Liste der denkmalgeschützten Objekte in Riegersberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Riegersberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Riegersberg, wobei die Objekte durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 82507
Status: § 2a
Reinberg
Standort
KG: Reinberg
GstNr.: .83
Bei der zur Pfarre Vorau gehörenden Filialkirche hl. Nikolaus handelt es sich um die ursprüngliche Kapelle einer Ende des 12. Jahrhunderts erbauten Burg, die schon im 15. Jahrhundert verfiel. Von der Burg sind nur noch zwei Gräben und ein Turmrest erkennbar. Die Kirche ist ein frühgotischer Bau mit barocken Erweiterungen und wurde 1970/71 einer Gesamtrestauration unterzogen.

Das saalartige Kirchenschiff trägt eine Flachdecke, der eingezogene, quadratische Altarraum mit einem kräftigen Kreuzrippengewölbe auf Eckkonsolen stammt aus dem 14. Jahrhundert. Am Triumphbogen ist das Wappen des Stiftes Vorau angebracht. Außen an den Wänden des Schiffs gotische Konsolen eines ehemaligen Vordachs. Im Barock wurde eine Sakristei angebaut und Fenster und Türen verändert. Die Deckenmalerei stammt aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts und zeigt die Krönung Mariens und die hl. Dreifaltigkeit, unterhalb die Heiligen Ulrich, Markus und Nikolaus, sowie Putten im Chor. Noch vorhandene gotische Altarreste wurden ins Stift verbracht, Figuren der Apostelfürsten und 2 Heiligenbilder aus dem 18. Jahrhundert sind noch vorhanden.

Anlässlich der Restaurierung 1971 wurde ein neuer Altar aufgestellt sowie das Altarkreuz und die Sakristeitür vom akad. Maler Franz Weiss neu gestaltet.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Infotafel vor der Kirche
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing