Liste der denkmalgeschützten Objekte in Röthelstein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Röthelstein enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Röthelstein im steirischen Bezirk Graz-Umgebung, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Ehem. Postgebäude
ObjektID: 112742
Status: § 2a
Röthelstein 9
Standort
KG: Röthelstein
GstNr.: .61
Das ehemalige k.u.k. Postamt hat ein bemerkenswertes Biedermeierportal, das mit 1825 datiert ist.
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Oswald
ObjektID: 57556
Status: § 2a
Röthelstein 19
Standort
KG: Röthelstein
GstNr.: .65
Die katholische Pfarrkirche hl. Oswald wurde 1469 urkundlich erwähnt. Der schlichte Bau stammt von 1653, seit 1742 besteht ein Vikariat, seit 1787 eine eigene Pfarre, davor war die Kirche eine Filialkirche von Adriach.

Das breite dreijochige Langhaus wird von einem einjochigen Chor mit 3/8-Schluss abgeschlossen und mit einem Kreuzgratgewölbe auf eingestellten Wandpfeilern gedeckt. An die zweijochige Südkapelle schließt östlich die Sakristei an. Der viergeschoßige Westturm trägt einen Spitzhelm und hat gekuppelte Rundbogenfenster.

Der Hochaltar stammt aus der Zeit 1710-1720, das Altarblatt ist mit Jos. de Mölk pinx. 1775 bezeichnet. Der Altar der Südkapelle stammt aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts und zeigt den reuigen Petrus. In der Kirche weiters ein Apostelbild datiert mit 1686, ein Bild der hl. Familie aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, eine barocke Kreuzigungsgruppe am Fronbogen und Statuen der hll Florian und Johann Nepomuk, sowie ein Taufstein aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing