Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rangersdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rangersdorf enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Rangersdorf.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Margareta mit Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Margareta mit Friedhof
ObjektID: 62352
Status: § 2a
Lainach 137
Standort
KG: Lainach
GstNr.: .137; .138/1; 929/2
Der spätgotische Bau, der später barock umgestaltet wurde, wurde im Jahr 1521 eingeweiht. Er weist einen Chor mit 5/8-Schluss sowie einen Nordturm mit spitzbogigen Schallfenstern und einem barocken Zwiebelhelm auf. An der nördlichen Langhausseite befindet sich eine Wandmalerei des 19. Jahrhunderts, die den Heiligen Christophorus darstellt.

Das Langhaus, mit einer auf zwei Säulen ruhenden hölzernen Westempore, und der Chor sind flachgedeckt und werden durch einen abgefasten Triumphbogen verbunden. Das Deckengemälde stellt die Legenden der Heiligen Margareta und des Heiligen Silvesters dar. Durch ein Chronogramm werden diese Gemälde mit den Jahreszahlen 1757 und 1758 bezeichnet.

Der Hochaltar wurde um 1670 errichtet, das Mittelbild stammt aus der Mitte des 18. Jahrhundert. Die Schnitzfiguren des Altars stellen den Heiligen Michael und Schutzengel dar. Im Altaraufsatz befindet sich ein Medaillonbild des Heiligen Georg, Engelfiguren sowie Gottvater. Zeitgleich entstanden die Seitenaltäre, von denen der linke in einem von M. Rothschopf 1882 geschaffenen Bild den Heiligen Silvester darstellt. Der rechte Seitenaltar zeigt den Heiligen Florian. In den Brüstungsfeldern der um 1670 entstandenen Kanzel befinden sich Bilder der Evangelisten. Der Schalldeckel stammt aus der Zeit um 1700. Ende des 17. Jahrhunderts wurden die Konsolenfiguren der Heiligen Margareta und des Heiligen Josef geschaffen. In der Sakristei befinden sich ein barocker Sakristeischrank und eine Christusfigur mit den Leidenswerkzeugen.

In der Friedhofsmauer ist eine Grotte eingelassen, die eine spätbarocke weibliche Figur mit einem Lamm zeigt. Bei der dargestellten Heiligen dürfte es sich um die Heilige Agnes handeln.[2]

Kalvarienberg Datei hochladen Kalvarienberg
ObjektID: 107313
Status: § 2a
Witschdorf
Standort
KG: Lainach
GstNr.: 1209/3
Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus mit altem Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus mit altem Friedhof
ObjektID: 62780
Status: § 2a
Rangersdorf 55/1
Standort
KG: Rangersdorf
GstNr.: .55/1; 525
Hauptartikel: Pfarrkirche Rangersdorf
f1
Wallfahrtskirche am Marterle Datei hochladen Wallfahrtskirche am Marterle
ObjektID: 63700
Status: § 2a
Wenneberg
Standort
KG: Rangersdorf
GstNr.: .143
Hauptartikel: Wallfahrtskirche Marterle
f1
BW Datei hochladen Mauerspeicher
ObjektID: 34719
Status: Bescheid

Standort
KG: Rangersdorf
GstNr.: .56/2
Der Mauerspeicher, einer der ältesten bezeichneten gemauerten Kästen in Kärnten und aufgrund seiner Größe und Lage vermutlich ein Zehentkasten, ist ein freistehender, dreigeschossiger Bau im spätgotischem Stil. Bis auf die Nordseite, auf der noch der ursprüngliche spätgotische Putz mit eingeritzter Eckquaderung erhalten ist, sind alle Wandflächen mit Rieselputz aus dem 19. Jahrhundert versehen. Das spätgotische Steinportal ist abgefast, sein Türsturz ist mit der Jahreszahl 1502 bezeichnet.[3]
BW Datei hochladen Nischenbildstock, Ulrichsaltar
ObjektID: 107307
Status: § 2a
bei Tresdorf 2
Standort
KG: Tressdorf
GstNr.: 1142/3
Kath. Filialkirche hl. Ulrich Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 63478
Status: § 2a
Tresdorf 35, OG
Standort
KG: Tressdorf
GstNr.: .35
Die Filialkirche Heiliger Ulrich wurde im Jahr 1516 geweiht, ihr gegenwärtiges Aussehen als Saalkirche mit Chor mit einem 3/8-Schluss stammt jedoch vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude besitzt hochrechteckige Fenster und einen hölzernen Dachreiter, der von einem Zwiebelhelm gekrönt wird. Das dreiachsige Langhaus, welches mit einer Flachtonne überwölbt ist, mündet über einen rundbogigen, auf Pilastern ruhenden, Triumphbogen in den ebenfalls pilastergegliederten Chor. Letzterer wird von einem Gratgewölbe überdeckt. Die Decke des Langhauses zeigt Stuckrahmenfelder.

Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1748 und zeigt im Mittelbild den Kirchenpatron (Heiliger Ulrich) und im Oberbild die Heilige Familie. Die Schnitzfiguren stellen zwei Heilige Bischöfe, den Heiligen Johannes den Täufer, Maria sowie Engel dar. Beim linken Seitenaltar befinden sich Figuren vom Heiligen Sebastian und eine Schmerzensmanndarstellung, beim rechten eine Figur des Heiligen Ulrich. In einer Wandnische befindet sich eine Johannisschüssel. An der Brüstung der hölzernen Empore befinden sich fünf spätbarocke Passionsbilder.

Außerhalb der Kirche befindet sich eine große, volkstümliche Schnitzgruppe aus dem 18. Jahrhundert, die Christus und die beiden Schächer am Kreuz darstellen.[4]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

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Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Rangersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 440.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 668.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 971.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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