Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raach am Hochgebirge


Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raach am Hochgebirge enthält die 4 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Raach am Hochgebirge im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen. 2 Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Ehem. Pfarrhof/Kindergarten
ObjektID: 33279
Status: § 2a
Raach am Hochgebirge 10
Standort
KG: Raach
GstNr.: .2
1706 nach Brand erbaut, 1-2-stöckiger Bau mit einem eingeschoßigen hakenförmigen Wirtschaftstrakt
BW Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 47267
Status: Bescheid
Raach am Hochgebirge 6
Standort
KG: Raach
GstNr.: .30; 240/2
zweistöckiger Bau mit mittelalterlichem Kern, im 18. Jahrhundert verändert, im Westen Neubau vorgesetzt
Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius mit Kirchhofmauer Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius mit Kirchhofmauer
ObjektID: 71154
Status: § 2a

Standort
KG: Raach
GstNr.: .1; 241/1
Südchor und Südschiff aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, 1512 mit dem wohl im Kern romanischen Nordteil vereinigt, ursprünglich Filiale von Neunkirchen, im 14. Jahrhundert Vikariat, nach 1570 Pfarre, 1706 Brand, 1707 Wiederherstellung und Errichtung eines hölzernen Turmes, 1764 Einsturz des Daches, des Turmes, der Westgiebelmauer und der Langhausgewölbe, 1766 Wiederherstellung und Bau des Turmes und der Sakristei, 1877/80 neogotische Adaptierung mit Neueinrichtung, Kirchhof teilweise ummauert und umbaut (bis 1829 Friedhof)
Burg Wartenstein Datei hochladen Burg Wartenstein
ObjektID: 33280
Status: Bescheid
Wartenstein 1, 2
Standort
KG: Wartenstein
GstNr.: .1; .2; .3; .4
Die Burg entstand im Kern in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und wurde im 13. Jahrhundert zu einer langgestreckten Ringburg ausgebaut. Weitere Umbauten erfolgten im 17. Jahrhundert. Nach starken Verwüstungen durch französische Truppen in den Koalitionskriegen ließ Franziska Fürstin Liechtenstein die Burg 1873–79 durch den Architekten Ignaz Bankó in Formen des Romantischen Historismus umgestalten. Nach abermaligen schweren Schäden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs erwarb Axel Lennart Wenner-Gren die Burg und ließ sie für die Wenner-Gren Foundation for Anthropological Research wieder instand setzen.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing