Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ramsau (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ramsau enthält die vier denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ramsau im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld. Ein Objekt wurde per Bescheid, drei durch § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Forst-/Jagdhaus, ehem. Gaupmannsmühle
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Forst-/Jagdhaus, ehem. Gaupmannsmühle
ObjektID: 24900
Status: § 2a
Gaupmannsgraben 7
Standort
KG: Gaupmannsgraben
GstNr.: 117/6
Jäger- und Forsthaus des Stiftes Lilienfeld (urkundlich 1536 als Mühle), mehrtraktige Anlage, mächtiger zweigeschossiger Haupttrakt mit Walmdach über hakenförmigem Grundriss (mehrere Bauperioden), Anbauten und Wirtschaftstrakt
Kath. Pfarrkirche Mariae Empfängnis und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche Mariae Empfängnis und Friedhof
ObjektID: 24873
Status: § 2a
Oberdörfl 11
Standort
KG: Ramsau
GstNr.: .5; 30/2
Gotische Saalkirche Ende des 14. Jahrhunderts, leicht eingezogener Chor, steiles Schindeldach, 1837 westlich vorgestellter und 1899 bzw. 1905 erhöhter Fassadenturm, südliche Anbauten, teils gotisch, teils von der neogotischen Adaptierung durch Dominik Avanzo 1901-05, von Friedhof und Kirchhofmauer (östlich noch mittelalterlich?) umgeben, urkundlich 1342 Kirche (seit 1162 Filiale von Hainfeld), 1783 Pfarre, Stift Lilienfeld inkorporiert
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 24874
Status: § 2a
Oberdörfl 8
Standort
KG: Ramsau
GstNr.: .11
1871 angekauft und bis 1893 als Pfarrhof adaptiert, zweigeschoßiger kubischer Bau, im Kern 17. Jahrhundert, Walmdach
Huf- und Wagenschmiede
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Huf- und Wagenschmiede
ObjektID: 24871
Status: Bescheid
Unterdörfl 5
Standort
KG: Ramsau
GstNr.: .47
Wohnhaus, Schmiede mit Esse, historische Einrichtung und offener hölzerner Ständerbau-Beschlagsbrüce mit Ochsenstand, eingeschoßige Trakte in Formen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, um 1826 vermutlich Umbau

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. § 2a des Denkmalschutzgesetzes
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing