 2a
Kirchenplatz 3
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: .200
Zweigeschoßiger Bau mit Satteldach und neobarocker Fassadengliederung, der vermutlich nach Plänen Michael Rosenauers in den Jahren 1907-09 errichtet wurde. Das Gebäude ist von einem Garten umgeben, der von schmiedeeisernen Gittern und Steinpfeilern begrenzt wird.
Figurenbildstock Datei hochladen Figurenbildstock
ObjektID: 15803
Status: § 2a
Stadtplatz
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: 1903/8
Mariensäule, die an der Stelle der alten Pfarrkirche St. Anna 1904 auf dem Marktplatz errichtet wurde. Auf einem Sockel erhebt sich eine schlanke Säule, die eine Marienfigur aus der Werkstatt von Josef Linser trägt.
Bürgerhaus, Bankgebäude Datei hochladen Bürgerhaus, Bankgebäude
ObjektID: 15787
Status: Bescheid
Stadtplatz 17
Standort
KG: Pregarten
GstNr.: .57/1
Ehemaliges Brauhaus. Die Bebauung der Stelle ist bereits für 1230/40 urkundlich belegt. Das vorhandene Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert, ein Stein im Gebäude trägt die Jahreszahl 1574. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude umgebaut. Der zweigeschoßige kubische Bau mit Rundbogenportal erhielt dabei (1899) sein heute markantes Mansarddach. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts diente das Gebäude als Gasthof, danach als Bank.
Hl.-Grabkapelle Datei hochladen Hl.-Grabkapelle
ObjektID: 15806
Status: § 2a

Standort
KG: Pregarten
GstNr.: .111/4
1847 errichteter kleiner Rechteckbau nahe der Kalvarienbergkirche. Innen beherbergt er eine Grabnische.
Kalvarienbergkapelle Datei hochladen Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 15759
Status: § 2a

Standort
KG: Pregarten
GstNr.: .111/3
Die Kapelle bildet den Abschluss des Kreuzweges, der von der Gutauer Straße auf die Erhebung des Kalvarienberges führt, der nahe der Kapelle steil zum Feldaisttal abfällt. Die Kapelle wurde 1858-60 errichtet und 1984 restauriert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623
  • PDF Oberösterreich - unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing