Liste der denkmalgeschützten Objekte in Radenthein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Radenthein enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Radenthein.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius und Friedhof
ObjektID: 34187
Status: § 2a
Döbriach
Standort
KG: Döbriach
GstNr.: .24; 355/3
Hauptartikel: Ägidiuskirche (Döbriach)
f1
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes d. T. und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes d. T. und Friedhof
ObjektID: 61999
Status: § 2a
Kaning 1
Standort
KG: Kaning
GstNr.: 1; .1
Urkundliche Erwähnung bereits 1444-1456. Restauriert wurde sie 1969/70. Kleiner spätgotischer Bau mit einfach abgetreppten Strebepfeilern am Langhaus. Chor mit 5/8-Schluss. Nördlich mächtiger Turm mit hohem Spitzgiebelhelm. Spitzbogiges profiliertes West-Portal, darüber spätgotisches Weihwasserbecken. Südliches Seitenportal mit profiliertem Gewände und geradem Sturz. An der südlichen Chorwand großes bemerkenswertes Fresko Christophorus in Renaissance-Säulenädikula, bezeichnet 1515, Urban Görtschacher zugeschrieben.
Evang. Pfarrkirche A.B. hl. Johannes
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Evang. Pfarrkirche A.B. hl. Johannes
ObjektID: 62767
Status: § 2a
10. Oktoberstraße 2
Standort
KG: Radenthein
GstNr.: .462
Die 1953/54 erbaute Kirche ist ein rechteckiger Saalbau, der außen klassizierende Formen aufweist. Der Glockenturm stand ursprünglich frei.

[2]

Bauernhof (Anlage) Stoffl Datei hochladen Bauernhof (Anlage) Stoffl
ObjektID: 34718
Status: Bescheid
Dabor 5
Standort
KG: Radenthein
GstNr.: .112/1; 348/3
Das Anwesen besteht aus einem ehemaligen Rachstubenhaus, einem mit 1749 bezeichneten Blockspeicher und zwei hangabwärts parallel zueinander gestellten Stallscheunen aus dem 18. Jahrhundert. Das Wohnhaus ist ein parallel zum Hanggefälle gelegenes Querlaubenhaus, das mit Ausnahme des gemauerten, rückwärtigen Teiles in Blockbau mit Kopfschrot gezimmert ist. Unter dem allseitig weit vorkragenden Krüppelwalmdach verläuft aus drei Seiten ein Laubengang mit einfacher Bretterverschalung als Brüstung. An der Westecke steht ein zweigeschoßiger, hölzerner Kloturm. Die zweiflügeligen Bohlenzargenfenster haben Steckgitter in den Fensteröffnungen des gemauerten Teils. An den beiden Traufseiten befindet sich je ein korbbogenförmiges Eingangstor. Die Innenräume sind mit Riemlings- bzw. Trambohlendecken ausgestattet.

Der Getreidespeicher, ein zweigeschoßiger Blockspeicher auf einem Sockel aus Bruchsteinen, ist über der traufseitigen Eingangstür an der Südseite mit „C 17 I 49 H“ bezeichnet. Die Stallscheunen sind zweigeschoßige Blockstadln mit Scherensparrendächern. Das Obergeschoß („Tönn“) und die Dachräume („Bruggn“) sind durch je zwei übereinanderliegende, überdachte Hocheinfahrten erreichbar. Südlich des Wohnhauses ist ein Kruzifix aufgestellt.[3]

Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 113772
Status: § 2a
Friedenstraße
Standort
KG: Radenthein
GstNr.: 76/15
1963/64 nach Entwürfen von Josef Dobner. Haupt eines toten Soldaten über einem Lorbeerkranz.
Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus und Friedhof
ObjektID: 62766
Status: § 2a
Radenthein, Landstraße
Standort
KG: Radenthein
GstNr.: .40; 269/2
Hauptartikel: Nikolauskirche (Radenthein)
f1
Volks- und Hauptschule Datei hochladen Volks- und Hauptschule
ObjektID: 62765
Status: § 2a
Schulstraße 13, 15, 17
Standort
KG: Radenthein
GstNr.: .220/2
Heutige Hauptschule, besteht aus der 1923 von Franz Baumgartner errichteten ehemaligen Volksschule, der 1929/30 von demselben Architekten geplanten Hauptschule und einem neuen Trakt von 1960.
Siedlungsplatz Datei hochladen Siedlungsplatz
ObjektID: 69759
Status: § 2a

Standort
KG: Radenthein
GstNr.: 669/2
Pfarrhof St. Peter in Tweng Datei hochladen Pfarrhof St. Peter in Tweng
ObjektID: 63196
Status: § 2a
St.Peter 4
Standort
KG: St. Peter in Tweng
GstNr.: .55
Kath. Pfarrkirche hl. Petrus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Petrus
ObjektID: 63197
Status: § 2a

Standort
KG: St. Peter in Tweng
GstNr.: .57/1
Über Alter und Bau der Pfarrkirche lässt sich nichts genaueres feststellen. Sicher ist jedoch, dass es sich um eine sehr frühe Gründung handelt. Die älteste erhaltene Urkunde über Sankt Peter stammt aus dem Jahre 1212. In dieser beurkundet Erzbischof Eberhard II. am 12. April 1212 zu Friesach den Kauf des Gutes Tweng samt dem Patronatsrecht über die Kirche Sankt Peter durch Bischof Walter von Conrad von Maria Pfarr in Salzburg. Die Kirche ist nach der Chronik im Jahre 1481 gegen die Türken befestigt worden. In der Nacht vom 4. auf den 5. März 1951 ist die alte Bergkirche von Sankt Peter durch einen verheerenden Brand soweit zerstört worden, dass nur mehr eine Ruine stehen blieb. Ein halbes Jahr später setzten jedoch die Wiederaufbauarbeiten ein und am 26. Juli 1953 ist das wiedererstandene freundliche Bergkirchlein eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben worden. Beim Wiederaufbau hat man die Hauptmauern größtenteils instandsetzen können und dementsprechend ist die alte Form erhalten geblieben. Im Innenausbau hat man sich den heutigen Erfordernissen angepasst, jedoch den Charakter des Kirchleins gewahrt.
Alter Friedhof und gotischer Bau Datei hochladen Alter Friedhof und gotischer Bau
ObjektID: 113773
Status: § 2a

Standort
KG: St. Peter in Tweng
GstNr.: .57/2; 592

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Radenthein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 660.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 660 f.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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