Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter am Ottersbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter am Ottersbach enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Peter am Ottersbach im steirischen Bezirk Radkersburg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Ortskapelle Maria Hilf Datei hochladen Ortskapelle Maria Hilf
ObjektID: 5464
Status: § 2a

Standort
KG: Edla
GstNr.: .35
Hügelgräberfeld SilberbergBW Datei hochladen Hügelgräberfeld Silberberg
ObjektID: ArD-6-142
Status: Bescheid
Silberberg
Standort
KG: Entschendorf
GstNr.: 970; 972; 973
Kreuzerhöhung (Kalvarienbergkirche) Datei hochladen Kreuzerhöhung (Kalvarienbergkirche)
ObjektID: 5522
Status: § 2a
Kalvarienberg
Standort
KG: St. Peter am Ottersbach
GstNr.: .160; 1213; 99/3
Die kleine Kirche auf steiler Anhöhe mit Fassadentürmchen und zweijochigem Schiff stammt etwa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Am Gewölbe befinden sich einfache Dekorationsmalereien und Putten. Auf dem Altar ein Rokokotabernakel aus der Zeit gegen 1770, dahinter eine gemalte Pietà und Engel. Die Glocke wurde von Claudius Aubert 1620 gegossen.

Vor der Kirche einige unzusammenhängende Steinfiguren des Johann Nepomuk, des reuigen Petrus, der Maria Magdalena und des Johannes vor einer Kreuzigung aus dem 18. Jahrhundert.

Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 5456
Status: § 2a
Petersplatz 1
Standort
KG: St. Peter am Ottersbach
GstNr.: .25/3
Friedhofskapelle Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 5460
Status: § 2a

Standort
KG: St. Peter am Ottersbach
GstNr.: .187
Kath. Pfarrkirche, St. Peter Datei hochladen Kath. Pfarrkirche, St. Peter
ObjektID: 5455
Status: § 2a

Standort
KG: St. Peter am Ottersbach
GstNr.: .26
Der spätgotische Bau wurde im 18. Jahrhundert erneuert, Datum 1770 an der Westfront. Die Pfarre besteht seit 1782. Das vierjochige Langhaus ist mit einem Kreuzgratgewölbe gedeckt, ruhend auf Gurten auf Pilastern. Der einjochige eingezogene Chor mit 3/8-Schluss ist mit 1515 datiert, aus der gleichen Zeit der Turm an der Nordseite des Chors, mit gotischen Fenstern und Traufgesimsen. Der Turm ist aus Bruchsteinen und Quadern zusammengesetzt. Zwei rechteckige Seitenkapellen am vierten Joch, die südliche mit 1852 datiert. Der Orgelchor mit seiner vorschwingenden Brüstung ist spätbarock. Das Fresko der Schlüsselübergabe an Petrus ist mit Simon Pregatter 1836 bezeichnet.

Die spätbarocke Einrichtung stammt aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts, das Hochaltarbild von Ludwig Kurz-Goldenstein aus dem Jahre 1931.

Figurenbildstock Datei hochladen Figurenbildstock
ObjektID: 5457
Status: § 2a

Standort
KG: St. Peter am Ottersbach
GstNr.: .26
Die beiden Steinfiguren der Apostel Petrus und Paulus bei der Pfarrkirche stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, das Kruzifix dazwischen aus dem 19. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 5479
Status: § 2a
vor Wittmannsdorf 5
Standort
KG: Wittmannsdorf
GstNr.: 1378/1
Die Mariensäule stammt aus dem Jahr 1856.
Industriemühle, Sixt-Mühle Datei hochladen Industriemühle, Sixt-Mühle
ObjektID: 5477
Status: Bescheid
Wittmannsdorf 14
Standort
KG: Wittmannsdorf
GstNr.: .66/1; .66/2
Die Mühle wurde als Getreidemühle in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet, der Ottersbach wurde dafür künstlich verlegt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte der Einbau einer Ölmühle. Der außen zweigeschoßige Bau hat innen vier Ebenen mit Holzstützen und verfügt über eine fast vollständig erhaltene Einrichtung (Walzenstuhl, Getreidewinde, Sackstützen usw.) einschließlich des ursprünglichen Antriebs über die Hauptwelle im Keller und die Transmissionsriemen und -wellen zu den Maschinen in den verschiedenen Geschoßen.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Peter am Ottersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Sixtmühle. Bundesdenkmalamt, abgerufen am 28. Dezember 2011.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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