Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rechnitz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rechnitz enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Rechnitz, wobei drei Objekte per Bescheid sowie 17 Objekte nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Aussichtswarte
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Aussichtswarte
ObjektID: 8444
Status: § 2a
Am Geschriebenstein
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 5185
BW Datei hochladen Landessonderkrankenhaus und Heilstätte
ObjektID: 8443
Status: § 2a
Am Hirschenstein
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 5365
Hausberg Ödes SchlossBW Datei hochladen Hausberg Ödes Schloss
ObjektID: ArD-1-042
Status: Bescheid
Deutschmarkter Urbarialwald
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 5614/1
Evang. Pfarrhaus
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Evang. Pfarrhaus
ObjektID: 8438
Status: § 2a
Hochstraße 1
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 380
BW Datei hochladen Bartok-Mühle oder Stelzermühle
ObjektID: 8440
Status: Bescheid
Mühlbachgasse 1
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 1965
Jüdischer Friedhof Datei hochladen Jüdischer Friedhof
ObjektID: 8709
Status: § 2a

Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 1192
Ein Schutzbrief, der den Rechnitzer Juden erlaubte auf einem umschlossenen Friedhof ihre Toten zu begraben, war der Anlass, dass 1682 ein eigener jüdischer Friedhof angelegt wurde. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Friedhof, den ab 1827 eine Steinmauer umgab, durch Grundankäufe vergrößert, sodass das Friedhofsareal nunmehr 8215 m² ausmacht.

Bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert kam es zu Friedhofsschändungen, doch erst während der NS-Zeit ist es zu großen Zerstörungen gekommen. 1988 wurde der Friedhof von der Kultusgemeinde Graz seiner ursprünglichen Bestimmung entsprechend wieder instand gesetzt. Im November 1990 kam es bedauerlicherweise zu einer Friedhofsschändung. Die Täter konnten zur Verantwortung gezogen werden. Aus Sicherheitsgründen ist der jüdische Friedhof nicht öffentlich zugänglich.

BW Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 8446
Status: § 2a

Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 8810/2
Mariensäule an der Südausfahrt von Rechnitz neben dem Sportplatz.

Die schöne barocke Steinsäule stammt etwa aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Von wem sie errichtet wurde, ist nicht bekannt. Man nimmt an, dass diese Säule ursprünglich auf dem Hauptplatz gegenüber der Schlosseinfahrt aufgestellt war. Während der Kämpfe gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde die Madonna beschädigt und nach dem Krieg wieder instand gesetzt. Die letzte Restaurierung erfolgte im Jahre 1996.

Mariensäule Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 8447
Status: § 2a
Hauptplatz (vor Kirche)
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 8
Pietà - Mariensäule vor dem Hauptportal der katholischen Pfarrkirche Rechnitz.

Die Säule mit dem Standbild der „schmerzhaften Mutter“, umgeben von vier Engelfiguren auf Pfeilern, die ein schönes schmiedeeisernes Gitter verbindet, stammt ursprünglich aus den Jahren 1710/11. Sie wurde von der Familie Batthyány aus Dankbarkeit für das Erlöschen der Pest errichtet. Da die Säule durch einen starken Sturm arg beschädigt worden war, wurde sie am 1. Juli 1793 restauriert wieder aufgestellt.

Figurenbildstock hl. Josef Datei hochladen Figurenbildstock hl. Josef
ObjektID: 8448
Status: § 2a
Hauptplatz (hinter Kirche)
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 465
BW Datei hochladen Weinbergkapelle hll. Johannes und Paulus Märtyrer
ObjektID: 8452
Status: § 2a

Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 3568
BW Datei hochladen Fatimakapelle
ObjektID: 8454
Status: § 2a

Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 6549
Kath. Pfarrkirche hl. Katharina
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Kath. Pfarrkirche hl. Katharina
ObjektID: 8430
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 9
Hauptartikel: Katharinenkirche (Rechnitz)
f1
Evang. Pfarrkirche A.B.
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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 8432
Status: § 2a
Hochstraße
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 377
Friedhofskirche hll. Sebastian, Fabian und Florian Datei hochladen Friedhofskirche hll. Sebastian, Fabian und Florian
ObjektID: 8433
Status: § 2a
Günser Straße
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 10355
BW Datei hochladen Evang. Friedhofskapelle
ObjektID: 8434
Status: § 2a
Alois Gossi-Gasse
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 1091
Ehem. Kreuzstadel
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Ehem. Kreuzstadel
ObjektID: 8442
Status: § 2a
neben Geschriebenstein Straße (bei Fahrbahnsteiler)
Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 8822
Am südlichen Ortsrand von Rechnitz liegt der wegen seines kreuzförmigen Grundrisses so genannte Kreuzstadl.

Hier wurden in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 ca. 180 ungarischen Juden ermordet. Die Erschießung erfolgte durch den örtlichen Gestapoführer Franz Podezin und einigen Helfern. Trotz oftmaliger Suchgrabungen konnten die Gräber der Opfer bis heute nicht gefunden werden. 1993 wurde der Kreuzstadel von der Österreichisch – Israelischen Kultusgemeinde angekauft, um der Nachwelt als mahnendes Denkmal erhalten zu bleiben.

Zum Massaker von Rechnitz

BW Datei hochladen Burgruine Ödes Schloss
ObjektID: 8445
Status: Bescheid

Standort
KG: Rechnitz
GstNr.: 5614/1
Die Ruine Ödes Schloss liegt auf einem markanten Geländevorsprung oberhalb des Badesees im Faludital, und ist über einen markierten Fußweg bzw. eine Forststraße erreichbar.

Die Anlage bestand aus einem mächtigen Hochwerk, das von einem Ringgraben und einem Ringwall sowie einer Art Vorburg umgeben und nur aus nordwestlicher Richtung zugänglich war. Heute ist das alles verfallen und mit Hochwald bedeckt. Vom „Öden Schloss“ ist historisch belegt, dass es im Rahmen der „Güssinger Fehde“ des Grafen Iwan gegen Herzog Albrecht I. von Österreich und Steiermark im Jahre 1289 nach längerer Belagerung übergeben werden musste. Nach dem Friedensschluss mit dem ungarischen König Andreas III. wurde die Anlage auf Befehl Herzog Albrecht I. teilweise zerstört. Im 15. Jahrhundert kam es zu einer Einnahme durch Kaiser Friedrich III., zur Belagerung und Eroberung durch König Matthias Corvinus sowie zum Verkauf. Die Burg verlor in der Folge an Bedeutung, da im Ort das Schloss ausgebaut wurde. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ordnete die Komitatsverwaltung die Zerstörung des „Öden Schlosses“ an, um „Unterschlupfmöglichkeit für Diebsgesindel zu beseitigen“.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Rechnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing