Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sigleß

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sigleß enthält die drei denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sigleß, wobei alle Objekte nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bildstock, Olramkreuz
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Bildstock, Olramkreuz
ObjektID: 18935
Status: § 2a
Heideäcker (bei Weggabelung)
Standort
KG: Sigleß
GstNr.: 1983
Der Bildstock ist eine Tabernakelsäule am Weg von Sigleß Richtung Zemendorf auf dem Höhenrücken, der das Gemeindegebiet im Osten gegen das Wulkatal abschließt. Er trägt eine Inschrift mit der Jahreszahl 1630.
Kath. Pfarrkirche Zu Allerheiligen Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Zu Allerheiligen
ObjektID: 18936
Status: § 2a
Kirchenallee 5
Standort
KG: Sigleß
GstNr.: 225
Die Kirche wurde 1913 neu erbaut, ältere Teile wurden mitverwendet. Eine Kirche aus der Barockzeit, die 1733 geweiht und 1865 umgebaut wurde, ist dokumentiert. Das bestehende Kirchengebäude wurde 1974 restauriert. Die Fassade ist klassizistisch, der Hochaltar stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Zwei barocke Holzfiguren des hl. Rochus und des hl. Sebastian stammen aus dem 18. Jahrhundert, ebenso der Taufstein. An der Südwand der Kirche befindet sich eine Vitrine aus der Rokoko-Zeit mit einer Holzstatuette des Mariazeller Gnadenbildes, das in die Zeit um 1760/1770 datiert wird.
Marienkapelle Datei hochladen Marienkapelle
ObjektID: 18934
Status: § 2a
Weinberggasse/Am Mühlfeld
Standort
KG: Sigleß
GstNr.: 224/2
Die Kapelle ist ein kleiner Giebelbau, sein Standbild eine Pietà. Es wird in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts datiert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Adelheid Schmeller-Kitt: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Burgenland. Hrsg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes. Verlag Anton Schroll. 2. verbesserte Auflage Wien 1980. ISBN 3-7031-0493-7. Seite 287.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sigleß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing