Liste der denkmalgeschützten Objekte in Söding

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Söding enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Söding im steirischen Bezirk Voitsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Groß-Söding Datei hochladen Schloss Groß-Söding
ObjektID: 36243
Status: Bescheid
Stallhofnerstraße 42
Standort
KG: Großsöding
GstNr.: 25
Das Schloss wurde um 1563 durch Gotthard Schober neu gebaut, wahrscheinlich anstelle eines ritterlichen Hofes. In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde es umgestaltet. Der dreigeschoßige Block mit Walmdach und darauf sitzendem Dachreiter hat eine erkerartig vorspringende Eingangsachse. Im Süden ein Anbau mit Eckturm, auf beiden Seiten des Ehrenhofes ein- bis zweigeschoßige Wirtschaftsgebäude. In der Halle im Obergeschoß Wandmalereien vom Ende des 17. Jahrhunderts, die tanzende Musikanten in der Art der Commedia dell’arte darstellen. Sie wurden 1972 freigelegt und restauriert.

Die Schlosskapelle wurde 1687 erbaut und mit Stuck versehen. Aus der Grazer Burgkapelle wurden etwa aus dem Jahr 1600 stammende Freskenreske von Egyd de Rye hierher übertragen. Der Altar stammt etwa aus dem Jahre 1700 und zeigt ein Bild der Hl. Sippe, das mit Johann Veit Hauckh 1700 bezeichnet ist.

Kath. Filialkirche hl. Sebastian mit ehem. Friedhofsfläche Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Sebastian mit ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 119212
Status: § 2a
Kirchenweg 1
Standort
KG: Kleinsöding
GstNr.: .107; 1226
Hügelgräber PichlbergBW Datei hochladen Hügelgräber Pichlberg
ObjektID: ArD-6-125
Status: Bescheid
Pichlberg
Standort
KG: Pichling bei Mooskirchen
GstNr.: 45/2; 46/1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Söding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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