Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Stefan im Gailtal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Stefan im Gailtal enthält die 19 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Stefan im Gailtal.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Schloss Bichlhof
ObjektID: 21334
Status: Bescheid
Bichlhof 1
Standort
KG: Hadersdorf
GstNr.: 476/1
Dass sich auf einem Plateau über dem Gailtal befindliche Schloss, wurde früher auch Aichbichl genannt. Einer Überlieferung nach soll das Gebäude einem der drei Söhne des Bartlmä Viertalers (freiherrliche Linie der Familie Aichelburg) zugefallen sein. Urkundlich wurde das Schloss erst im Jahr 1660 als im Besitz eines Ferencz Gregoritsch stehend erwähnt. Es folgte ein häufiger Besitzerwechsel, bis es schließlich wieder den Aichelburgs zufiel (bis 1929). Beim heutigen Gebäude handelt es sich um einen stöcklartigen Edelmannsitz des 18. Jhs. mit einer Hauptfront die Richtung Südsüdost ausgerichtet ist. Der zweigeschossige Bau mit 5:3 Fensterachsen und einem Walmdach stammt um das Jahr 1600. Über dem rundbogigen Eingangstor befinden sich Zwillingsfenster. Die Vorhalle weist ein Kreuzgewölbe auf. Der ursprüngliche Baucharakter wurde durch einen neueren Umbau größtenteils verändert.[2]
BW Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 21335
Status: Bescheid
bei Bichlhof 1
Standort
KG: Hadersdorf
GstNr.: .61
BW Datei hochladen Hofharpfe bei Mente
ObjektID: 21333
Status: Bescheid

seit 2012

Hadersdorf 5, bei
Standort
KG: Hadersdorf
GstNr.: 9/1
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Lucia und Jodokus
ObjektID: 21332
Status: § 2a
in Tratten
Standort
KG: Hadersdorf
GstNr.: .33
BW Datei hochladen Mauerspeicher Lindenschmied/Enzi
ObjektID: 21341
Status: Bescheid

seit 2012

Köstendorf 25, bei
Standort
KG: Köstendorf
GstNr.: .92
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Papst Stephan
ObjektID: 21342
Status: § 2a
St Steben ob Köstendorf
Standort
KG: Köstendorf
GstNr.: .7
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Anton
ObjektID: 21343
Status: § 2a
auf der Windischen Höhe
Standort
KG: Matschiedl
GstNr.: .47
Kath. Pfarrkirche hl. Paulus
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Kath. Pfarrkirche hl. Paulus
ObjektID: 21345
Status: § 2a
St. Paul
Standort
KG: St. Paul
GstNr.: .35
f1
BW Datei hochladen Burgruine Aichelburg mit Gedenksäule
ObjektID: 21326
Status: Bescheid

Standort
KG: St. Stefan
GstNr.: 534/4
Die Burgruine Aichelburg wurde 1307 als Turm im Besitz des Grafen Heinrich von Görz urkundlich erwähnt. Im Jahr 1432 erfolgte die erstmalige urkundliche Bezeichnung als "Aichelburg". Die Burg wurde vor 1460 von Kaiser Friedrich III eingenommen und zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte um 1480 durch Lienhart Platzer. Im Jahr 1500 wurde sie von Kaiser Maximilian I. an Christoph Viertaler verliehen, welcher der Begründer der Familie Aichelburg wurde. Die Familie wurde 1655 in den Freiherrenstand und 1787 in den Grafenstand erhoben. Im Jahr 1516 wurde die Burg durch einen Brand zerstört, anschließend jedoch wieder aufgebaut. Von der Burg, welche im Jahr 1691 (vermutlich aufgrund eines Erdbebens ein Jahr zuvor) endgültig aufgegeben wurde, sind noch die Ringmauer und Reste der Türme erhalten.[2]
Schuster-Haus-Kapelle
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Schuster-Haus-Kapelle
ObjektID: 21330
Status: Bescheid
bei Bodenhof 4
Standort
KG: St. Stefan
GstNr.: 56/3
Die Kapelle, ein kleiner barocker Bau über quadratischen Grundriss, ist im Inneren kreuzgratgewölbt. Die Wandgemälde in rundbogigen Nischen zeigen die Muttergottes, den heiligen Florian und einen heiligen Bischof.[3]
Schloss Bodenhof Datei hochladen Schloss Bodenhof
ObjektID: 21331
Status: Bescheid
Bodenhof 5, 7
Standort
KG: St. Stefan
GstNr.: 76
Hauptartikel: Schloss Bodenhof
f1
BW Datei hochladen Kalvarienbergkapelle und Kreuzwegstationen
ObjektID: 21324
Status: § 2a

Standort
KG: St. Stefan
GstNr.: .93
Die Kalvarienbergkapelle wurde im Jahr 1771 errichtet. Der Hauptraum ist auf quadratischem Grundriss mit abgerundeten Ecken erbaut und mündet in einen halbrunden Chor mündet. Dahinter befindet sich ein weiterer Kapellenraum der in 3 Seiten des Achtecks schließt. Die Kapelle besitzt einen schlanken, hölzernen Dachreiter und eine spätbarocke Lisenengliederung. Der Innenraum wird von einem Spiegelgewölbe überwölbt. Der Triumphbogen ist flachbogig. Der Hauptaltar zeigt eine geschnitzte Kreuzigungsgruppe vor einem gemalten Landschaftshintergrund, der Golgotha und Jerusalem darstellt, sowie Gottvater mit Engeln in den Wolken. Seitlich des Altares befinden sich felsengrottenartig gerahmte Türen, die in den ehemaligen Heiliggrabraum führen. Die Kreuzwegstationen stammen aus dem Jahr 1766 und wurden 1991 restauriert.[4]
Bildstock, Armesünderkreuz
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Bildstock, Armesünderkreuz
ObjektID: 21328
Status: § 2a
St. Stefan
Standort
KG: St. Stefan
GstNr.: 1483/1
Der spätgotische Bildstock (einer der wenigen in Kärnten) befindet sich am Südende des Dorfes und ist ein Breitpfeiler auf Sockel mit markantem, schindelgedeckten Pyramidendach. In den vier spitzbogigen Nischen befinden sich Wandmalereien, die Urban Görtschacher zugeschrieben werden, ehemalige Bezeichnung 1499 und Ritzinschrift aus dem 16. Jh. (heute übermalt); Kreuzigung mit Maria und Johannes, hl. Michael (Norden); hl. Christophorus (Westen); Madonna auf der Mondsichel in Mandorla, Verkündigung (Süden); Martyrium des hl. Stephanus und Evangelistensymbole (Osten).[2][5]
Kath. Pfarrkirche hl. Stephanus
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Kath. Pfarrkirche hl. Stephanus
ObjektID: 21329
Status: § 2a
St. Stefan
Standort
KG: St. Stefan
GstNr.: .54
f1
BW Datei hochladen Sonstige bäuerliche Bauten, Harpfe Schumi
ObjektID: 21336
Status: Bescheid
bei Vorderberg 12
Standort
KG: Vorderberg
GstNr.: 963; 964
Wegkapelle Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 21337
Status: Bescheid
nordöstlich von Vorderberg 71
Standort
KG: Vorderberg
GstNr.: 1318/1
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 21339
Status: § 2a
Vorderberg 77
Standort
KG: Vorderberg
GstNr.: .33
Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
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Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 21340
Status: § 2a
Vorderberg
Standort
KG: Vorderberg
GstNr.: .35
Mitten im Ort gelegen. 1493 oder 1498 gewesener Rest laut Inschrift am Turm 1803, 1863. Kleiner spätgotisch gedrungener Bau mit mächtigem Turm, Langhaus barock verändert. 1994 Außenrestaurierung. Wiederherstellung des Fassadendekors von 1803. Innenrestaurierung 1996.
Kath. Filialkirche Unsere liebe Frau im Graben (Maria im Graben)
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Kath. Filialkirche Unsere liebe Frau im Graben (Maria im Graben)
ObjektID: 21338
Status: § 2a
Vorderberg
Standort
KG: Vorderberg
GstNr.: .109
f1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Stefan im Gailtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 61.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 826.
  5. Armesünder Kreuz Sankt Stefan im Gailtal. kleindenkmaeler.at. Abgerufen am 17. September 2012.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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