Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Egyden am Steinfeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Egyden am Steinfeld enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Egyden am Steinfeld im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen. 11 Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Barocke Portalanlage Datei hochladen Barocke Portalanlage
ObjektID: 31697
Status: § 2a
Puchberger Straße, Gerasdorf 1-2
Standort
KG: Gerasdorf am Steinfelde
GstNr.: 517/2
Barocke Portalanlage einer 1963 geschleiften Schlossanlage, die im Kern aus dem Mittelalter stammte und im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut wurde. Am Standort des ehemaligen Schlosses befindet sich die Sonderstrafanstalt für Jugendliche.
Bauernhaus Datei hochladen Bauernhaus
ObjektID: 128876
Status: Bescheid
Lindenplatz 3
Standort
KG: Neusiedl am Steinfelde
GstNr.: .4
Dreiseithof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, stark erneuert
Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
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Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
ObjektID: 129170
Status: Bescheid

Standort
KG: Neusiedl am Steinfelde
GstNr.: 990/2
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet.

An diesem Standort befindet sich der 1956 eröffnete Wasserbehälter Neusiedl am Steinfeld.

Schloss Saubersdorf
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Schloss Saubersdorf
ObjektID: 68539
Status: Bescheid

seit 2012

Schlossgasse 1
Standort
KG: Saubersdorf
GstNr.: .62; 1618/1; 1618/2
Schloss Saubersdorf, urkundlich erwähnt 1146, besteht in der heutigen Form aus einem im Westen und Süden hakenförmig angeordneten, im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert stammenden zweigeschoßigen Gebäude, das zusammen mit im Norden an den Westtrakt anschließenden Gebäudeteilen aus dem 17. Jahrhundert und Einfriedungsmauern im Norden und Osten einen annähernd rechteckigen Hof einschließt. Über dem nach Westen gerichteten Portal erhob sich früher vermutlich ein Torturm. In der Südostecke im Erdgeschoß befand sich vermutlich früher eine Schwarze Küche; das Obergeschoß des Südtraktes beherbergt einen großen Saal.
Schlosskapelle hl. Veit Datei hochladen Schlosskapelle hl. Veit
ObjektID: 108059
Status: § 2a

Standort
KG: Saubersdorf
GstNr.: .63
Ein romanischer Saalbau mit Rechteckchor und Chorturm aus dem 12./13. Jahrhundert im Hof des Schlosses Saubersdorf, Veränderungen im 18. Jahrhundert, 1956 an die Pfarre St. Egyden am Steinfeld geschenkt.
Wegkapelle Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 94671
Status: § 2a

Standort
KG: Saubersdorf
GstNr.: .68
Bau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Satteldach. Schauseite mit Pilastern 20. Jahrhundert und Putzspiegel im Giebelfeld.
Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung Datei hochladen Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
ObjektID: 129171
Status: Bescheid

Standort siehe Beschreibung
KG: Saubersdorf
GstNr.: 1968; 2098
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet. Auf dem Gebiet der KG liegen zwei unzusammenhängende Abschnitte der Wasserleitung, erster Standort47.7828616.12113 und zweiter Standort (Bild)47.7973916.1319.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 33373
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: .4
Unregelmäßiger Vierseithof, im Kern erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der zweigeschoßige Wohnteil mit hofseitiger Giebelfront wurde im 20. Jahrhundert erneuert, erhalten ist das Portalgewände aus der ersten Hälfte bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Der ehemalige eingeschoßige Wirtschaftsteil hat im Inneren teilweise Stichkappentonnen.
Kath. Pfarrkirche hl. Ägidius und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Ägidius und Friedhof
ObjektID: 55754
Status: § 2a
Kirchenplatz 44, OG
Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: .44; 363
Im Kern romanischer Saalbau mit Rechteckchor um 1230, urkundlich 1362 Pfarre, gotischer Ostturm im 14. Jahrhundert aufgesetzt, 1683 während der Türkenbelagerung stark beschädigt, ab ca. 1700 Ausbau des Langhausinneren, 1714 Einwölbung des gesamten Baues und Einzug des Emporengeschoßes, dadurch Umgestaltung vom Saalbau zur 3schiffigen Emporenhalle, 1845 Entfernung des urspr. Turmaufganges und Umbau der Sakristei, 1850 Bau der kleinen Sakristei im südlichen Chorwinkel, 1890 Vergrößerung der Langhausfenster an der Südseite, 1995 Treppenabgang zur barocken Gruft freigelegt.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 93835
Status: § 2a
Puchberger Straße, Urschendorf 481, OG
Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: 481
Der Tabernakelbildstock auf einer toskanischen Säule ist mit 1683 datiert.
Rosalienbrunnen Datei hochladen Rosalienbrunnen
ObjektID: 93847
Status: § 2a
vor Schloßplatz 16
Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: 825/6
1. Hälfte des 19. Jahrhundert über Quellaustritt in Form einer Halbkuppel, Rundbogenarkade mit Wulst aus Diamantquadern und Blattkapitellchen (romanische Spolien aus der Pfarrkirche, ehemaliges Portal der Friedhofsmauer?).
Kreuzkapelle Datei hochladen Kreuzkapelle
ObjektID: 93850
Status: § 2a

Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: 711/62
Bau von 1706 unter Satteldach mit geschweiftem Giebel, 1844/49 durch Vorbau unter Satteldach mit Rechtecköffnung erweitert (Türblatt bezeichnet 1849), Vorbau 1971 erneuert.
Figurenbildstock hl. Florian Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 93832
Status: § 2a

Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: 363
Die Statue des heiligen Florian stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 93833
Status: § 2a

Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: 363
Das Leuchterhäuschen in Form eines Tabernakelpfeilers mit schmiedeeisernem Gitter und Pyramidendach entstand im 15. Jahrhundert.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 93834
Status: § 2a

Standort
KG: Urschendorf
GstNr.: 817
Der Tabernakelbildstock mit gebauchtem achtseitigem Schaft stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Egyden am Steinfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing