Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried in der Riedmark

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried in der Riedmark enthält die 11 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Ried in der Riedmark.[1]

Bei der Verfassung der Beschreibungen der einzelnen Objekte wurden im Wesentlichen die Informationen der Homepage von Ried in der Riedmark[2] verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schlosskapelle Hl. Schutzengel Datei hochladen Schlosskapelle Hl. Schutzengel
ObjektID: 37972
Status: Bescheid
Marbach
Standort
KG: Marbach
GstNr.: .131
Die Schutzengelkapelle an der Südwestecke des Schlosses wurde von 1686 bis 1689 von Carlo Antonio Carlone errichtet.[3]

Siehe Hauptartikel Schloss Marbach

Schloss Marbach Datei hochladen Schloss Marbach
ObjektID: 19828
Status: Bescheid
Marbach
Standort
KG: Marbach
GstNr.: .131
Die Sonnenuhr an der Südfassade von Schloss Marbach ist mit Symbolen der Tierkreiszeichen versehen. Die Inschrift an der oberen Umrandung wurde anlässlich der Restaurierung 1991 vom Besitzer angebracht.[4]

Siehe Hauptartikel Schloss Marbach

Wirtschaftsgebäude Datei hochladen Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 78481
Status: Bescheid
Marbach
Standort
KG: Marbach
GstNr.: .131
Siehe Hauptartikel Schloss Marbach
Wohnhaus, ehemalige Schule Datei hochladen Wohnhaus, ehemalige Schule
ObjektID: 19825
Status: § 2a
Augustinerstraße 1
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: .5/2
Das Gebäude wurde von 1854 bis 1984 als Volksschule genutzt und wird seither als Wohngebäude genutzt.
Schloss Grünau Datei hochladen Schloss Grünau
ObjektID: 19827
Status: Bescheid
Grünau 1
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: 297; 298; 299; 300; 301; 302; 303
Das bereits 1212 erstmals urkundlich erwähnte Schloss Grünau liegt etwa einen Kilometer nördlich des Ortszentrums von Ried in der Riedmark. Im 17. Jahrhundert wird Schloss Grünau als dreiseitige und dreigeschossige blockartige Anlage mit spätmittelalterlichen und renaissancenen Elementen neu aufgebaut. Die Fassade stammt aus dem 18. Jahrhundert. An der Südwestecke befindet sich ein viergeschoßiger Turm.[5]

Siehe auch Hauptartikel Schloss Grünau

Wegkapelle Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 17838
Status: Bescheid
Grünau 1, nördlich
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: .40
Die 1764 erbaute spätbarocke Grünauerkapelle mit geschwungenem Giebel befindet sich etwa dreihundert Meter nördlich von Schloss Grünbach.[6]
Kindergarten Datei hochladen Kindergarten
ObjektID: 19823
Status: § 2a
Klostergasse 1
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: .155
Der Kindergarten befindet sich in einem ehemaligen Klostergebäude in der Klostergasse 1. Das Gebäude wurde vollständig renoviert.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 19826
Status: § 2a
Marktplatz 1
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: .1
Der Pfarrhof und das angeschlossene Pfarrheim bilden einen riesigen Gebäudekomplex. Stuckdecken im ersten Stock des Pfarrhofes dürften von Carlo Antonio Carlone stammen.
Kath. Filialkirche Mariä Himmelfahrt Datei hochladen Kath. Filialkirche Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 19813
Status: § 2a
Niederzirking
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: .337; 2782
Am 8. September 1123 wurde die im romanischen Stil erbaute Kirche in Niederzirkinbg geweiht. Etwa 1360 erfolgte der Umbau in einen frühgotischen Kirchenbau. 1470 wurde das Langhaus erweitert und 1523 ein polygonaler frühgotischer Chor mit Strebepfeilern neu gebaut. Der Turm an der Westfassade stammt aus 1671. Durch Carlo Antonio Carlone wurde 1694 mit der Barockisierung der Kirche begonnen. 1696 schenkte das Stift Sankt Florian der Kirche den nach wie vor in der Kirche befindlichen Hochaltar. Bei der Restaurierung der Kirche im Jahr 1985 wird das Altarbild „Maria und die 14 Nothelfer“ der 1786 abgerissenen Kirche in Marwach von einem Bauern aus der Umgebung erworben und in der Kirche aufgehängt. 1993 wird das Bild „Mariä Verkündigung“aufgehängt. An der Südwand werden Kopien von Bildern des Flügelaltars aus dem Jahr 1515 aufgehängt.[7]
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 19821
Status: § 2a
Ried in der Riedmark
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: 32
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs befindet sich östlich der Pfarrkirche Ried in der Riedmark.
Kath. Pfarrkirche Hl. Remigius Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Remigius
ObjektID: 19829
Status: § 2a
Ried in der Riedmark 4
Standort
KG: Ried in der Riedmark
GstNr.: .4
Die Arbeiten an der heutigen Pfarrkirche wurden 1432 begonnen und 1497 mit der Weihe durch Fürsterzbischof Christoph von Schachner aus Passau beendet. Der neugotische Kirchturm wurde 1864 errichtet.[8]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[9]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[10] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. Davon sind 6 per Verordnung und 5 per Bescheid des Bundesdenkmalamtes geschützt.
    • PDF Verordnung des Bundesdenkmalamtes betreffend den pol. Bezirk Perg, Oberösterreich
    • PDF Verordnung („2. Nachtragsverordnung“) des Bundesdenkmalamtes, betreffend die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien
    • PDF Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)
  2. Homepage von Ried in der Riedmark
  3. Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 186ff, ISBN 978-3-8549-9826-6
  4. Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 186ff, ISBN 978-3-8549-9826-6
  5. Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 185, ISBN 978-3-8549-9826-6
  6. Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 186, ISBN 978-3-8549-9826-6
  7. Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 189f, ISBN 978-3-8549-9826-6
  8. Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 176f, ISBN 978-3-8549-9826-6
  9. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  10. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623
  • Eckhard Oberklammer: Bezirk Perg – Kunst und Geschichte, Linz 2010, Seite 106 bis 124, ISBN 978-3-8549-9826-6
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