Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sittersdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sittersdorf enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sittersdorf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Andreas Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Andreas
ObjektID: 68253
Status: § 2a
Altendorf
Standort
KG: Altendorf
GstNr.: .17
Südlich der Ortschaft auf Plateau am Nord-Hang des Sagerberges. Urkundlich 1441 erwähnt. - Kleiner spätgotischer Bau, vermutlich nach 1578 genenntem Vorgängerbau, „alt purkssta ... gleich ob Altendorf“. An zwei Turmgiebeln Jahreszahl 1739, bezieht sich auf Blitzschlag und darauf folgende Restaurierung 1995, 1997 Außenrestaurierung. - Strebepfeiler am Chor polygonal, am Langhaus zweistufig. Gotischer Turm mit Spitzhelm an der Süd-Seite, daran anschließend barocker Kapellenanbau, kreuzgratgewölbt. Rundbogiges gotisches Südportal mit Eisenplattentür, profiliertes Nord-Portal mit Kielbogen. 1997 Rekonstruktion der sehr bemerkenswerten Architekturpolychromie mit Eckquadern, Zackenfriesen, Fensterumrahmungen, großen Rundmedaillons mit Zirkelmotiven der Farbigkeit Mitte des 17. Jahrhunderts.
Kath. Filialkirche hll. Andreas und Ulrich Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Andreas und Ulrich
ObjektID: 81516
Status: § 2a
Rückersdorf
Standort
KG: Rückersdorf
GstNr.: .23
Urkundlich 1154 erwähnt. Kleiner, im Kern romanischer Bau mit Dachreiter. Innenrestaurierung 1999. Gemauerter Vorbau an der West-Seite des Langhauses mit gotischem Spitzbogenportal. Südlicher Sakristeianbau mit gotischem Rundbogenportal. - An der südlichen Außenwand Christophorusfresko, 19. Jahrhundert, bezeichnet Skuk. - Flachgedecktes Schiff. Über dem Triumphbogen Bezeichnung 1876. Quadratischer, flachgewölbter Chor. Sakristei zweijochig, barock gewölbt.
Karner Datei hochladen Karner
ObjektID: 81567
Status: § 2a
Sittersdorf
Standort
KG: Sittersdorf
GstNr.: .4/2
Der südlich der Pfarrkirche gelegene Karner ist im Kern ein romanischer Bau aus der Mitte des 12. Jahrhunderts mit einem runden Kuppelgewölbe. Das ursprüngliche Portal ist mittlerweile vermauert und wurde durch einen südlichen Eingang ersetzt.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Helena und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Helena und Friedhof
ObjektID: 62942
Status: § 2a
Sittersdorf
Standort
KG: Sittersdorf
GstNr.: .4/1; 3/4
Urkundlich 1154 erwähnt. Von mächtigen, breiten geböschten Pfeilern gestützt, von einer Friedhofsmauer umgeben und mit dem Pfarrhof durch eine Brücke verbunden. Mittelgroßer, im Kern romanischer Bau, ursprünglich einschiffig, flachgedeckt, mit gotischem Chor; durch Veränderungen im 17. Jahrhundert dreischiffig. Vorgestellter westlicher Fassadenturm, Inschrift 1690, 1865 erhöht und mit Wandvorlagen gegliedert. Im Turmerdgeschoß Rundmedaillon von römerzeitlichem Grabbau mit Porträtbüste eines Mannes; frühes zweites Jahrhundert nach Christus. (CSIR II/2, 1972, 111).
Gruftkapelle Orsini-Rosenberg Datei hochladen Gruftkapelle Orsini-Rosenberg
ObjektID: 68254
Status: § 2a
Pfannsdorf
Standort
KG: Sonnegg
GstNr.: .50/2
Die westlich der Kirche St. Filippen ob Sonegg gelegene Gruft für die Familie Orsini-Rosenberg wurde in den Jahren 1812 bis 1817 errichtet. Die figürlichen Glasgemälde tragen die Bezeichnung Gottlob Mohn (Wien) und stammen aus den Jahren 1819 und 1820.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Philippus/St. Filippen ob Sonnegg und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Philippus/St. Filippen ob Sonnegg und Friedhof
ObjektID: 68256
Status: § 2a
Tichoja
Standort
KG: Sonnegg
GstNr.: .50/1; 711/2
Am Südrand erhöht gelegen, von Friedhofsmauer umgeben. Urkundlich 1329 erwähnt. Im 14. und 16. Jahrhundert erneuert, im Kern jedoch romanischer Bau. 1994-96 Gesamt-Außenrestaurierung. Wiederherstellung der Architekturpolychromie des 16. Jahrhunderts. - Mächtiger West-Turm mit gekuppelten romanischen Schallfenstern, achtseitiger Spitzhelm. An der Chor-Nord-Seite zweigeschoßiger barocker Anbau (Sakristei und Oratorium). Gotisches Nord-Portal zum Langhaus vermauert. Ini der Turmvorhalle Fragment einer gotischen Steinmadonna (Kopf mit Schulterpartie und Kind ergänzt) Mitte des 14. Jahrhunderts.
Kath. Filialkirche hl. Maria Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Maria
ObjektID: 49611
Status: Bescheid
Pfannsdorf
Standort
KG: Sonnegg
GstNr.: .17/2
Im Ortskern von Pfannsdorf. Kleiner einschiffiger, späthistorischer Bau 1881-82 von Johann Martinelle, Weihe 1882. Vorgestellter West-Turm mit achtseitigem Glockengeschoß. Langhaus tonnengewölbt, durch Gurten und Pilaster dreijochig gegliedert; Rundapsis. Empore mit gerader Brüstung und gemalter Balustrade; Chor mit Bandelwerk ausgemalt. - Säulen-Ädikulaaltar 19. Jahrhundert, spätbarocker Tabernakel, spätgotische Marienstatue (Madonna im Ährenkleid) um 1470, flankiert von Figuren heilige Barbara und Katharina. - Vortragekreuz mit barock farbig gefasstem Kruzifix.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

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Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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