Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seggauberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seggauberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Seggauberg im steirischen Bezirk Leibnitz, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Höhensiedlung am FrauenbergBW Datei hochladen Höhensiedlung am Frauenberg
ObjektID: ArD-6-120
Status: Bescheid
Frauenberg
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 105; 117/1; 118
Tempel und Höhensiedlung am Frauenberg Datei hochladen Tempel und Höhensiedlung am Frauenberg
ObjektID: ArD-6-121
Status: Bescheid
Frauenberg
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .12; 3; 4/1; 68/1; 68/2; 68/3; 75; 78/4; 79/1; 79/2; 80; 83; 89/1; 89/3; 95/1; 95/4; 95/5; 95/6; 96/3; 106; 109; 112/1; 112/2; 116/1
Spätantikes Gräberfeld und latènezeitliches HeiligtumBW Datei hochladen Spätantikes Gräberfeld und latènezeitliches Heiligtum
ObjektID: ArD-6-122
Status: Bescheid
Frauenberg
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 186; 187/1; 187/3; 187/4; 188/1; 188/2; 188/3; 188/4; 188/5; 189
Kalvarienberg/Kreuzweg Frauenberg, Erste, Zweite, Dritte Stationskapelle, Figurengruppe, Kreuzigungsgruppe Datei hochladen Kalvarienberg/Kreuzweg Frauenberg, Erste, Zweite, Dritte Stationskapelle, Figurengruppe, Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 100649
Status: § 2a
Seggauberg
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 165; 93/3; 172/1; 657
Kath. Filialkirche Mariae Himmelfahrt am Frauenberg und Friedhof
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Kath. Filialkirche Mariae Himmelfahrt am Frauenberg und Friedhof
ObjektID: 83176
Status: § 2a
Seggauberg
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .1; 1
Waldkapelle Maria Linden Datei hochladen Waldkapelle Maria Linden
ObjektID: 83144
Status: § 2a
Seggauberg
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Seggauberg
GstNr.: 160
Die Waldkapelle Maria Linden wurde zur Erinnerung an die Türkenkämpfe 1841 als halboffene Rotunde mit dorisch kannelierten Säulen und Schmiedeeisengitter erbaut.[2]
Hochschloss mit Landesgerichtstrakt
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Hochschloss mit Landesgerichtstrakt
ObjektID: 57585
Status: Bescheid
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .23
Hauptartikel: Schloss Seggau
Unteres Schloss samt Zubauten
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Unteres Schloss samt Zubauten
ObjektID: 74251
Status: Bescheid
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .23; 150/1; 159
Hauptartikel: Schloss Seggau
Ehem. Torturm
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Ehem. Torturm
ObjektID: 74252
Status: Bescheid
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .23
Hauptartikel: Schloss Seggau
Befestigungsanlage
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Befestigungsanlage
ObjektID: 74257
Status: Bescheid
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .23; 153; 154; 156; 158
Hauptartikel: Schloss Seggau
Gartenbaudenkmale
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Gartenbaudenkmale
ObjektID: 74261
Status: Bescheid
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .28; 150/1
Hauptartikel: Schloss Seggau
Hochschloss - Vizedomhaus
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Hochschloss - Vizedomhaus
ObjektID: 83171
Status: Bescheid
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .23
Hauptartikel: Schloss Seggau
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74271
Status: Bescheid
bei Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 150/2
Jägerhaus mit Nebengebäude Datei hochladen Jägerhaus mit Nebengebäude
ObjektID: 74267
Status: Bescheid
Seggauberg 2
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .26; .27
Schloss Polheim Datei hochladen Schloss Polheim
ObjektID: 74273
Status: Bescheid
Seggauberg 3
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .21
Das Schloss Polheim war bis 1369 Ansitz der Herren von Leibnitz, bis 1575 Ansitz der Polheim.

Der unregelmäßige Zweiflügelbau der Spätrenaissance stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. 1693 wurde ein Teil des Schlosses abgetragen. Zweigeschoßige Arkaden, die Säulen im Erdgeschoß mit ionischen Kapitellen, im Obergeschoß in der Art romanischer Knospenkapitelle ähnlich denen im Schloss Ehrenhausen, einfaches Renaissanceportal auf der Westseite. Der Leibnitzer Bildhauer Wilhelm Storer gestaltete 1693 das Wappen von Bischof Rudolf Joseph Graf Thun an der Nordseite.[2]

Volksschule (ehem. Granarium) Datei hochladen Volksschule (ehem. Granarium)
ObjektID: 74275
Status: Bescheid
Seggauberg 5
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .20
Gasthaus, Schlosskeller Datei hochladen Gasthaus, Schlosskeller
ObjektID: 83146
Status: § 2a
Seggauberg 6
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 170
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 83180
Status: § 2a
Seggauberg 16
Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: .11
Figurenbildstock Schmerzhafte Maria
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Figurenbildstock Schmerzhafte Maria
ObjektID: 83181
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Seggauberg
GstNr.: 1
Stiegenaufgang und Verkündigungsgruppe
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Stiegenaufgang und Verkündigungsgruppe
ObjektID: 83183
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 1; 649/1
Friedhofsportal mit Immaculatastatue
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Friedhofsportal mit Immaculatastatue
ObjektID: 83187
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 1
Bildstock Fischer Datei hochladen Bildstock Fischer
ObjektID: 83193
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 566/28
Steinrelief hl. Petrus Datei hochladen Steinrelief hl. Petrus
ObjektID: 83229
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Seggauberg
GstNr.: 673
Die Steinfigur des hl. Petrus am Sulmsee stammt von H. Schaggl aus dem Jahre 1969.[2]
Bildstock Müllerkreuz und Grabhügel Datei hochladen Bildstock Müllerkreuz und Grabhügel
ObjektID: 83145
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 632
Figurenbildstock Muttergottes Datei hochladen Figurenbildstock Muttergottes
ObjektID: 83158
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 165
Die Steinstatue an der Sulmbrücke ist mit 1753 datiert und wird dem Leibnitzer Bildhauer Caspar Puchheim zugeschrieben.[2]
Friedhofskapelle hl. Antonius / Kriegerdenkmal Datei hochladen Friedhofskapelle hl. Antonius / Kriegerdenkmal
ObjektID: 83179
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 1
BW Datei hochladen Hügelgräber
ObjektID: 99905
Status: § 2a

Standort
KG: Seggauberg
GstNr.: 648/1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Seggauberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d  Kurt Woisentschläger, Peter Krenn, Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 522.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing