Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Martin bei Lofer

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Martin bei Lofer enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Salzburger Gemeinde Sankt Martin bei Lofer, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Ruine Saalegg
ObjektID: 76572
Status: § 2a

Standort
KG: Obsthurn
GstNr.: 23/1
Vom Lamprechtsofenloch abwärts ist am linken Ufer der Saal(ach) der Schlösslwald. 150 Meter hoch droben stand einst in diesem Walde die stolze Ritterburg Saalegg. Man sieht noch eine Eckmauer von dem einst so hohen Turm. Die Burg stand auf einem ganz steilen Felsenriff. Erbaut dürfte diese Burg um etwa 1200 worden sein.[1]
Kastenkreuz
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Kastenkreuz
ObjektID: 76587
Status: § 2a
Kirchental
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: 507/2
Kruzifix
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Kruzifix
ObjektID: 76588
Status: § 2a
Kirchental
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: 472/1
Regenshaus/Priesterhaus
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Regenshaus/Priesterhaus
ObjektID: 7480
Status: Bescheid
Kirchental 1
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .74
Für die vielen wallfahrenden Priester musste ein Unterkunft geschaffen werden. In der ersten Zeit wurden sie vielfach im Pfarrhof St. Martin untergebracht. Aber von da ist ein weiter Weg bis Kirchental. Darum wurde 1691-1694 das Regenshaus erbaut. Der stattliche Bau war von Anfang an nicht nur als Unterkunft für die Seelsorger an der Wallfahrtskirche gedacht, sondern sollte dem Priesterhaus in Salzburg angegliedert sein und auch als Alterssitz für ausgediente Priester sowie als Bildungsstätte dienen.[1]
Mesnerhaus
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Mesnerhaus
ObjektID: 7481
Status: Bescheid
Kirchental 2
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .75

Vom Mesnerhaus konnte ich nur erfahren, dass es 1751 errichtet wurde.
Wirtshaus
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Wirtshaus
ObjektID: 7482
Status: Bescheid
Kirchental 3
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .78
Das Wirtshaus wurde bereits 1711 errichtet und anfangs vom St. Martiner Wirt Hans Flatscher bewirtschaftet.

Seit 1938 gehört das Gasthaus mit den beiden Herbergshäusern den Herz-Jesu-Missionaren von Liefering, die die Wallfahrt auch wieder zu hoher Blüte brachten.[1]

Stöckl (ehem. Herbergshaus)
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Stöckl (ehem. Herbergshaus)
ObjektID: 7483
Status: Bescheid
Kirchental 4
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .80
Villa (ehem. Herbergshaus)
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Villa (ehem. Herbergshaus)
ObjektID: 7484
Status: Bescheid
Kirchental 5
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .79
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 61084
Status: § 2a
Sankt Martin bei Lofer
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .37/1; 548
Eine erste Kirche dürfte bereits um etwa 1000 gestanden haben. Wie diese ausgeschaut hat ist aber nicht mehr zu erkunden.

Die jetzige Kirche wurde 1480 erbaut. 1675 wurde sie erweitert. Der Turm war früher auf der Südseite. Er war aber 1647 schon so baufällig, dass er mit Eisen zusammengehalten werden musste. 1699 war er aber nicht mehr zu retten. Er wurde abgetragen und an der Westseite über dem Kirchenportal neu erbaut. Die vier Glocken aus Bronzeguss wurden 1955 angeschafft.[1]

Schloss Grubhof und Steinfigur im Park
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Schloss Grubhof und Steinfigur im Park
ObjektID: 35773
Status: Bescheid
Sankt Martin bei Lofer 2
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .14/1
Die ersten Daten über den Grubhof sind im Stift Berchtesgaden 1325 zu finden. Die Familie Gruber saß auf dem Gut, von der es seinen Namen hat. Es war ein hochfürstliches Lehen. 1540 kam die adelige Familie Ritz aus Saalfelden auf den Ansitz, der dadurch zu einem Edelsitz wurde. 1712 ging dieser durch Heirat an die Familie Baron von Motzl über. Diese blieb bis 1816 und es folgten weitere Eigentümer. 1830 wurde der Besitz vom bayrischen Forstamt angekauft. 1868 ging es an den Landwirt Josef Faistauer über und von diesem kaufte es 1890 der Industrielle Hermann Schmidtmann.[1]
Wirtschaftsgebäude des Schlosses Datei hochladen Wirtschaftsgebäude des Schlosses
ObjektID: 35774
Status: Bescheid
Sankt Martin bei Lofer 32
Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .14/2
Torstöckl/Pförtnerhäusl Datei hochladen Torstöckl/Pförtnerhäusl
ObjektID: 98076
Status: § 2a

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: 509
Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal
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Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal
ObjektID: 7485
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .71
Hauptartikel: Maria Kirchental
f1
Wirtschaftsgebäude Datei hochladen Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 7486
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .72
Werkstatt (ehem. Waschhaus)
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Werkstatt (ehem. Waschhaus)
ObjektID: 7487
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .73
Gartenhaus (Einsiedelei) Datei hochladen Gartenhaus (Einsiedelei)
ObjektID: 7488
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .76
Armenhäusl (Büchsenhäusl) Datei hochladen Armenhäusl (Büchsenhäusl)
ObjektID: 7489
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .77/1
Kiosk (Standln)
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Kiosk (Standln)
ObjektID: 7490
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: .77/2; .77/3; .77/5; .77/6; .77/4
Brunnenhaus Datei hochladen Brunnenhaus
ObjektID: 7491
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Martin
GstNr.: 504/1
Anstelle des Brunnenhauses sieht man derzeit nur ein mit einer Plane abgedecktes Fundament (siehe Bild). Das Gebäude stand kurz vor dem Einsturz, weshalb es Anfang Oktober 2011 abgetragen werden musste. Die Neuaufstellung wird wahrscheinlich im 1. Halbjahr 2012 erfolgen.
Datei hochladen Bayerisches Forstamt
ObjektID: 76562
Status: Bescheid

seit 2012

St. Martin 20
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: St. Martin
GstNr.: .25

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Martin bei Lofer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e  Josef Lahnsteiner: Mitterpinzgau – Saalbach, Saalfelden, Lofer. Selbstverlag, Hollersbach 1962.
  2. Salzburg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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